Soziale Netzwerke: Vernetzt und zugenäht!

Fotos teilen, Karriere machen, kommentieren: So unterschiedlich die Bedürfnisse der Internetnutzer sind, so groß ist die Auswahl an sozialen Netzwerken. Das überfordert viele: Welche Social-Media-Kanäle soll man nutzen? Wer will, findet seine Plattformen.

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Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone
Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone (Bild: Jason Howie/Flickr/CC BY 2.0)

Die Auswahl an sozialen Netzwerken im Internet ist überwältigend und undurchsichtig. Viele verzweifeln an der schieren Menge der Möglichkeiten: Mit Freunden in Kontakt bleiben geht mit Facebook oder Google+. Berufliche Kontakte pflegen, ist bei Xing oder LinkedIn möglich. Fotos können mit Instagram und Pinterest geteilt werden. Neben dem bekanntesten und am meisten genutzten Netzwerk Facebook gibt es Dienste wie Pinterest und Vine, die hierzulande weniger genutzt werden als anderswo. Jedes Netzwerk hat seine Vor- und Nachteile.

Diaspora und Freedombox zum Beispiel sind Netzwerke, die durch ihre dezentralen Strukturen sichere Ansätze verfolgen, dafür ist das Finden anderer Nutzer schwer. Andere Netzwerke wie Facebook sind für ihren freizügigen Umgang mit Nutzerdaten bekannt, dafür sind möglicherweise viele Freunde dort angemeldet. Sich andere Plattformen anzuschauen, kann nicht schaden. Da die Auswahl der richtigen Netzwerke nicht immer einfach ist, haben wir einen Überblick erstellt.

Modefans pinnen mit Pinterest

Pinterest hat laut Globalwebindex mit 97 Prozent das größte Nutzerwachstum im vergangenen Jahr verzeichnet, gefolgt von der Bloggerplattform Tumblr. Auf Pinterest haben die Nutzer eine Pinnwand, auf der sie Bilder virtuell befestigen können. Andere Nutzer können ihnen folgen und die Bilder mit ihrem Freundeskreis teilen. Listen können sie nach Interessen benennen. Auf diesen sogenannten Pinnwänden sammeln die Nutzer zum Beispiel Aufnahmen aus den Bereichen Möbel, Design oder Essen.

Immer interessanter wird das Netzwerk für Unternehmen. Produkte können auf Pinterest beworben werden, weil jede Aufnahme zur ursprünglichen Quelle - nämlich zum Unternehmen - zurückführt. Gefällt den Nutzern ein Produkt, wird es von entsprechend vielen Mitgliedern des Netzwerks geteilt.

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Nutzerzahlen gibt Pinterest nicht bekannt. Laut Analysten haben 10 Prozent der deutschen Internetnutzer einen Account bei dem Pinnwandnetzwerk. Dessen Deutschlandchef ziehe nach den ersten Monaten seit dem Start der deutschsprachigen Version ein positives Fazit, schreibt Meedia. Mit einer Verdreifachung der Nutzerzahlen habe man hierzulande das vergangene Jahr abgeschlossen.

Weltweit hat das Netzwerk Schätzungen zufolge über 70 Millionen Nutzer. Fast 60 Prozent der Mitglieder sind weiblich.

Pinterest ist datenhungrig

Pinterest sammelt und speichert wie andere Netzwerke Daten auf seinen Servern. Das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat sich mit den Datenschutzregeln des Netzwerks beschäftigt. Pinterest protokolliere "Daten wie Ihre IP-Adresse und die zuletzt von Ihnen besuchte Seite, bevor Sie Pinterest aufgerufen haben", schreiben die Sicherheitsexperten. Das alles sei für die meisten Webseiten natürlich ziemlicher Standard, schreibt Kaspersky. Doch es könne manche Anwender beunruhigen.

Nutzer könnten das Risiko, persönliche Daten an Pinterest zu geben, verringern, indem sie Browser nutzten, die das Setzen von Cookies und das Tracking verringerten. Zum Beispiel Googles Chrome, Mozillas Firefox und der Internet Explorer von Microsoft bieten diese Möglichkeit.

Seit vergangenem Jahr bietet Pinterest die Möglichkeit, sogenannte Secret Boards einzurichten. Inhalte werden mit Hilfe dieser Funktion auf ein Publikum beschränkt, das der Nutzer selbst bestimmen kann.

Bilder aus allen Bereichen des Lebens

Pinterest übt mit seinem Sammelsurium an Bildern aus den unterschiedlichsten Themenbereichen wie Mode und Einrichtungsgegenstände einen besonderen Reiz auf Sammler aus. Technikfans finden genug interessante Inhalte, die sie an ihre Pinnwand heften können, ebenso wie Freunde von Fahrzeugen und Einrichtungsgegenständen.

Sexistische Ableger von Pinterest gibt es übrigens auch. Auf Manteresting.com dreht sich zum Beispiel alles um "Bier, Autos, Football und Brüste".

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Wer hip sein will, nutzt Instagram 
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mcnesium 21. Apr 2015

Genau wie verteilte Mailserver keinen Sinn machen, he? ok, die meisten setzen heutzutage...

herzmeister 10. Mär 2015

Anscheinend ist das wohl nicht rübergekommen, was ich sagen wollte. Nochmal, *ein* Pod...

motzerator 08. Mär 2015

Der Vorteil von Sozialen Netzwerken liegt doch auf der Hand: 1. Fahrtzeit- und...

motzerator 08. Mär 2015

Ebenfalls vergessen wurden Gayromeo/Planetromeo, das eine Mischung aus Datingplattform...

Zeitvertreib 06. Mär 2015

Wenn ich finde der Tag hat sich genug Mühe gegeben mich mit an Bord zu holen ;)


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