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Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone
Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone (Bild: Jason Howie/Flickr/CC BY 2.0)

Xing - der Dinosaurier

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Älteren Lesern ist das berufliche Netzwerk Xing möglicherweise noch unter dem Namen OpenBC bekannt. Es wurde im Jahr 2006 umbenannt. Xing ist wie LinkedIn eines der am längsten existierenden Netzwerke. Beide wurden im Jahr 2003 gestartet - ein Jahr vor Facebook. Eine Ewigkeit im digitalen Zeitalter. Das zeigt auch ein Tweet des Hamburger Werbetexters Peter Breuer. Er schrieb im Jahr 2012: "Heute ist Tag des offenen Denkmals. Nutze die Gelegenheit und sehe mir Xing an."

Xing unterscheidet von anderen Netzwerken, dass es ein geschäftliches Netzwerk ist. Kontakte herstellen, Jobangebote beantworten, Mitarbeiter rekrutieren - das ist auf Xing möglich. Neben dem kostenlosen Profil gibt es eine sogenannte Premiumvariante. Zahlenden Nutzern werden Besucher ihres Profils angezeigt und sie können Nachrichten an Mitglieder senden, die sich nicht in ihren Kontakten befinden.

Nach eigenen Angaben hat Xing mehr als 15 Millionen Nutzer weltweit. Acht Millionen kommen aus deutschsprachigen Ländern.

Standardverschlüsselung mit deutscher Gründlichkeit

Xing verschlüsselt seine Website standardmäßig mit SSL/TSL. Abhängig vom Browser des Nutzers komme eine Verschlüsselung mit mindestens 256 Bit zum Einsatz, schreibt das Unternehmen. Das sollte Standard sein und bräuchte eigentlich nicht erwähnt zu werden. Trotzdem schreibt Xing auf seiner Seite, dass es für die Auswahl der Algorithmen und Schlüssellängen den Empfehlungen des BSI und der europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) folge.

Auch Xing blieb nicht von Sicherheitslücken verschont. Im vergangenen Jahr wurde eine Schwachstelle bekannt, die es einem Angreifer ermöglichte, auf fremde Benutzerkonten zuzugreifen und die privaten Nachrichten eines Nutzers zu lesen und dessen Kontaktliste einzusehen. Bei Premium-Accounts konnten sogar die Kreditkarteninformationen des Nutzers eingesehen werden.

Xing-Mitglieder haben in den Einstellungen die Möglichkeit, ihre Privatsphäre zu schützen. Sie entscheiden, welche Informationen andere Mitglieder sehen. Bei neuen Kontakten fragt der Dienst immer wieder ab, welche Informationen einsehbar sein sollen.

Karrieretypen willkommen

Xing eignet sich für die berufliche Kontaktpflege. Egal ob Manager oder Angestellter in einem mittelständischen Unternehmen, über Xing können die Nutzer miteinander ins Gespräch kommen. Gruppenmoderatoren laden zu sportlichen Kennenlernveranstaltungen der Mitglieder ein und auf dem Stellenmarkt können Nutzer nach passenden Jobangeboten suchen oder an einer der Zehntausenden Diskussionen in den Foren teilnehmen.

Wer viele internationale Kontakte hat, wird mit Xing nicht glücklich, denn hier sind vergleichsweise viele deutschsprachige Nutzer. Andere Netzwerke wie Viadeo oder LinkedIn sind für internationale Kontakte besser geeignet.

 Let's Player nutzen YoutubeLinkedIn ist das internationale Xing 

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mcnesium 21. Apr 2015

Genau wie verteilte Mailserver keinen Sinn machen, he? ok, die meisten setzen heutzutage...

herzmeister 10. Mär 2015

Anscheinend ist das wohl nicht rübergekommen, was ich sagen wollte. Nochmal, *ein* Pod...

motzerator 08. Mär 2015

Der Vorteil von Sozialen Netzwerken liegt doch auf der Hand: 1. Fahrtzeit- und...

motzerator 08. Mär 2015

Ebenfalls vergessen wurden Gayromeo/Planetromeo, das eine Mischung aus Datingplattform...

Zeitvertreib 06. Mär 2015

Wenn ich finde der Tag hat sich genug Mühe gegeben mich mit an Bord zu holen ;)



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