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Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone
Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone (Bild: Jason Howie/Flickr/CC BY 2.0)

Google+ und die Geisterstadt

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Seit 2011 gibt es Google+. Aufgrund der geringen Nutzerzahlen wurde das Netzwerk anfangs als Geisterstadt bezeichnet. Zum Jahresende 2011 nannte Google die Zahl von 500 Millionen Mitgliedern - davon 135 Millionen aktive Nutzer. Ein paar Monate später waren es 190 Millionen Mitglieder. Danach gab das Unternehmen keine weiteren Zahlen heraus.

Ein amerikanischer Tech-Analyst hat sich Anfang 2015 mit dem Netzwerk beschäftigt und behauptet, es gebe 2,2 Milliarden Google+-Profile. Nur neun Prozent davon hätten jemals etwas gepostet. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Zahl der aktiven Nutzer irgendwo zwischen vier und sechs Millionen bewegt. Seine Untersuchungen hatte der Analyst mit öffentlich einsehbaren Profilen und Einträgen gemacht.

Google+ unterscheiden nicht nur die Nutzerzahlen von Facebook, sondern auch die Art, wie sich dessen Mitglieder untereinander vernetzen können. Es gibt keine Freundeslisten, sondern Kreise. Nutzer müssen sich nicht gegenseitig hinzufügen, sondern können einem anderen Mitglied folgen. Eine Bestätigung ist nicht erforderlich.

Chats heißen bei Google+ Hangouts. Das sind Videochats mit Textfunktion. Mehrere Teilnehmer können sich zu einer Videokonferenz zusammenschließen. Das ist auch über mobile Geräte möglich. Seine Videochats hat Google auf zehn Teilnehmer begrenzt.

Lob für Google

Google+ ist wie Facebook ein zentrales Netzwerk. Sämtliche Daten, die ein Nutzer eingibt oder hochlädt, landen auf den Servern von Google. Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre gibt es aber auch hier. Mitglieder können andere Nutzer in Kreise einsortieren und für jeden Kreis Berechtigungen vergeben. Das gesamte Profil auf "privat" zu stellen, ist auch möglich.

Britische Datenschutzexperten haben sich im Jahr 2011 mit den Privatsphäre-Einstellungen bei Google+ beschäftigt. Lobende Worte fanden sie für die SSL-Verschlüsselung, durch die sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe abgewehrt werden. Dritte könnten Gespräche zwischen zwei Chatpartnern dadurch deutlich schwerer mithören. SSL-Verschlüsselungen erschweren Man-in-the-Mittle-Angriffe übrigens überall, wo sie zum Einsatz kommen, nicht nur bei Google+ oder in dessen Chat.

Nerds unter sich

Wer mit Freunden und Verwandten in Verbindung bleiben möchte, für den ist Google+ nicht geeignet. Laut einer Studie wird das Netzwerk von "Personen aus dem IT-Bereich" genutzt. Gefolgt von "Entscheidungsträgern, Unternehmenschefs, Selbstständigen und WG-Bewohnern".

Bilder mit lustigen Sprüchen sind bei Google+ anders als bei Facebook nicht gern gesehen. Stattdessen wird unter den Statusbeiträgen der Nutzer gern diskutiert. Die Mitglieder schätzen sich und gehen größtenteils respektvoll miteinander um - keine Selbstverständlichkeit im digitalen Zeitalter.

 Facebook gefällt Milliarden NutzernTwitter macht's am schnellsten 

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mcnesium 21. Apr 2015

Genau wie verteilte Mailserver keinen Sinn machen, he? ok, die meisten setzen heutzutage...

herzmeister 10. Mär 2015

Anscheinend ist das wohl nicht rübergekommen, was ich sagen wollte. Nochmal, *ein* Pod...

motzerator 08. Mär 2015

Der Vorteil von Sozialen Netzwerken liegt doch auf der Hand: 1. Fahrtzeit- und...

motzerator 08. Mär 2015

Ebenfalls vergessen wurden Gayromeo/Planetromeo, das eine Mischung aus Datingplattform...

Zeitvertreib 06. Mär 2015

Wenn ich finde der Tag hat sich genug Mühe gegeben mich mit an Bord zu holen ;)



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