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Wer hip sein will, nutzt Instagram

Wer Fotos mag, sollte sich Instagram anschauen. Das ist eine Fotosharing-App für Smartphones mit iOS und Android. Damit lassen sich Fotos und kurze Videoclips verfremden und über soziale Netzwerke verbreiten. Außer zum eigenen Fotosharing-Dienst von Instagram gibt es Schnittstellen zu anderen Netzwerken wie Flickr, Twitter, Tumblr, Foursquare und dem russischen Netzwerk VKontakte.

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Und natürlich zu Facebook, das Instagram im April 2012 gekauft hat. Trotzdem können sich Nutzer ohne ein Facebook-Profil bei dem Dienst anmelden. Instagram ermöglicht es auch, unabhängig von dem sozialen Netzwerk Mitgliedern zu folgen.

Instagram hat nach eigenen Angaben über 300 Millionen Nutzer. In den letzten neun Monaten des vergangenen Jahres hätten sich 100 Millionen neue Nutzer registriert, schreibt der Dienst.

Von Schwachstellen und Nutzungsbedingungen

Berichte über Sicherheitslücken bei Instagram waren in den vergangenen zwei Jahren nicht selten. Im vergangenen Jahr wies ein Londoner Entwickler auf eine Schwachstelle in dem Foto-Sharing-Dienst hin.

Zur gleichen Zeit sagte Instagrams Mitbegründer Mike Krieger, die Foto-App sei gerade dabei, ihre HTTPS-Abdeckung auszuweiten. Dabei sollten jedoch Leistung, Stabilität und Nutzungserlebnis nicht leiden.

Im Januar 2015 hat Instagram eine Sicherheitslücke geschlossen, die es ermöglichte, dass private Fotos öffentlich einsehbar waren. Die Website Quartz hatte herausgefunden, dass öffentlich hochgeladene Bilder immer öffentlich blieben, auch wenn der Nutzer seinen Account später auf "Privat" stellte.

Nach empörten Reaktionen hatte Instagram im Dezember 2012 übrigens eine umstrittene Änderung in seinen Nutzungsbedingungen widerrufen. Das Unternehmen wollte die Bilder seiner Nutzer ungefragt und unentgeltlich für Werbezwecke verkaufen.

Instagram-Nutzer sollten sich trotzdem, wie auch bei Facebook, bewusst sein, dass ihre Daten auf fremden Servern gespeichert werden und dort jederzeit von Fremden eingesehen werden können.

Foodporn und Cat-Content

Instagram wird besonders von jungen Menschen genutzt. Die Zahl der Mitglieder stieg im vergangenen Jahr um 100 Millionen Nutzer auf 300 Millionen. Der Dienst hat Twitter mit seinen rund 250 Millionen Nutzern überholt. Wie viele deutschsprachige Mitglieder Instagram hat, ist nicht bekannt. Verschiedene Quellen gehen von rund 4 Millionen aus.

Wer Schnappschüsse und durch Filter verfremdete Bilder mag, wird sich bei Instagram wohlfühlen. Auf dem Netzwerk gibt es viele davon. Wer nach dem Hashtag Foodporn sucht, findet fast 50 Millionen Essensbilder, die Nutzer hochgeladen haben. Ebenso eine Menge Bilder zu den Themen Mode und Lifestyle.

Ein alternativer Fotosharing-Dienst ist EyeEm. Nutzer des Dienstes können dort wie bei Instagram Fotos liken und kommentieren.

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mcnesium 21. Apr 2015

Genau wie verteilte Mailserver keinen Sinn machen, he? ok, die meisten setzen heutzutage...

herzmeister 10. Mär 2015

Anscheinend ist das wohl nicht rübergekommen, was ich sagen wollte. Nochmal, *ein* Pod...

motzerator 08. Mär 2015

Der Vorteil von Sozialen Netzwerken liegt doch auf der Hand: 1. Fahrtzeit- und...

motzerator 08. Mär 2015

Ebenfalls vergessen wurden Gayromeo/Planetromeo, das eine Mischung aus Datingplattform...

Zeitvertreib 06. Mär 2015

Wenn ich finde der Tag hat sich genug Mühe gegeben mich mit an Bord zu holen ;)


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