• IT-Karriere:
  • Services:

Soziale Medien: Trump stellt sich hinter gesperrte Rechtsextreme

Die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook gehen inzwischen schärfer gegen rechte Hetzer und Verschwörungstheoretiker in den USA vor. Das gefällt US-Präsident Donald Trump gar nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Präsident Donald Trump sorgt sich um die Meinungsfreiheit in den USA.
US-Präsident Donald Trump sorgt sich um die Meinungsfreiheit in den USA. (Bild: Jonathan Ernst/Reuters)

US-Präsident Donald Trump hat sich nach der Sperrung rechtsextremer Accounts durch die Dienste Facebook und Twitter hinter die betroffenen Nutzer gestellt. "Ich beobachte weiterhin die Zensur amerikanischer Bürger auf den Plattformen sozialer Medien. Das sind die Vereinigten Staaten von Amerika - und wir haben etwas, das Meinungsfreiheit genannt wird. Wir überwachen und beobachten genau!!", twitterte Trump am 3. Mai 2019. Zudem kritisierte er, dass der konservative Schauspieler James Woods von Twitter vorübergehend gesperrt worden war.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Haufe Group, Freiburg, München, Süddeutschland (Home-Office möglich)

Hintergrund der Äußerungen Trumps ist das schärfere Vorgehen der sozialen Medien gegen rechtsextreme Accounts. So hat Facebook Anfang Mai 2019 eine Reihe von ultrarechten Kommentatoren aus den USA und Großbritannien von seinen Seiten verbannt. Von der Sperre betroffen ist unter anderem der amerikanische Verschwörungstheoretiker Alex Jones, der die Website Infowars betreibt. Blockiert wird außerdem der britische Provokateur Milo Yiannopoulos, der immer wieder mit frauenfeindlichen Sprüchen und rassistischen Bemerkungen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Von dem Facebook-Bann betroffen ist auch Louis Farrakhan, Chef der radikalen religiös-politischen Organisation "Nation of Islam", wie es in einer Stellungnahme des Unternehmens hieß.

Twitter beharrt auf Tweet-Löschung

Twitter wiederum sperrte den Account des Schauspielers Woods, der nach Angaben verschiedener Medien einen Tweet zu dem Bericht des US-Sonderermittlers Robert Mueller mit dem Hashtag "#HangThemAll" ("Hängt sie alle") versehen haben soll. Trump fragte in diesem Zusammenhang: "Wie kann es sein, dass James Woods (und viele andere), eine starke, aber verantwortungsbewusste konservative Stimme, von Twitter verbannt wurde? Soziale Medien & Fake News, zusammen mit ihrem Partner, der Demokratischen Partei, haben keine Vorstellung davon, welche Probleme sie sich selbst verursachen. Sehr unfair".

Nach Angaben des britischen Guardian verwies Twitter hingegen darauf, dass Woods mit seinem Tweet gegen die Nutzungsregeln verstoßen habe. Sein Account werde erst dann wieder freigeschaltet, wenn er den Tweet gelöscht habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 593,53€ (mit Rabattcode "YDE1NUMXRJSHH3QM" - Bestpreis!)
  2. 68,23€ (PS4, Xbox One)
  3. (u. a. Crucial Ballistix 16GB DDR4-3200 RGB für 78,78€, Crucial Ballistix 32GB DDR4-2666 für...
  4. (aktuell u. a. Beboncool 5-in-1-Ladestation für Switch Joy Cons für 13,69€, Kopfhörer von...

throgh 10. Mai 2019

Leider ja und genau deswegen brauchen wir gesellschaftlich weit mehr Diskussionen...

nosretep 08. Mai 2019

Was an meiner "Theorie" ist krude? Welche Aussage ist falsch? Bitte, werd mal ganz konkret.

throgh 07. Mai 2019

Jaja, haben wir Alle hier verstanden. Ganz viel Geschwafel! Tatsächlich war mir klar wie...

throgh 07. Mai 2019

Nein, sie verlieren nicht ihre Macht. Man macht sich nur unempfänglich für ihre...

mfeldt 06. Mai 2019

Ein Unternehmen ist absichtlich keine Demokratie! Wer seine Meinung äußern will obwohl...


Folgen Sie uns
       


Windows Powertoys - Tutorial

Wir geben einen kurzen Überblick der Funktionen von Powertoys für Windows 10.

Windows Powertoys - Tutorial Video aufrufen
Luftfahrt: Warum die Ära der Großraumflieger bald endet
Luftfahrt
Warum die Ära der Großraumflieger bald endet

Sie waren die Giganten der Lüfte. Doch wie es so oft mit Giganten ist: Sie werden von kleineren Konkurrenten verdrängt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. E-Mobilität Verein plant Elektroflug von der Schweiz nach Norderney
  2. Elektrisches Fliegen EAG plant hybridelektrisches Verkehrsflugzeug
  3. Tempest BAE Systems erwägt Elektroantrieb für Kampfflugzeug

Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Kontaktlos: Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen
Kontaktlos
Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen

Weltweit haben Künstler unter Corona-Bedingungen neue Projekte angestoßen. Nun kommt mit Kontaktlos auch eine interessante sechsteilige Serie aus Deutschland.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  2. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz
  3. Messe nur digital Die Corona-Realität holt die CES ein

    •  /