Viele PHP-Vorlagen im Netz

Wer seinen Bot nicht auf einem eigenen Rechner, sondern einem Webserver installieren will, ist vermutlich mit PHP besser bedient. Auch für diese Sprache findet sich eine Reihe von Vorlagen auf Github, um Twitter-Bots zu installieren. Eine Standardvorlage wie Tweepy scheint es für PHP jedoch nicht zu geben. Zudem sind nicht alle auf dem aktuellen API-Stand. Wir haben uns für die Bibliothek Twitter for PHP entschieden, die PHP 5.0 und die Erweiterung Curl voraussetzt.

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Der einzige Nachteil: Twitter for PHP hat keine Reply-Funktion integriert, so dass diese in der Vorlage twitter.php ergänzt werden muss.

  1. public function reply($message, $username, $tweetid)
  2. {
  3. return $this->request(
  4. 'statuses/update',
  5. 'POST',
  6. ['status' => '@' . $username .
  7. ' ' . $message , 'in_reply_to_status_id'
  8. => $tweetid]
  9. );
  10. }

Der Code des eigentlichen Bots ist ähnlich wie in Python. In zwei verschachtelten Foreach-Schleifen werden zwei Arrays mit den gefundenen Tweets und den Zitaten verglichen. Nach einer Zeitabfrage werden die Antworten verschickt. Fertig ist der Twitter-Bot auf PHP-Basis (Beispielcode).

Wie lassen sich Twitter-Bots aufspüren?

Die Verzeichnisse müssen noch auf den eigenen Webspace hochgeladen werden. Hierbei sollte man darauf achten, dass das Verzeichnis geschützt ist, damit die im Skript gespeicherten Zugangsdaten nicht öffentlich zugänglich sind. Gestartet wird das Skript mit einem Cronjob, der bei Providern wie Strato ab bestimmten Hostingpaketen zur Verfügung steht.

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Da dies alles so einfach ist, stellt sich die berechtigte Frage, ob sich auf diese Weise nicht doch ein Twitter-Bot-Batallion programmieren lässt, mit dem sich Wahlen beeinflussen lassen. Mit Hilfe einer Datenbank wäre es recht einfach, automatisierte Accounts täglich neu zu programmieren und Suchbegriffe oder Hashtags einzugeben, auf die mit einem bestimmten Text geantwortet werden soll. Zudem lässt sich die Zahl der abgesetzten Tweets begrenzen, so dass es schwer wird, anhand der Twitter-Aktivität einen Bot aufzuspüren, wie es der Datenjournalist Matthias Kreil im vergangenen Jahr versucht hat. Das kommerzielle Programm Tweetattackspro verspricht Nutzern das Steuern von Tausenden Twitter-Accounts rund um die Uhr. Dabei könne die Software einen menschlichen Betrieb des Accounts perfekt simulieren.

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 Tweepy als umfangreiche Python-BibliothekWenn Twitter-Bots etwas ändern könnten 
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toke 13. Feb 2018

Die Duplikatserkennung funktioniert nicht immer 100%. Bei mir trat es zum Beispiel...

Cok3.Zer0 04. Feb 2018

Auf der Blackhat hat man Bots gefunden.

daarkside 03. Feb 2018

Habe den Artikel wegen Hate Speech an Heiko gemailed.

FreiGeistler 02. Feb 2018

Um was gehts denn da? Wie bei den Web-Standards: man verlinkt nichts ohne Beschreibung...

s1ou 02. Feb 2018

Welche tools nutzt du für die sentiment analyse? NLTK funktioniert ja auf englisch gerade...



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