Southwest: US-Fluggesellschaft verbietet humanoide Roboter an Bord
Die US-Fluggesellschaft Southwest hat ihre Transportbedingungen um einen kuriosen Absatz erweitert(öffnet im neuen Fenster): Künftig dürfen keine humanoiden Roboter mehr als Handgepäck oder als aufgegebenes Gepäck an Bord gebracht werden. Ausnahmen bezüglich der Größe gibt es keine.
Als humanoiden Roboter definiert die Fluggesellschaft einen Roboter, der Menschen in ihrer Erscheinung, Bewegung oder ihrem Verhalten ähnelt oder dieses imitiert. Auch Roboter, die Tiere imitieren, sind künftig vom Transport ausgeschlossen – mit der gleichen Begründung.
Hintergrund sind USA Today(öffnet im neuen Fenster) zufolge Bedenken wegen der Kapazität der verwendeten Akkus. Vor kurzem hat der Besitzer eines Unternehmens, das humanoide Roboter für Veranstaltungen vermietet, einen gut einen Meter großen Roboter an Bord einer Southwest-Maschine gebracht. Dieser soll für Unsicherheit bei der Besatzung gesorgt haben.
Humanoider Roboter an Bord sorgte für Aufwand
Die Kabinencrew soll zunächst nicht recht gewusst haben, wie mit dem Roboter umzugehen sei. Der Geschäftsmann Aaron Mehdizadeh soll für einen zusätzlichen Sitzplatz gebucht haben, auf dem der Stewie genannte Roboter saß. Eigentlich hätte die Maschine als Handgepäck gegolten und entsprechend verstaut werden müssen.
Letztlich wurde Stewie auf einen Fensterplatz gesetzt. Vor dem Start wurden die Akkus entnommen. Dem Besitzer Mehdizadeh zufolge kann die Akkugröße kein Grund für ein generelles Verbot sein. Bei seinem Roboter etwa kam eine Batterie zum Einsatz, die nicht größer als die eines Laptops sei.
Möglich ist auch, dass Verzögerungen aufgrund notwendigen Verstauens vermieden werden sollen. Spielzeugroboter sollen weiterhin als Handgepäck an Bord genommen werden können. Wo genau Southwest die Grenze zieht, ist nicht bekannt.
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