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South Park Staffel 18: Eine sehenswerte Staffel voller IT-Kritik

Ob Kickstarter, Drohnen oder Twitter-Tags: Gerade in diesem Jahr haben sich Trey Parker und Matt Stone in South Park viel mit Entwicklungen in der IT auseinandergesetzt. Es wurde persifliert, kritisiert und alarmiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Butters erlebt seine Umwelt in South Park mit der Oculus-Taucherbrille.
Butters erlebt seine Umwelt in South Park mit der Oculus-Taucherbrille. (Bild: South Park Studios/Screenshot: Golem.de)

Die South-Park-Macher Trey Parker und Matt Stone haben sich 2014 besonders viele Technikbelange vorgenommen und sie kritisiert. South Park ist zwar schon seit Jahren eine technikkritische Animationsserie, doch in der nun fertig ausgestrahlten 18. Staffel kam in besonders zahlreichen Folgen das Thema EDV und Technik vor. Es wurde persifliert, kritisiert und auf Missstände aufmerksam gemacht. Und das in teils wirklich gelungenen Folgen.

Inhalt:
  1. South Park Staffel 18: Eine sehenswerte Staffel voller IT-Kritik
  2. Das Ende der South-Park-Staffel mit Twitter-Hashtags

Gleich zu Beginn der Staffel überraschten Parker und Stone mit einer schönen Kritik am Kickstarter-Konzept. Die Folge mit dem treffenden Titel Go Fund Yourself, was natürlich wie Go Fuck Yourself klingen soll, kritisiert, dass Investoren von ihrem Geld eigentlich nichts wiedersehen. Außerdem nimmt South Park schön den weit verbreiteten Bullshit auf die Schippe - sei es als inhaltslose Apple-Keynote-Nachmache oder Bullshit eines Managers.

Neue Taxidienste wurden in der Folge Handicar (Episode 4) thematisiert. Allerdings wurden Dienste wie Uber nicht unbedingt kritisch beleuchtet. Traditionelle Taxiunternehmen wurden eher als miefige Firmen dargestellt, die sich der neuen Konkurrenz widmen sollten. Thematisiert wurde auch die Problematik von Drohnen, die mit Kameras bestückt sind - in der Folge The Magic Bush (Episode 5).

Böse Kritik an Freemium-Spielen

Einen regelrechten Angriff auf vermeintlich kostenlose Spiele gab es eine Folge später in Freemium Isn't Free. Parker und Stone verglichen Entwickler von Freemium-Spielen ganz bewusst mit der Alkoholindustrie. Sie warfen den Entwicklern vor, es gezielt auf möglicherweise Spielsüchtige abgesehen zu haben, um ihnen viel Geld abzunehmen. Dass solche Spiele, selbst von renommierten Studios wie Electronic Arts, eine Schamgrenze vermissen lassen, zeigen Spiele wie Real Racing 3. Das EA-Spiel ist zwar kostenlos, verlangt aber für selten nutzbare Autos gerne 60 Euro. Beliebt und gleichzeitig eine extreme Abzocke ist auch Minion Rush.

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Die neue Entwicklung hin zur virtuellen Realität mit Hilfe von Brillen wie dem Oculus Rift durfte der liebenswerte Butters durchmachen. Cartman setzte ihm eine unechte Brille auf die Nase. Gutgläubig, wie er nun einmal ist, lebt er fortan mit seiner Taucherbrille in einer erstaunlich lebensechten virtuellen Realität. Dass das nur schiefgehen kann, ist eigentlich schon klar, wenn Butters in einer Folge zum Opfer wird. Ein bisschen Kritik an Outsourcing von Support nach Indien gibt es als kleines Sahnehäubchen.

Das Ende der South-Park-Staffel mit Twitter-Hashtags 
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Pete Sabacker 19. Dez 2014

Jemand mal "6 Days To Air" gesehen? Dann kann man vielleicht erahnen, warum die ganzen...

Casandro 19. Dez 2014

Ja, 1999 lief dass dann auch irgendwo exotisch im Fernsehen. Da war ja South Park schon...

Thaodan 19. Dez 2014

Einfach nur alle werbe Anbieter erlauben, den Rest kannst du weiter blocken.

jo-1 18. Dez 2014

sag ich doch - keine eigenen Inhalte schaffen und auch noch Prekariatsfernsehen gucken...

Dwalinn 18. Dez 2014

Dann fehlen dir unglaublich gute Folgen, dagegen ist die 18 Staffel nichts


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