Abo
  • Services:

Source Han Serif: Adobe und Google erstellen sprachübergreifenden Font

Ein weiterer Open-Source-Font von Google und Adobe mit zehntausenden Glyphen für CJK-Schriften soll eine einheitliche Textgestaltung für rund 1,5 Milliarden Menschen bieten. Andere Schriftsysteme wie lateinische oder kyrillische sollen problemlos integriert werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Source Han Serif enthält mehr als 65.000 Glyphen.
Source Han Serif enthält mehr als 65.000 Glyphen. (Bild: Adobe)

Mit dem Noto-Font versucht Google einen Schriftsatz zu erstellen, der langfristig die gesamte Unicode-Spezifikation abbilden soll. Für seinen Dienst Typekit arbeitet Adobe ebenfalls daran, eine möglichst große Sprachvielfalt in optisch ähnlichen Schriftsätzen darstellen zu können. Wie bereits in den vergangenen Jahren haben Adobe und Google in Kooperation mit weiteren Unternehmen deshalb den Open-Source-Font Source Han Serif erstellt, der auf Github verfügbar ist.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Forever Digital GmbH, Hamburg

Dabei handelt es sich um das Pendant zu dem bereits 2014 veröffentlichten serifenlosen Font Source Han Sans. Beiden gemein ist, dass diese sowohl für chinesische, japanische und koreanischen (CJK) Schriften ein einheitliches Bild gewährleisten sollen und damit von rund 1,5 Milliarden Menschen vor allem in Ostasien genutzt werden sollen.

Sowohl Adobe als auch Google bezeichnen die Arbeit an dem Font als riesige Aufgabe, was sehr leicht nachzuvollziehen ist. Immerhin sind mehr als 65.000 einzelne Glyphen entstanden, die nicht nur geometrische Ähnlichkeiten aufweisen, sondern auch die Ähnlichkeiten der CJK-Schriften selbst herausstellen sollen. Laut der Sprachbeschreibung sei Source Han Serif für die Darstellung auf Displays optimiert worden und eigene sich besonders für auffallende Textelemente wie etwa Überschriften.

Für ein wirklich internationales und sprachübergreifendenes Schriftbild sollen in dem CJK-Font zudem Glyphen aus lateinischer, griechischer oder kyrillischer Schrift leicht integriert werden können, die aus der Source-Schriftfamilie abgeleitet sind. Notwendig ist dies etwa für typische Eingabesysteme oder auch für die Verwendung von Eigennamen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-75%) 14,99€
  3. 4,95€
  4. 19,99€

basharan 05. Apr 2017

Und wieder dreht sich die Frage nur um das eine: Han shot first? Zumindest hier war Noto...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Physik Maserlicht aus Diamant
  2. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  3. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
  2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

    •  /