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SOS-Funktion: iOS und WatchOS schicken Notfallpass an Retter

Neue Betas von iOS und WatchOS zeigen, dass künftig auch Gesundheitsdaten an die Feuerwehr geschickt werden können.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Notfallpass und Notruf-SOS auf einem iPhone
Notfallpass und Notruf-SOS auf einem iPhone (Bild: Apple)

In einem Notfall können Ersthelfer auf der Apple Watch und dem iPhone von Patienten bereits jetzt an dessen Notfallpass herankommen - wenn der Nutzer dies so eingestellt hat. Doch die damit nicht zu verwechselnde SOS-Funktion, die die Feuerwehr ruft, erhält diese Daten bisher noch nicht. Mit iOS 13.5 und WatchOS 6.2.5 wird sich das nach einem Bericht von 9to5Mac ändern.

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Wie die Beta 4 von iOS 13.5 zeigt, können Nutzer künftig auch entscheiden, ob sie ihre Gesundheitsdaten, die sie im Smartphone selbst hinterlegt haben, in einem Notfall gleich mit über die Notfallfunktion verschicken. Die Nutzung ist freiwillig. Die Idee dahinter ist, dass Retter so schneller an lebenswichtige Daten zum Beispiel zu Allergien kommen als bisher - vor allem, wenn der Patient nicht ansprechbar ist.

Die Zusammenführung von Notfallpass und SOS-Funktion wird sich sowohl auf das iPhone als auch auf die Apple Watch beziehen.

Es bleibt allerdings fraglich, ob sich die Rettungskräfte auf diese Daten verlassen. Schließlich kann der Nutzer auch - versehentlich oder mit Absicht - falsche Daten eingeben. Als ein erstes Indiz lassen sich bestimmte Angaben zum Beispiel zu Medikamentenunverträglichkeiten aber nutzen - während auf die Patientenangabe seiner Blutgruppe nicht vertraut werden kann.

Wann iOS 13.5 und WatchOS 6.2.5 erscheinen, ist noch nicht bekannt. Bisher wurde die 4. Betaversion verteilt.

Als weitere Neuerung enthält iOS 13.5 eine Funktion für Träger von Gesichtsmasken. Diese können ihre Smartphones bei aufgesetztem Mund-Nase-Schutz zwar immer noch nicht per Face ID entsperren, das System erkennt jedoch die Maske und ermöglicht die sofortige Code-Eingabe als Alternative, was wesentlich schneller geht als bisher.

Dazu kommt die Implementierung der von Google und Apple gemeinsam entwickelten Contact-Tracing-API für die Ermittlung von Covid-19-Infektionsgefahren.

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