Sony Xperia Z1: Wasserdichtes Top-Smartphone mit hochwertiger Kameratechnik

Mit dem Xperia Z1 will Sony an den Erfolg des Xperia Z anknüpfen und hat auch viel von dem Vorgängermodell übernommen. Neu ist vor allem die deutlich erweiterte Kameratechnik. Damit sollen sich Fotos auf dem Niveau guter Kompaktkameras machen lassen. Dafür ist unter anderem Sonys Exmor-R-1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor samt Bildstabilisator in der 20,7-Megapixel-Kamera verantwortlich.
.jpg)
Der von Sony stammende Bionz-Mobile-Bildprozessor soll die Qualität der Fotos weiter steigern. Er soll Algorithmen verwenden, wie sie in Sonys Digitalkameras verwendet werden, um das Bildrauschen und Unschärfe in Bildern zu verringern. Zudem ist der Bildprozessor für die Reaktionsgeschwindigkeit des Autofokus zuständig.













Das G-Lens-Objektiv von Sony hat bei einem Weitwinkel von 27 mm eine Blende von f2.0 und sollte damit auch unter widrigen Lichtbedingungen noch gute Fotos machen. Der digitale Dreifachzoom soll so realisiert sein, dass die Bildqualität darunter nicht leidet. Üblicherweise wird beim digitalen Zoom die Fotoqualität durch die Vergrößerung der Pixel schlechter.
Die Sony-Kamera unterstützt die Funktion Timeshift Burst. Damit sollen sich innerhalb von zwei Sekunden bis zu 61 Aufnahmen machen lassen. Eine Sekunde vor und eine Sekunde nach dem Druck auf den Auslöser werden die Fotos aufgenommen. Damit soll erreicht werden, dass ein Schnappschuss gelingt.
Das Xperia Z1 hat ein 5 Zoll großes Triluminos-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Displaygröße und Auflösung sind also identisch mit denen des Xperia Z. Allerdings hat sich Sony für andere Displaytechnik erschienen, die eine bessere Darstellungsqualität vor allem bei der Wiedergabe von Farben verspricht. Mit der X-Reality-Engine wird jedes Bild analysiert, damit es möglichst gut dargestellt werden kann.
Gehäuse mit Sekuritglas
Auf der Displayseite befindet sich für Videotelefonie eine 2-Megapixel-Kamera und das Gehäuse ist vorne und hinten aus kratzfestem Sekuritglas. Das Smartphone ist nach IP55 und IP58 zertifiziert. Damit soll es vor Staub und Wasser geschützt sein. Es muss demnach maximal eine halbe Stunde lang in einer Wassertiefe von bis zu 1,5 Metern funktionieren. Sony bewirbt das Smartphone damit, dass es für Unterwasseraufnahmen geeignet ist.
Xperia Z1 mit Snapdragon 800 und LTE
Im Xperia Z1 steckt der moderne Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800 von Qualcomm, der mit einer Taktrate von 2,2 GHz läuft. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, die Größe des Flash-Speichers beträgt 16 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis 64 GByte ist vorhanden.

Das LTE-Smartphone unterstützt UMTS sowie GSM und sollte damit weltweit einsetzbar sein. Welche WLAN-Frequenzen das Gerät abdeckt, hat Sony wie üblich zunächst nicht angegeben. Ein GPS-Empfänger, ein NFC-Chip und Bluetooth 4.0 sind vorhanden.
Android 4.2.2 ist vorinstalliert
Das Xperia Z1 wird mit Android 4.2.2 alias Jelly Bean ausgeliefert und noch nicht mit Android 4.3. Darauf läuft dann Sonys angepasster Startbildschirm. Wann ein Update auf Android 4.3 kommt, ist noch nicht bekannt.













Das Gehäuse des Xperia Z1 misst 144 x 74 x 8,5 mm und ist damit insgesamt noch etwas größer als das Vorgängermodell. Es ist mit 170 Gramm auch schwerer; das Xperia Z wiegt 146 Gramm und ist 7,9 mm dünn.
Lange Akkulaufzeit
Der Akku im Xperia Z1 ist fest eingebaut und kann nicht ohne weiteres ausgetauscht werden. Im GSM-Betrieb wird mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von fast 14 Stunden versprochen, im UMTS-Betrieb sind es sogar 15 Stunden. Im Bereitschaftsmodus soll der Akku etwas länger als einen Monat durchhalten. Durch die Aktivierung des Stamina-Modus soll sich die Akkulaufzeit im Bereitschaftsmodus verlängern lassen. Dazu werden Apps beim Ausschalten des Displays automatisch beendet. Wird das Display wieder eingeschaltet, werden diese Apps sofort wieder gestartet.
Sony will das Xperia Z1(öffnet im neuen Fenster) im dritten Quartal 2013 zum Preis von 650 Euro auf den Markt bringen.



