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Kamera mit 4K-Aufnahme und Superzeitlupe

In der Vergangenheit konnten die Sony-Topsmartphones bei der Fotoqualität nicht mit den jeweils aktuellen Topgeräten der anderen Hersteller mithalten. Das will Sony mit dem Xperia XZ Premium endlich ändern. Dafür setzt der Hersteller auf eine 19-Megapixel-Kamera, die einen besonders schnell arbeitenden Hybrid-Autofokus hat, der eine Phasenerkennung, eine Kontrastmessung und Lasertechnik nutzt.

  • Xperia XZ Premium (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Xperia XZ Premium spiegelt sehr stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Xperia XZ Premium frei von Fingerabdrücken zu bekommen, ist nicht leicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera im Xperia XZ Premium kann Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 960 Bildern/Sekunde anfertigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter einer Klappe sind die Steckplätze für Micro-SD-Karte und SIM-Karte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium hat einen USB-C-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Ein-Aus-Schalter befindet sich ein Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im oberen Gehäuserand ist eine 3,5-mm-Klinenbuchse enthalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium hat ein Display mit sehr hoher Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Xperia XZ Premium gibt es noch den Aquarelleffekt, aber weniger stark. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Mit dem Xperia XZ Premium gibt es noch den Aquarelleffekt, aber weniger stark. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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Bisher minderte ein vergleichsweise starker Aquarelleffekt die Bildqualität der Sony-Fotos deutlich. Ganz verschwunden ist der Effekt auch mit der neuen Kamera nicht, aber er wirkt nicht mehr so störend. Bei sehr starker Vergrößerung ist der Effekt bei einzelnen Objekten im Hintergrund noch immer deutlich sichtbar. Aber auch ohne Vergrößerung wirken die Sony-Fotos weniger scharf als die vom Galaxy S8.

Die Detailzeichnung der Fotos ist zwar gut, kommt aber nicht an die Fähigkeiten der Galaxy-S8-Kamera heran. In Galaxy-S8-Fotos lassen sich im Hintergrund liegende Objekte noch gut und klar erkennen. Auf den Fotos des Xperia XZ Premium sind diese Objekte weniger gut zu erkennen.

Bei Fotoaufnahmen in dunkleren Umgebungen steigt der Rauschanteil an, das ist bei den Kameras in anderen Oberklasse-Smartphones ähnlich. Auch bei schlechteren Lichtbedingungen arbeitet der schnelle Autofokus zuverlässig. Die Farben und die Belichtung stimmen, dadurch wirken die Aufnahmen farbenfroh, ohne knallig zu sein. Die Kamera-App bietet viele Funktionen und ist dabei nicht überfrachtet, wir finden uns leicht darin zurecht.

Wie bei Sony üblich, gibt es einen dezidierten Kameraknopf. Die Kamera-App damit ist sehr schnell einsatzbereit, so dass Schnappschüsse möglich sind.

Die 4K-Aufnahmen sind gut versteckt

Wie auch beim Vorgängermodell kann die Kamera des Sony-Smartphones Videos in 4K-Auflösung aufzeichnen. Der Hersteller vermittelt aber den Eindruck, dass Sony nicht möchte, dass die Aufnahmefunktion verwendet wird: In den Optionen zur Bestimmung der Auflösung in der Kamera-App fehlt die Option. Sie ist stattdessen in einem Untermenü der App verborgen. Bei Aktivierung der 4K-Option öffnet sich eine spezielle Kamera-App für die Aufnahme von 4K-Material. Ein Direktaufruf dieser App ist nicht vorgesehen, es geht immer nur über die Kamera-App, denn im Android-Startbildschirm erscheint die App nicht. Der Zugriff auf die 4K-Aufnahme ist also denkbar kompliziert.

  • Xperia XZ Premium (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Xperia XZ Premium spiegelt sehr stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Xperia XZ Premium frei von Fingerabdrücken zu bekommen, ist nicht leicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera im Xperia XZ Premium kann Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 960 Bildern/Sekunde anfertigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter einer Klappe sind die Steckplätze für Micro-SD-Karte und SIM-Karte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium hat einen USB-C-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Ein-Aus-Schalter befindet sich ein Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im oberen Gehäuserand ist eine 3,5-mm-Klinenbuchse enthalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xperia XZ Premium hat ein Display mit sehr hoher Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Xperia XZ Premium gibt es noch den Aquarelleffekt, aber weniger stark. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Die Kamera im Xperia XZ Premium kann Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 960 Bildern/Sekunde anfertigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit der 4K-Aufnahme selbst sind wir zufrieden. Ohne Überhitzungsschwierigkeiten konnten wir 1,5 Stunden Video am Stück in 4K-Auflösung aufnehmen - das Video war dann rund 34 GByte groß. Wir haben die Aufnahme manuell beendet. Es bleibt also etwas rätselhaft, warum Sony die 4K-Aufnahme in seinem Smartphone so gut versteckt.

Die Superzeitlupe ist toll, hat aber Einschränkungen

Eine weitere Besonderheit ist eine spezielle Superzeitlupenfunktion. Dabei werden Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde versprochen. Der Kamerasensor hat einen entsprechend schnellen Speicher, um die Bilder direkt darin abzulegen. Die Ergebnisse der Superzeitlupe sind toll: Es gibt eine ruckelfreie Wiedergabe in langsamer Geschwindigkeit - zumindest in HD-Auflösung. Full-HD-Auflösung unterstützen die Zeitlupenfunktionen des Xperia XZ Premium generell nicht.

Allerdings ist es ziemlich mühsam, mit der Superzeitlupe den richtigen Moment zu erwischen - sprich den Auslöser im richtigen Augenblick zu drücken. Denn die Dauer der Zeitlupenaufnahme ist so kurz, dass leicht der richtige Zeitpunkt verpasst wird. Das schränkt den Nutzen der an sich guten Superzeitlupenfunktion wieder ein. Eine weitere Einschränkung: Für die Superzeitlupe sollten perfekte Lichtverhältnisse gelten, ansonsten steigt der Rauschanteil stark an.

Parallel zur Superzeitlupe gibt es noch eine Zeitlupe mit 120 Bildern pro Sekunde. Hierbei kann das Zeitfenster der Zeitlupe nachträglich festgelegt werden. Es ist also problemlos möglich, den richtigen Zeitpunkt für die Zeitlupe zu bestimmen. Die Ergebnisse kommen bei weitem nicht an die Superzeitlupe heran. Bei der normalen Zeitlupe fällt die verringerte Bildrate sofort auf: Sie ruckelt, es gibt keine ganz flüssige Wiedergabe.

Die Frontkamera ist eigentlich überflüssig

Auf der Displayseite gibt es eine 13-Megapixel-Kamera, die gute Selbstporträts macht. Die Kamera auf der Vorderseite ist aber eigentlich nur für Videotelefonate erforderlich. Aufgrund des stark spiegelnden Gehäuses lassen sich Selbstporträts problemlos auch mit der Hauptkamera schießen. Bei strahlendem Sonnenlicht ist die Rückseite sogar besser als der Blick aufs Display.

Der Snapdragon 835 katapultiert das Sony-Smartphone in die Spitzengruppe bei der Geschwindigkeit.

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Achranon 20. Jun 2017

Könnte man nicht eine Halterung bauen welche die Vive Sensoren eingebaut hat, wo man das...

Achranon 20. Jun 2017

Ja, sehr merkwürdig das sie die Kamerasensoren für Samsung liefern aber selbst trotzdem...

nachgefragt 18. Jun 2017

naja "definitiv falsch" is so eine sache. er hat ja damit recht, das sony mittlerweile...

Anonymer Nutzer 16. Jun 2017

Oh ja! Stichwort "Note 8" :P

siedenburg2 16. Jun 2017

Außerdem sind, zumindest in der schwarzen Version, die Fingerabdrücke nicht so schlimm...


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