• IT-Karriere:
  • Services:

Sony: Wiedergeburt des Walkmans für 1.200 Euro

Sony hat einen Nachfolger für den Walkman vorgestellt, der ohne Kassetten oder sonstige physische Medien auskommt, dafür aber eine hervorragende Tonqualität durch einen neuen Codec bieten soll. 128 GByte Speicher sollten auch für große Musiksammlungen ausreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sony Walkman NW-ZX2
Sony Walkman NW-ZX2 (Bild: Sony)

Sony hat zur CES 2015 den Walkman NW-ZX2 vorgestellt, der den hauseigenen LDAC-Codec zur Übertragung komprimierter Tondaten über Bluetooth unterstützt und eine Audiowiedergabe über Bluetooth in hoher Qualität ermöglichen soll. Sony gibt eine Abtastrate von 192 kHz/24 Bit an.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Fulda
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main

Die Wiedergabe soll besser sein als die von einer Audio-CD, behauptet Sony. Der Akku soll eine Spielzeit von rund 60 Stunden ermöglichen. Die Daten werden auf dem internen Flashspeicher mit 128 GByte Kapazität abgelegt. Mit einer optionalen Micro-SD-Karte kann der Speicherplatz verdoppelt werden.

  • Sony Walkman NW-ZX2 (Bild: Sony)
  • Sony Walkman NW-ZX2 (Bild: Sony)
  • Sony Walkman NW-ZX2 (Bild: Sony)
Sony Walkman NW-ZX2 (Bild: Sony)

Der Rahmen des NW-ZX2 besteht aus gefrästem Aluminium. Besonderen Wert hat Sony eigenen Angaben zufolge auch auf die innere Verkabelung gelegt und besonders dicke Kupfer-Leiterplatten sowie handverlesene Komponenten ausgewählt, die den Ton möglichst wenig beeinflussen sollen. Inwieweit das gelingt, muss vermutlich jeder Zuhörer selbst entscheiden.

Die Übertragung zum Kopfhörer erfolgt per Bluetooth. Audio-Enthusiasten werden vermutlich verwundert sein, dass Sony diese Technik nutzt. Der japanische Hersteller vertraut dabei auf den von ihm entwickelten LDAC-Codec, der deutlich mehr Daten über Bluetooth transportieren soll als bisherige Ansätze. Lautsprecher und Mikrofon sind ebenfalls im Walkman verbaut. Die Steuerung erfolgt über einen 4 Zoll großen Touchscreen mit 854 x 480 Pixeln, auf dem auch JPEGs und Filme (H.264/AVC und Windows Media Video 9) abgespielt werden können. Zu den unterstützten Musikformaten zählen FLAC, ALAC, AIFF, MP3, AAC-LC, HE-AAC, WMA, LPCM und DSD.

Der Walkman kann auch per WLAN 802.11b/g/n/a (2,4 und 5 GHz) mit Musik versorgt werden, wobei er DLNA unterstützt und per NFC die Verbindungsdaten aushandeln kann. Auch eine USB-Audioverbindung ist möglich.

Der Walkman misst 64,7 x 130,4 x 16,2 mm und wiegt etwa 235 Gramm. Mit einem Preis von rund 1.200 Euro ist der Walkman NW-ZX2 von Sony, der ab Frühjahr 2015 erhältlich sein soll, allerdings kein Schnäppchen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-28%) 17,99€
  2. 52,99€
  3. 2,49€
  4. 4,99€

MasterPopaster 20. Feb 2015

+1 Man sollte nicht davon ausgehen dass der Unterschied zwischen Handy-Köpfhörer-Ausgang...

NiXBox 11. Jan 2015

Natürlich zu teuer, aber immer mit Erinnerungen von früher verbunden.

HubertHans 08. Jan 2015

Geraeuschunterdrueckung ist eine aktive Komponente. Ein Mikro, vielleicht ein DSP und...

Replay 07. Jan 2015

Unter Umständen sind einige Töne durchaus nicht mehr dem Original entsprechend, was bei...

Garius 07. Jan 2015

Mag ja sein. Technologisch war das Teil damals ja aber auch ein regelrechte Revolution...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Pro X - Hands on

Schon beim ersten Ausprobieren wird klar: Das Surface Pro X ist ein sehr gutes Beispiel für ARM-Geräte mit Windows 10. Viele Funktionen wirken durchdacht - die Preisvorstellung gehört nicht dazu.

Microsoft Surface Pro X - Hands on Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Python Trojanisierte Bibliotheken stehlen SSH- und GPG-Schlüssel
  2. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  3. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

    •  /