Kleine Schwächen bei Sensorsteuerung und Ohrerkennung

Anders als bei den WF1000-X gibt es diesmal keine Druckknöpfe, sondern die Steuerung erfolgt über Sensorbereiche. Standardmäßig sind diese so belegt, dass die rechte Seite zur Musiksteuerung genutzt wird und auf der linken Seite der ANC gesteuert wird. In der zugehörigen App kann die Belegung auch getauscht werden. Leider gibt es keine Option, die Lautstärke direkt am Hörstöpsel zu steuern. Das sehen wir als erhebliche Komforteinbuße, weil es einfach lästig ist, jedes Mal zum Smartphone greifen zu müssen.

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Das Sony-Modell hat vergleichbare Probleme wie viele andere Hörstöpsel mit Sensorsteuerung. Da auf einer Sensorfläche mehrere Befehle liegen, ist die gesamte Steuerung ziemlich fehleranfällig. Gerne wird ein Doppel- oder Dreifachentippen auch mal falsch verstanden.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Nutzer tunlichst drauf achten muss, die Flächen beim Einstecken ins Ohr oder beim Herausnehmen nicht zu berühren. Andernfalls könnten ungewollt Befehle ausgeführt werden. In der Anleitung zu den Stöpseln wird zwar behauptet, dass die Sensorflächen gesperrt seien, wenn sich die Stöpsel nicht im Ohr befinden. Bei uns funktioniert das aber nicht. Jeder Stöpsel kann auch einzeln verwendet werden, falls das gewünscht ist.

Ohrerkennung mit Schwächen in der Umsetzung

Die Sony-Stöpsel haben eine abschaltbare Ohrerkennung, die aber nicht ganz so arbeitet, wie wir das erwarten. Wird einer der Stöpsel aus dem Ohr genommen, pausiert die Wiedergabe und wird fortgesetzt, wenn wieder beide Stöpsel im Ohr stecken. Nehmen wir beide Stöpsel aus dem Ohr, wird die Wiedergabe zwar pausiert, aber nicht wieder fortgesetzt, wenn sich diese wieder im Ohr befinden. Die Sony-Stöpsel erlauben keine zwei parallelen Bluetooth-Verbindungen.

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Für die WF-1000XM3 nutzt Sony die gleiche App wie auch für die großen ANC-Kopfhörer. Diese könnte übersichtlicher sein und bereitet vor allem auf iOS-Geräten Probleme: Obwohl die App im Hintergrund geöffnet ist, wird jedes Mal erneut eine Verbindung zu den Stöpseln aufgebaut.

  • Sonys WF-1000XM3 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Sonys WF-1000XM3 mit Ladeetui (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ladeetui für die Bluetooth Hörstöpsel WF-1000XM3 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Das Ladeetui hat einen USB-C-Anschluss. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Zum WF-1000XM3 gehören Aufsätze in mehreren Größen und ein kurzes USB-C-Ladekabel. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Aufsätze sind gut sortiert. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ladeetui es WF-1000XM3 im Größenvergleich mit dem Ladeetui von Apples Airpods 2. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Zum WF-1000XM3 gehören Aufsätze in mehreren Größen und ein kurzes USB-C-Ladekabel. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Das ist zwar auch beim großen ANC-Kopfhörer so, fällt da aber nicht weiter negativ auf, weil der Verbindungsaufbau nach einer Sekunde erledigt ist. Bei den Stöpseln vergehen aber gerne mal 10 Sekunden, bis die App nutzbar ist. Wenn wir also mal eben eine Einstellung in der App ändern wollen, müssen wir Geduld haben. Diese Probleme gibt es mit Android-Geräten nicht, hier bleibt die Verbindung bestehen, wenn die App im Hintergrund läuft.

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Motocat112 22. Apr 2021

Falls noch jemand gute InEars kaufen möchte, so ist er mit den WF-1000XM3 sehr gut...

xPandamon 19. Nov 2019

Um sich keinen Hörschaden zuziehen zu müssen und auch bei niedriger Lautstärke die...

ip (Golem.de) 16. Aug 2019

Sony hat unser Testmuster technisch untersucht und konnte "keine Fehlfunktion beim Noise...

ip (Golem.de) 16. Aug 2019

Den Grund dafür können wir derzeit auch nicht nennen. Sony hat unser Testmuster technisch...



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