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Sony: Weltweit 82,2 Millionen Playstation 4 verkauft

Die Playstation 4 verkauft sich weiter sehr gut: Rund 3,2 Millionen Konsolen hat Sony im vergangenen Quartal abgesetzt - und nun sogar die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr kräftig erhöht.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Sondermodell des Playstation-4-Controllers
Sondermodell des Playstation-4-Controllers (Bild: Sony)

Die Playstation 4 ist weiterhin ein Erfolg für Sony. In den Monaten April bis Juni 2018 konnte der japanische Konzern weltweit rund 3,2 Millionen Konsolen verkaufen - nur rund 100.000 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt hat das Unternehmen nun 82,2 Millionen PS4 an den Mann und die Frau gebracht. Für das noch bis Ende März 2019 laufende Geschäftsjahr erwartet Sony insgesamt einen Absatz von rund 17 Millionen Geräten - das wäre eine Million mehr als bislang prognostiziert.

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Ein Grund für die angehobene Voraussage dürften die starken Exklusivspiele sein, die immer mehr Spieler zu Sony locken sollen. God of War verkauft sich weiterhin sehr gut, und für Anfang September 2018 steht mit Spider-Man schon der nächste potenzielle Bestseller an. Im vergangenen Geschäftsjahr hat Sony 40,6 Millionen Spiele verkauft, wovon 43 Prozent digital vertrieben wurden - ein neuer Rekord.

Die gut laufenden Geschäfte mit der Playstation 4 und in der Musiksparte haben Sony einen kräftigen Gewinnschub beschert. Zudem profitierten die Japaner vom Verkauf von Anteilen an dem schwedischen Musik- und Videostreamingdienst Spotify. Der operative Gewinn legte im ersten Quartal um fast ein Viertel auf 195 Milliarden Yen (rund 1,5 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am 31. Juli 2018 in Tokio mitteilte. Das ist deutlich mehr, als Analysten erwartet hatten. Unter dem Strich bleibt ein Nettogewinn von 226 Milliarden Yen (1,73 Milliarden Euro). Das ist fast dreimal soviel wie im Vorjahreszeitraum.

Aufgrund des Gewinnsprungs erhöht Sony auch die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr. Nun peilt das Unternehmen 2018/19 (per Ende März) einen Überschuss von 500 Milliarden Yen (rund 3,82 Milliarden Euro) an und damit 20 Milliarden Yen (150 Millionen Euro) mehr als ursprünglich geplant. Allerdings erwarten Analysten im Schnitt hier mehr.

Der Umsatz legte von April bis Juni um fünf Prozent auf 1,95 Billionen Yen (14,9 Milliarden Euro) zu. Während sich das Geschäft mit Spielekonsolen und Musik deutlich besser entwickelte, verzeichnete Sony einen kräftigen Umsatzrückgang im Smartphone-Geschäft. Erfolgreich ist Sony dagegen mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Sie trugen mit 40,5 Milliarden Yen (309 Millionen Euro) signifikant zum Unternehmensgewinn bei.



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genussge 01. Aug 2018

Es gab zumindest diverse Hinweise bei The Last of Us 2, die auf einen Release in 2018...

sofries 31. Jul 2018

Die PS2 wurde damals noch massiv in Japan Verkauft. Da dürfte es nur wenige Haushalte...

svt (Golem.de) 31. Jul 2018

Danke für den Hinweis, wurde korrigiert.


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