Sony: Verkaufszahlen der Playstation 4 gehen zurück

Rund 2,8 Millionen Playstation 4 hat Sony im vergangenen Geschäftsquartal verkauft - viel weniger als im gleichen Zeitraum zuvor. Trotzdem erhöht das Unternehmen unter anderem des gut laufenden Geschäfts mit Bildsensoren für Smartphones seine Prognosen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Logo von Playstation auf einer Messe
Logo von Playstation auf einer Messe (Bild: Frederic J. Brown/AFP/Getty Images)

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat dank robuster Nachfrage nach Bildsensoren die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Mit den Bildsensoren, die in den Smartphones verschiedener Hersteller zum Einsatz kommen, konnten schwächere Zahlen in anderen Geschäftsbereichen ausgeglichen werden.

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Dem Geschäft von Sony kommt zugute, dass moderne Smartphones mit immer mehr Kameras ausgestattet sind. So befinden sich im iPhone 11 Pro drei Kameras an der Gehäuserückseite, die alle mit Bildsensoren von Sony ausgestattet sind.

Wie Sony am 30. Oktober 2019 bekanntgab, dürfte zwar der Umsatz in naher Zukunft sinken. Der Nettogewinn soll sich aber wegen der relativ hohen Margen bei den Sensoren zum Bilanzstichtag 31. März 2020 auf 540 Milliarden Yen (rund 4,5 Milliarden Euro) belaufen. Im Juli war Sony noch von 500 Milliarden Yen (rund 4,1 Milliarden Euro) ausgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr würde dies allerdings einen Rückgang um 41,1 Prozent bedeuten.

Ein Problem für den Konzern ist der schwächer als erwartet verlaufene Absatz von Spielesoftware und der Playstation 4. In den Monaten Juli bis September 2019 hat das Unternehmen rund 2,8 Millionen Exemplare der Konsole verkauft. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 3,9 Millionen Stück. Weltweit hat Sony damit mittlerweile rund 102,8 Millionen PS4 verkauft.

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Der Absatz an Games ist in den gleichen Zeiträumen von 75,1 Millionen auf 61,3 Millionen gefallen. Der Anteil der als Download verkauften Spiele ist von 28 Prozent auf 37 Prozent gestiegen. Sony gab per Blog auch bekannt, sein in den USA verfügbares TV-Online-Angebot Playstation Vue einzustellen.

Die PS4 ist seit Ende 2013 auf dem Markt. Der Nachfolger ist unter dem Namen Playstation 5 für Ende 2020 angekündigt. Die Kosten für die Entwicklung und die Vorbereitungen für den Marktstart schlagen sich auch in der Bilanz nieder.

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Sony den Nettoertrag auf 187,9 Milliarden Yen (rund 1,55 Milliarden Euro) steigern, nach 173 Milliarden Yen (rund 1,43 Milliarden Euro) im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel um 2,8 Prozent auf 2,12 Billionen Yen (rund 17,5 Milliarden Euro), wie der Konzern weiter mitteilte.

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Lekanzev 31. Okt 2019

Nein das lag an der Sparte für kamerasensoren. Die Gamingsparte hat das Ergebnis sogar...

Dwalinn 31. Okt 2019

Die Verkäufe der Konsole sind beinahe belanglos, was zählt sind die Verkäufe der Games...

Hitchiker 30. Okt 2019

Daher endet die Ära der Konsolen wahrscheinlich eines Tages. Bei PC und...

Hitchiker 30. Okt 2019

Hat mit kkeinreden nichts zu tun. Da scheint eher etwas "groß" geredet zu werden.



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