Sony: Smartphone-Sensor für Full-HD-Zeitlupe mit 1.000 fps

Sony hat einen CMOS-Sensor entwickelt, der rund 1.000 Bilder pro Sekunde bei voller HD-Auflösung machen kann. Er ist für Smartphones gedacht und verfügt über einen DRAM-Layer zwischen Pixeln und Schaltkreisen, um große Datenmengen zwischenzuspeichern.

Artikel veröffentlicht am ,
CMOS-Sensor von Sony für 1.000 Bilder pro Sekunde
CMOS-Sensor von Sony für 1.000 Bilder pro Sekunde (Bild: Sony)

Sonys neuer CMOS-Sensor im Format 1/2,6 Zoll ist dreilagig aufgebaut. Während normalerweise die Photodioden und die Schaltkreise nur zwei Schichten bilden, hat Sony eine dritte Schicht aus DRAM mit einer Kapazität von 125 MByte dazwischengesetzt.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Digital ... (m/w/d)
    Universität Passau, Passau
  2. Softwareentwickler (m/w/d)
    Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg, Karlsruhe
Detailsuche

Der Speicher dient als schneller Puffer für die Bildmengen, bevor sie an den Bildprozessor weitergegeben werden. Der neue Sensor soll neben einer Full-HD-Zeitlupe mit rund 1.000 Bildern pro Sekunde auch 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen können. Alternativ sind 240 Bilder pro Sekunde bei Full-HD möglich.

Die schnelle Auslesegeschwindigkeit ist nicht nur für Zeitlupen interessant, sondern soll auch einen Effekt mildern, der sonst bestimmte Aufnahmen unmöglich macht. Den sogenannten Rolling-Shutter-Effekt, der bei Fotos oder Videoaufnahmen von bewegten Objekten auftreten kann, soll es beim neuen Sensor nicht mehr geben. Ein Beispiel für diese Problematik sind Aufnahmen von rotierenden Propellern, deren Blätter im Film stark gekrümmt aussehen, obwohl sie es in der Realität nicht sind. Der Sensor nimmt Fotos mit bis zu 19,3 Megapixeln auf, die er innerhalb einer 1/120 Sekunde auslesen kann.

Wann die ersten Smartphones mit dem Sensor ausgerüstet sein werden und auf den Markt kommen, teilte Sony bisher nicht mit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Tesla-Fabrik
In Grünheide soll "totales Chaos" herrschen

Die Tesla-Fabrik in Grünheide hinkt ihren Produktionszielen noch weit hinterher. Es gibt zu wenig Personal oder die Mitarbeiter kündigen wieder.

Tesla-Fabrik: In Grünheide soll totales Chaos herrschen
Artikel
  1. Elbit Systems Deutschland: Neue Bundeswehr-Funkgeräte lösen Retrogeräte von 1982 ab
    Elbit Systems Deutschland
    Neue Bundeswehr-Funkgeräte lösen Retrogeräte von 1982 ab

    Vor rund einem Jahr hat das Beschaffungsamt der Bundeswehr für 600 Millionen Euro Tausende Funkgeräte aus dem Jahr 1982 nachbauen lassen. Nun werden ganz neue angeschafft.

  2. Europäischer Rat: Einigung über Bargeldobergrenze von 10.000 Euro
    Europäischer Rat
    Einigung über Bargeldobergrenze von 10.000 Euro

    Der Europäische Rat hat sich auf eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro verständigt. Auch Kryptowährungen sollen streng reguliert werden.

  3. Angespielt: Diablo 4 wird brutal, makaber und ein bisschen eklig
    Angespielt
    Diablo 4 wird brutal, makaber und ein bisschen eklig

    Open-World-Freiheiten, dynamische Events und eine geteilte Spielwelt: Golem.de hat Diablo 4 angespielt und mit den Entwicklern gesprochen.
    Von Olaf Bleich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon bestellbar • Tiefstpreise: Asus RTX 4080 1.689,90€, MSI 28" 4K 579€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ • Alternate: Acer Gaming-Monitor 27" 159,90€, Razer BlackWidow V2 Mini 129,90€ • 20% Extra-Rabatt bei ebay • Amazon Last Minute Angebote [Werbung]
    •  /