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Sony-Sensor: Baut Nikon eine eigene Mittelformatkamera?

Zahlreiche Mittelformatkameras sind in diesem Jahr bereits angekündigt und veröffentlicht worden. Das liegt an einem neuen Sensor, den Sony entwickelt hat. Gerüchten zufolge will Nikon jetzt auch eine passende Kamera anbieten. Das würde Canon unter Druck setzen.
/ Andreas Donath
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So groß ist ein Mittelformat-Sensor (Bild: Phase One)
So groß ist ein Mittelformat-Sensor Bild: Phase One

Der japanische Kamerahersteller Nikon will laut einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) von Mirrorless Rumors eine Mittelformatkamera bauen. Kernstück sei dabei Sonys CMOS-Sensor mit 50 Megapixeln, der auch schon in anderen Kameras verbaut werde. Vermutlich steckt er in der Mittelformat Pentax 645z von Ricoh genauso wie in der H5D-50c und CFV-50c von Hasselblad sowie dem Mittelformat-Kamerarückteil IQ250 von Phase One.

Der Mittelformatsensor ist 43,8 x 32,8 mm groß. Zum Vergleich: Der Sensor einer sogenannten Vollformat-DSLR misst gerade einmal 36 x 23,9 mm. Er wird von den bisherigen Verwendern bis zu ISO 204.800 betrieben.

Sollte Nikon ins digitale Mittelformat einsteigen, müssten aufgrund des größeren Bildkreises(öffnet im neuen Fenster) neue Objektive entwickelt und eine Adapterlösung bereitgestellt werden, damit zumindest ein Teil der bisherigen Nikkore weiter genutzt werden könnte - und sei es nur für die Übergangszeit, bis das native Angebot groß genug ist.

Gerüchten zufolge soll Nikon die Kamera im Herbst auf der Photokina vorstellen. Im September 2013 hatte Nikon ein Patent für ein Mittelformat-Objektiv 100mm f/2,5 eingereicht.

Sollte Nikon in dieses Marktsegment vorstoßen, würde das Canon unter erheblichen Druck setzen, denn der Marktführer besitzt keine Mittelformat-Kameralinie.


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