Sony: Schwarze Zahlen dank Playstation 4 und Fotosensoren

Sony verdient wieder gutes Geld und das liegt zu einem großen Teil an einem Bauteil, das viele in ihrem Smartphone regelmäßig nutzen: Fotosensoren, die Sony unter anderem für die Kameras im Apple iPhone und Samsung Galaxy zuliefert.
Um rund 35 Prozent konnte der zuständige Geschäftsbereich "Devices" in den Monaten April bis Juni 2015 beim Umsatz zulegen - auf 238 Milliarden Yen (rund 1,7 Milliarden Euro). Der operative Gewinn verdreifachte sich sogar fast, von 11,5 Milliarden Yen (84,4 Millionen Euro) auf 30,3 Milliarden Yen (222 Millionen Euro).
Ebenfalls sehr gut lief das Geschäft mit der Playstation 4. Rund drei Millionen Konsolen hat Sony im Quartal verkauft, knapp 300.000 Einheiten mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt hat Sony mittlerweile 25,3 Millionen Exemplare der PS4 verkauft - und zwar tatsächlich an Endkunden, nicht nur an den Handel.
Weniger Smartphones verkauft
Der Umsatz bei "Games & Network Services" legte um 12,1 Prozent auf 289 Milliarden Yen (rund 2,12 Milliarden Euro) zu - was laut Sony auch dem sehr guten Absatz von Spielen und PS4-Zubehör zu verdanken ist. Der Gewinn stieg von 4,3 Milliarden Yen (31,6 Millionen Euro) auf 19,5 Milliarden Yen (143 Millionen Euro).
Ansonsten sind die Geschäftsergebnisse über alle Bereiche hinweg sehr unterschiedlich. Der Umsatz mit Sony-Smartphones ging weiter zurück, während die Verbraucherelektronik (etwa TV-Geräte) wieder zugelegt hat. Unterm Strich spricht Sony in seinem Bericht(öffnet im neuen Fenster) von einem nahezu unveränderten Umsatz - er ist nur um 0,1 Prozent auf 1,8 Billionen Yen (13,2 Milliarden Euro) gesunken.
Der Gewinn lag bei 82,4 Milliarden Yen (rund 605 Millionen Euro). Das ist rund dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Neben erfolgreichen Produkten habe auch der günstige Wechselkurs spürbar zu diesem Ergebnis beigetragen, so Sony.



