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Sony: Schon 22,3 Millionen Playstation 4 verkauft

Sony kämpft in Sparten wie dem Geschäft mit Smartphones noch mit Problemen, aber bei der Playstation 4 läuft es richtig rund: 14,8 Millionen Exemplare haben im vergangenen Geschäftsjahr einen Käufer gefunden. Jetzt peilt der Konzern noch deutlich höhere Stückzahlen an.
/ Peter Steinlechner
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Controller der Playstation 4 (Bild: Sony)
Controller der Playstation 4 Bild: Sony

Das wichtigste Produkt von Sony(öffnet im neuen Fenster) ist und bleibt die Playstation 4: Sony hat von der Konsole im vergangenen Geschäftsjahr rund 14,8 Millionen Exemplare an Kunden verkauft, sodass sich nun eine installierte Hardwarebasis von weltweit 22,3 Millionen Geräten ergibt. Für das seit Anfang April 2015 neu laufende Geschäftsjahr erwartet Sony sogar einen Absatz von 16 Millionen PS4 - das wird nicht ohne große Anstrengungen in attraktive Titel, Werbung und das Anvisieren neuer, wahrscheinlich etwas breiter gefasster Zielgruppen gehen.

Playstation 4 - Test
Playstation 4 - Test (04:04)

Von der Playstation 3 hat der Konzern immerhin noch 3,1 Millionen Exemplare (Vorjahr: 7,1 Millionen) verkauft und von PS Vita TV, PS Vita und PSP zusammen rund 3,3 Millionen Geräte (Vorjahr: 4,1 Millionen). Mit Spielen hat Sony einen Umsatz von 460 Milliarden Yen (rund 3,5 Milliarden Euro) erzielt, ein Plus von 76 Milliarden Yen (rund 570 Millionen Euro).

Insgesamt konnte die Spieleabteilung ein Umsatzplus von 33 Prozent auf 1,388 Billionen Yen verzeichnen - umgerechnet sind das rund 10,5 Milliarden Euro. Der operative Gewinn der Sparte belief sich auf 48,1 Milliarden Yen (rund 365 Millionen Euro).

Der Konzernumsatz stieg insgesamt um 5,8 Prozent auf 8,2 Billionen Yen (rund 63 Milliarden Euro). Im siebten Jahr in Folge fiel ein Verlust an - der aber mit 126 Milliarden Yen (960 Millionen Euro) immerhin deutlich geringer war als ursprünglich befürchtet. Die Kosten der Hackerangriffe auf Sony Pictures beziffert der Konzern in seiner Bilanz übrigens offiziell mit 41 Millionen Dollar.

Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet Firmenchef Kazuo Hirai einen Gewinn von 140 Milliarden Yen (rund 1 Milliarde Euro). Eines der größten Probleme bleibt die Smartphone-Sparte, in der Sony künftig mit höherpreisigen Modellen wieder Marktanteile zurückerobern möchte.


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