Sony: Playstation VR kostet nur noch 300 Euro
Das Playstation VR wird künftig für 300 Euro statt 400 Euro verkauft. Dies gab Sony(öffnet im neuen Fenster) am Mittwoch bekannt. Wer das VR-Headset für die Playstation 4 (Pro) kauft, erhält ein Bundle: Das Paket umfasst das Playstation VR samt Zubehör wie die notwendige Anschlussbox, zudem die Playstation Camera für das Tracking des Headsets und ein Spiel. Welches das ist, hängt von der Region ab.
In Japan liegt offenbar kein Titel bei, in Nordamerika wird das Playstation VR mit Doom VFR von id Software ausgeliefert, in Europa ist PSVR Worlds inkludiert, eine Mini-Games-Sammlung. Käufer erhalten die seit November 2017 aktuelle, zweite Revision des Playstation VR. Die als CUH-ZVR2(öffnet im neuen Fenster) bezeichnete Modellvariante weist Verbesserungen wie das Durchschleifen eines HDR-Bildes zum Fernseher auf, zudem überarbeitete Sony die beigelegten In-Ear-Hörer und gestaltete die Anschlussbox samt Kabeln neu.

Technisch unterscheidet sich die CUH-ZVR2 nicht von der CUH-ZVR1, die Auflösung und die Pixelmatrix des Displays etwa bleiben gleich. Das Playstation VR erfordert eine Playstation 4 oder eine Playstation 4 Pro (Test), wobei die Bildqualität mit der schnelleren Konsole sichtbar besser ist. Die Playstation 4 Pro rendert deutlich mehr Pixel pro Auge, was feinere Strukturen klarer darstellt – gerade Vegetation oder Schrift.
Derzeit kostet eine Playstation 4 in der Slim-Variante zwischen 250 Euro (500 GByte) und 300 Euro (1 TByte). Die Playstation 4 Pro wird für offiziell 400 Euro verkauft, die Festplatte ist hier immer 1 TByte groß. Zusammen mit einem Playstation VR sind das also 550 Euro bis 700 Euro. Zum Vergleich: Das Oculus Rift samt Touch-Controller für Roomscale-VR kostet 450 Euro, es erfordert aber mindestens einen Mittelklasse-PC.
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