Sony: Playstation Plus verliert Abonnenten, aber macht mehr Geld

Nach der Neugestaltung von Playstation Plus als Spieleabo veröffentlicht Sony erste Zahlen. Finanziell scheint sich der Schritt gelohnt zu haben.

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Sony hat Playstation Plus zum Spieleabo umgebaut.
Sony hat Playstation Plus zum Spieleabo umgebaut. (Bild: Sony)

Sony hat im Rahmen seiner Bilanz für das zweite Finanzquartal 2022 erste Zahlen zum neu gestarteten Angebot Playstation Plus veröffentlicht. Demnach hat Sonys Spieleabo zwar an Kunden verloren, dank der neuen Preisstruktur scheinen die Einnahmen aber gestiegen zu sein, wie Video Games Chronicle meldet.

Die Gesamtzahl der Abonnenten ist von 47,3 Millionen Kunden im vorigen Quartal auf 45,4 Millionen Abonnenten gesunken - Stand 30. September 2022. Die Anzahl der monatlichen aktiven Nutzer sank ebenfalls, von 104 Millionen im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor auf 102 Millionen. Das soll der niedrigste Wert seit 2020 sein.

Sony hatte im Frühjahr 2022 den Umbau von Playstation Plus bekanntgegeben. Im Juni 2022 startete das neue Angebot auch in Deutschland. Der Grundtarif kostet jetzt rund 9 Euro im Monat und erlaubt wie bisher den Zugriff auf zwei bis drei Spiele. Der Extra-Tarif kostet monatlich 14 Euro, dafür bekommen Kunden Zugriff auf weitere 400 PS4- und PS5-Spiele.

Teuerster Tarif kostet 17 Euro im Monat

Zur Markteinführung gab es im Extra-Abo unter anderem die Spiele Death Stranding, God of War und Red Dead Redemption. Der teuerste Tarif nennt sich Playstation Plus Premium und kostet 17 Euro. Dann können Kunden zusätzlich 340 weitere Spiele nutzen, beispielsweise The Last of Us Remastered und die Uncharted-Sammlung.

Trotz sinkender Abonnentenzahlen scheint das neue Modell mehr Geld zu bringen. Die Einnahmen im Bereich Sony Network, in dem Playstation Plus sowie die Werbeabteilung zusammengefasst werden, sind um zehn Prozent von 106 auf 116 Milliarden Yen gestiegen. Das entspricht jeweils um die 724 und 792 Millionen Euro.

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