Sony: Playstation-4-Preis mit Kameraverzicht erkauft
Es müssen spannende Monate für Sony gewesen sein: Laut einem Artikel auf IGN.com(öffnet im neuen Fenster) ist die Firma nach der Ankündigung der Playstation 4 im Frühjahr 2013 ein paar Risiken eingegangen, um die Xbox One von Microsoft beim Preis zu unterbieten. Sony habe seine Handelspartner zwar informiert, dass die Kamera der Konsole entgegen ersten Ankündigungen doch nicht beiliegt, aber weiterhin vertraulich einen Preis von rund 500 Euro (beziehungsweise 500 US-Dollar) genannt.

Wohl auch in der Hoffnung, dass das Marketing von Microsoft dies irgendwie doch erfährt und ebenfalls auf einen Preis von 500 US-Dollar setzt – was das Unternehmen dann ja auch gemacht hat. Erst am Abend der Ankündigungen während der E3 hat Sony dann seinen niedrigeren Preis von rund 400 Euro (400 US-Dollar) für die Playstation 4 bekanntgegeben. Wie Golem.de erfahren hat, sollen die Verantwortlichen bei Microsoft von der großen Differenz regelrecht schockiert gewesen sein.
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Ein großer Verlust ist die PS-4-Kamera im Übrigen nicht: Golem.de konnte sie während der E3 mit dem Rennspiel Drive Club ausprobieren und war ernüchtert. "Die Bildqualität ist vergleichbar mit der der aktuellen Playstation-3-Kamera. Die höhere Auflösung macht sich zwar positiv bemerkbar, dennoch waren die im Schummerlicht geschossenen Bilder stark verrauscht", so der Eindruck.
Allerdings funktionieren Neuerungen wie die Positionsbestimmung der Controller ohne Kamera nicht, die farbigen Lichter sind so nur ein nettes Gimmick. Wer alle Funktionen der PS 4 nutzen möchte, kann die Kamera für rund 50 Euro zusätzlich kaufen. Sonderlich begehrt scheint sie nicht zu sein: Auf der Vorbestellerliste von Amazon.de steht sie derzeit auf Platz 20 – Platz 1 gehört der Playstation 4, Platz 6 der Xbox One.
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