Sony: Patent für neue Inhalte in alten Streaming-Spielen

Sony hat einen Patentantrag für ein Verfahren gestellt, mit dem Spieleklassiker um neue oder geänderte Inhalte ergänzt werden könnten.

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Logo von Gaikai (Bild: Gaikai)

Nur ein paar Tage, bevor Sony den Spiele-Streamingdienst Gaikai Anfang Juli 2012 für rund 380 Millionen US-Dollar gekauft hat, haben Rechtsanwälte des Unternehmens einen Patentantrag eingereicht. Das jetzt vom US Patent & Trademark Office veröffentlichte Papier beschreibt ein Verfahren, mit dem etwa Klassiker um neue Inhalte oder überarbeitete Levels erweitert werden könnten.

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Der Patentantrag beschreibt auf technisch und juristisch überkorrekte Weise, wie das Ganze abläuft: Das laufende, emulierte oder gestreamte Spiel wird angehalten und ein Snapshot erstellt. Der neue Inhalt steht dann zur Verfügung.

Dabei handelt es sich laut der Patentschrift um Mini-Games - was vermutlich nicht allzu wörtlich zu nehmen ist, sondern lediglich abgewandelte Versionen des ursprünglichen Spiels meint. Beispielsweise könnte ein Bosskampf bei der Wiederholung schwieriger sein, da der Spieler weniger Leben oder Gesundheitspunkte hat.

Was Sony tatsächlich mit seiner patentierten Technologie vorhat, ist - wie immer bei solchen Sachen - völlig offen. Unter Umständen dient ein Patentantrag auch nur dazu, sich rechtlich so weit wie möglich gegenüber anderen Firmen abzusichern, die in der gleichen Branche tätig sind.

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Das Streaming von Spielen per Gaikai soll nach aktuellem Stand im Herbst 2014 in den USA beginnen. In Europa soll das Angebot frühestens 2015 zur Verfügung stehen. PS3-Inhalte sollen damit zuerst auf der Playstation 4, dann auf der PS Vita und zuletzt dann auch auf der Playstation 3 verfügbar sein.

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