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Sony Mobile: Planung für USB-C in Smartphones ist noch am Anfang

In einem Workshop in Taiwan diskutierte ein Mitglied der Sony-Mobile-Gruppe über die Verwendung von USB Typ C in Smartphones. Darüber nachgedacht wird bei dem japanischen Smartphone-Hersteller bereits. Doch andere Komponenten haben Priorität.

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USB-C (r.) löst Micro-USB-2.0 vorerst nicht in Sony-Smartphones ab.
USB-C (r.) löst Micro-USB-2.0 vorerst nicht in Sony-Smartphones ab. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Takeshi Nitta, Program Manager von Sony Mobile, hat in einem Workshop der Verwendung von USB Typ C in Smartphones vorerst eine Absage erteilt. Laut dem Bericht von Focus Taiwan legt Sony seine Prioritäten zunächst auf die Miniaturisierung anderer Smartphone-Komponenten. Kurzfristig sind keine Smartphones mit USB-C zu erwarten, wie Nitta zugab, da der Hersteller noch mehr Zeit für den Umstieg braucht. An Google liegt es jedenfalls nicht: USB Typ C wird mit Android M unterstützt, was darauf hindeutet, dass Google auf erweiterte Funktionen des Steckertyps vorbereitet ist.

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Kleiner werden die Geräte übrigens durch den neuen USB-Stecker nicht unbedingt, wie Focus Taiwan nahelegt. Der USB-C-Stecker ist sogar minimal größer als der weit verbreitete Micro-USB-2.0-Stecker. Verzichten Smartphone-Hersteller also auf USB-3.0, ist Micro-USB im Vorteil. Die Verbindung ist aber nicht so komfortabel, da sie nicht verdrehsicher ist. Micro-USB-Buchsen für USB 3.0 sind allerdings sehr breit und fanden durchaus auch deswegen nur wenige Einsatzgebiete. Obwohl Smartphones von der USB-3.0-Geschwindigkeit durchaus profitieren können. Insbesondere bei datenintensiven Backups ist die Verwendung von USB 2.0 zeitraubend.

USB Type C löst das Problem allerdings nicht unbedingt. Zwar ist USB 3.0 mit einem kleinen Stecker dadurch möglich, doch das heißt noch lange nicht, dass Smartphone-Hersteller tatsächlich USB-3.0- oder gar -3.1-Maximalgeschwindigkeiten unterstützen. USB Type C mit USB-2.0-Hi-Speed ist ein legitimer Einsatzzweck, und das nicht nur, wenn im Alternate Mode von Displayport oder voraussichtlich Thunderbolt 3 die Hochgeschwindigkeitsleitungen anderweitig belegt sind. Was im USB Typ C steckt, weiß der Nutzer nur, wenn die Spezifikation zur Lektüre angesehen wird.

Die Geräte sind da

Bisher befindet sich USB-C kurioserweise meistens in besonders großen Geräten. Im Notebook-Bereich hat beispielsweise Apple mit dem Macbook 12 einen Teil seines Notebook-Angebots sogar exklusiv auf die neue Schnittstelle umgestellt. Auch Google setzt mit seinem neuen Chromebook auf USB C. Im Februar 2015 testeten wir die USB-C-Schnittstelle mit einem externen Festplattengehäuse. Im selben Monat stellte Sandisk seinen USB-Typ-C- und -Typ-A-Kombistick vor, der mittlerweile auch verfügbar ist, jedoch einen ziemlich hohen Preis hat. Einen der kleinsten Desktops gibt es ebenfalls mit USB Typ C: Asrocks Beebox.

Die notwendigen Erstgeräte sind also bereits verfügbar oder stehen kurz vor der Verfügbarkeit. Von dieser Seite aus würde sich der Einbau von USB Typ C also schon lohnen.



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Dwalinn 12. Jun 2015

Beim Z2 ist das gefummel besonders schlimm... dafür muss ich Abends sogar nochmal licht...

Anonymer Nutzer 12. Jun 2015

mir geht es doch gar nicht um die Größe, sondern um die Fehleranfälligkeit. Das Problem...

Goldmarie666 12. Jun 2015

Das hat nichts mit der Wechselspannung zutuen. Die Wechselspannung liegt nur auf einem...

Mixermachine 11. Jun 2015

Bei mir stürzt MTP immer ab, wenn ich einen Ordner umbenennen will. EIN SCHEIß ORDNER...

greytux 11. Jun 2015

"Gerüchte" ohne jegliche Hinweise.


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