Sony Link Buds Clip im Vergleichstest:Enttäuschender Konkurrent für die vorzüglichen Freeclip 2
Sony steigt mit den Link Buds Clip in den Markt für Clip-Kopfhörer ein. Im Test waren wir nach Sonys langer Erfahrung bei Kopfhörern überrascht, was alles falsch gemacht wurde.
Sony hat mit den Link Buds Clip die ersten eigenen Clip-Kopfhörer in Open-Ear-Bauweise vorgestellt. Wir haben die Neuvorstellung gegen die in dieser Woche neu erschienenen Freeclip 2 von Huawei antreten lassen, die uns im Test besonders gefallen haben. Mit den weiterhin sehr guten Freeclip der ersten Generation hat Huawei dieses Marktsegment vor mehr als zwei Jahren etabliert.
Der Markt für Open-Ear-Produkte ist für Sony nicht neu: Vor rund einem Jahr stellte der japanische Hersteller mit den enttäuschenden Link Buds Open bereits einen Open-Ear-Kopfhörer vor, noch ohne Clip-Mechanik.
Die Link Buds Clip nutzen die typische Konstruktion aktueller Clip-Kopfhörer, die an das Ohr geklemmt werden. Es gibt die drei Elemente Klangball, Steg und Bohne. Der Klangball sitzt vor dem Ohr, der Steg umschließt die Helix des Ohrs und die Bohne befindet sich auf der Rückseite der Helix. Damit sind Trageprobleme für Brillenträger ausgeschlossen – im Unterschied zu anderen Open-Ear-Kopfhörern mit Bügelkonstruktion.
Link Buds Clip sitzen schlechter als Freeclip 2
Während sich Huawei für einen runden, dünnen Steg entschieden hat, ist die Sony-Ausführung wie ein Band gestaltet. Der Unterschied fällt schon beim ersten Tragen auf. Während ich beide Freeclip-Modelle nach dem Aufsetzen kaum spüre, merke ich die Link Buds Clip deutlich. Die Freeclip sitzen so bequem, dass ich bald vergesse, dass ich sie überhaupt trage.
Das gelingt den Links Buds Clip nicht, im Gegenteil: Nach rund fünf Stunden wurde es am rechten Ohr unangenehm, es war eine Erleichterung, die Sony-Kopfhörer abzunehmen. Hier kann das Gefühl je nach Ohrform aber auch anders ausfallen.
Bild 1/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 2/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 3/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 4/42: So werden die Link Buds Clip getragen. (Bild: Sony)
Bild 5/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 6/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 7/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 8/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 9/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 10/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 11/42: Die Steuerung der Link Buds Clip erfolgt durch Antippen auf den Steg. (Bild: Sony)
Bild 12/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 13/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 14/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 15/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 16/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 17/42: Die Sony-App zeigt den Ladestand der Link Buds Clip einstellig an, für das Ladeetui gibt es die Info nur zweistellig. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 18/42: Dieser Hörmodus der Link Buds Clip eignet sich nur für Hörbücher und Podcasts - bei Telefonaten ist er gesperrt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 19/42: Diesen Hörmodus der Link Buds Clip können wir gar nicht brauchen, weil der Klang dann noch schlechter wird. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 20/42: Auf dem Hauptbildschirm der Sony-App lassen sich einige ausgewählte Funktionen festtackern. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 21/42: In den Details zu den Hörmodi gibt es keine weiteren Einstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 22/42: Nur im Standard-Hörmodus ist der Equalizer für die Link Buds Clip nutzbar. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 23/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 24/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 25/42: Die Link Buds Clip unterstützen Bluetooth-Multipoint, in Telefonaten kann es aber Probleme geben. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 26/42: Hier kann die Blueetooth-Verbindung der Link Buds Clip konfiguriert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 27/42: Das ist eine kleine Verbesserung: Die weiteren Einstellungen der Link Buds Clip sind neuerdings auf dieser Seite zu finden und nicht mehr über mehrere Reiter verteilt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 28/42: Hier finden sich alle Einstellungen rund um den Klang. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 29/42: Wie auf dem Hauptbildschirm sind hier noch einmal die Bluetooth-Multipoint-Einstellungen zu finden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 30/42: Hier lässt sich die Bedienung der Link Buds Clip anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 31/42: In dieser Standardbelegung ist ein Dreifachtipp ohne Funktion. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 32/42: Die Anpassung der Lautstärke muss immer mit vier schnellen Tippern gemacht werden. Ändern lässt sich das nicht. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 33/42: Sony-typisch gibt es bei der Umbelegung der Sensorflächen nur Funktionsgruppen - eine Anpassung einzelner Befehle fehlt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 34/42: Bei der Standardeinstellung für die rechte Seite sind immerhin beide Befehle mit Funktionen belegt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 35/42: Auch für die rechte Seite kann die Art der Lautstärkeanpassung nicht verändert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 36/42: Sony erlaubt immer nur die Änderung der Sensorflächen nach Funktionsgruppen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 37/42: Diese Optionen stehen für die Quick-Access-Funktion zur Verfügung. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 38/42: Die Antipp-Empfindlichkeit lässt sich bei Bedarf anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 39/42: An anderer Stelle finden sich noch einmal Einstellungen rund um Quick Access. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 40/42: Im Systembereich finden sich die Einstellungen für Firmware-Updates. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 41/42: Firmware-Updates lassen sich bei Bedarf manuell installieren. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 42/42: Die Sprachansagen der Link Buds Clip können nicht abgeschaltet werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Eine besonders angenehme Eigenschaft der Freeclip ist die Ohrseitenerkennung: Dadurch kann jeder Clip wahlweise am linken oder rechten Ohr getragen werden. Die korrekte Seite wird automatisch erkannt und der Audiokanal entsprechend geschaltet. Bei Sony gibt es diesen Komfort nicht, die Link Buds Clip müssen an die vorgeschriebene Ohrseite geklemmt werden.
Sony enttäuscht mit dumpfem Klang
Sony verspricht für die Link Buds Clip, dass Kunden damit "keine Kompromisse bei der Audioqualität" eingehen müssten. Davon ist das Sony-Produkt jedoch meilenweit entfernt.
Bauartbedingt erreichen Open-Ear-Produkte keine so gute Klangqualität wie klassische Hörstöpsel, denn die Klangeinheit sitzt nie im Ohr, sondern davor. Dennoch schaffen es die Freeclip-Modelle, dass die Musik gut klingt: dynamisch, voluminös, räumlich und klar.
Bild 1/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 2/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 3/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 4/42: So werden die Link Buds Clip getragen. (Bild: Sony)
Bild 5/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 6/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 7/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 8/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 9/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 10/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 11/42: Die Steuerung der Link Buds Clip erfolgt durch Antippen auf den Steg. (Bild: Sony)
Bild 12/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 13/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 14/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 15/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 16/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 17/42: Die Sony-App zeigt den Ladestand der Link Buds Clip einstellig an, für das Ladeetui gibt es die Info nur zweistellig. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 18/42: Dieser Hörmodus der Link Buds Clip eignet sich nur für Hörbücher und Podcasts - bei Telefonaten ist er gesperrt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 19/42: Diesen Hörmodus der Link Buds Clip können wir gar nicht brauchen, weil der Klang dann noch schlechter wird. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 20/42: Auf dem Hauptbildschirm der Sony-App lassen sich einige ausgewählte Funktionen festtackern. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 21/42: In den Details zu den Hörmodi gibt es keine weiteren Einstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 22/42: Nur im Standard-Hörmodus ist der Equalizer für die Link Buds Clip nutzbar. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 23/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 24/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 25/42: Die Link Buds Clip unterstützen Bluetooth-Multipoint, in Telefonaten kann es aber Probleme geben. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 26/42: Hier kann die Blueetooth-Verbindung der Link Buds Clip konfiguriert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 27/42: Das ist eine kleine Verbesserung: Die weiteren Einstellungen der Link Buds Clip sind neuerdings auf dieser Seite zu finden und nicht mehr über mehrere Reiter verteilt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 28/42: Hier finden sich alle Einstellungen rund um den Klang. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 29/42: Wie auf dem Hauptbildschirm sind hier noch einmal die Bluetooth-Multipoint-Einstellungen zu finden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 30/42: Hier lässt sich die Bedienung der Link Buds Clip anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 31/42: In dieser Standardbelegung ist ein Dreifachtipp ohne Funktion. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 32/42: Die Anpassung der Lautstärke muss immer mit vier schnellen Tippern gemacht werden. Ändern lässt sich das nicht. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 33/42: Sony-typisch gibt es bei der Umbelegung der Sensorflächen nur Funktionsgruppen - eine Anpassung einzelner Befehle fehlt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 34/42: Bei der Standardeinstellung für die rechte Seite sind immerhin beide Befehle mit Funktionen belegt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 35/42: Auch für die rechte Seite kann die Art der Lautstärkeanpassung nicht verändert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 36/42: Sony erlaubt immer nur die Änderung der Sensorflächen nach Funktionsgruppen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 37/42: Diese Optionen stehen für die Quick-Access-Funktion zur Verfügung. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 38/42: Die Antipp-Empfindlichkeit lässt sich bei Bedarf anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 39/42: An anderer Stelle finden sich noch einmal Einstellungen rund um Quick Access. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 40/42: Im Systembereich finden sich die Einstellungen für Firmware-Updates. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 41/42: Firmware-Updates lassen sich bei Bedarf manuell installieren. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 42/42: Die Sprachansagen der Link Buds Clip können nicht abgeschaltet werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Im Vergleich dazu sind die Link Buds Clip eine Enttäuschung: Der Klang ist dumpf und belegt, damit Musik zu hören, macht weniger Spaß. Wie bei vielen anderen Open-Ear-Produkten reicht die Klangqualität des Sony-Produkts lediglich für eine Hintergrundberieselung.
Für die Link Buds Clip wurden spezielle Hörmodi entwickelt, um die typischen Probleme von Open-Ear-Produkten anzugehen. Die Idee ist gut, die Umsetzung misslungen.