Absurde Abschaltautomatik der Link Buds Clip nervt
Die Link Buds Clip schalten sich nach 15 Minuten ohne aktive Bluetooth-Verbindung ab. Das kann zu Problemen führen, etwa wenn das Smartphone die Bluetooth-Verbindung zu den Sony-Clips verliert und sich nicht wieder verbindet. Dann schalten sich die Link Buds Clip aus.
Das ist nervig, wenn erwartet wird, dass Anrufe über die Link Buds Clip angenommen werden können, sie sich jedoch längst abgeschaltet haben. Es gibt keine Option, das zu verhindern.
Die Steuerung der Link Buds Clip funktioniert prinzipiell gut, aber durch eine Entscheidung Sonys eingeschränkt. Zur Steuerung hat der Steg einen Sensorbereich, der auch mit Handschuhen genutzt werden kann. Zudem hat Sony dem Clip-Modell eine Lautstärkeregelung gegönnt, die übrige Steuerung ist dennoch eingeschränkt.
Künstlich eingeschränkte Steuerung
In der Kopfhörer-App lassen sich Sony-typisch nur Funktionsgruppen ändern. Sony belegt sie so unsinnig, dass das zu Einschränkungen führt. In der Standardbelegung können wir keinen Titelsprung am Clip-Kopfhörer vornehmen. Wenn wir das wollen, müssen wir auf den Moduswechsel verzichten, obwohl in der Funktionsgruppe Moduswechsel eine Geste nicht belegt ist und somit für einen Titelsprung genutzt werden könnte.
Auch in einer rein technischen Funktion unterliegt Sony der Huawei-Konkurrenz: Die Link Buds Clip sind mittels IPX4 lediglich gegen Spritzwasser geschützt, während das für die Freeclip 2 nach IP57 auch gegen Staub und ein Eintauchen in Wasser gilt.
Die Link Buds Clip verwenden noch Bluetooth 5.3, die Freeclip 2 sind bereits mit Bluetooth 6.0 versehen. Zu den unterstützten Bluetooth-Codecs gehören SBC und AAC. Es ist sehr unschön für ein modernes Bluetooth-Produkt, dass Auracast nicht unterstützt wird. Unverändert gibt es Bluetooth-Multipoint, um die Clip-Kopfhörer an bis zu zwei Geräten parallel zu nutzen. Wir können also nahtlos zwischen den Geräten wechseln und beispielsweise beim Schauen eines Videos auf dem Tablet einen Anruf am Smartphone annehmen.
Bild 1/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 2/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 3/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 4/42: So werden die Link Buds Clip getragen. (Bild: Sony)
Bild 5/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 6/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 7/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 8/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 9/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 10/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 11/42: Die Steuerung der Link Buds Clip erfolgt durch Antippen auf den Steg. (Bild: Sony)
Bild 12/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 13/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 14/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 15/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 16/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 17/42: Die Sony-App zeigt den Ladestand der Link Buds Clip einstellig an, für das Ladeetui gibt es die Info nur zweistellig. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 18/42: Dieser Hörmodus der Link Buds Clip eignet sich nur für Hörbücher und Podcasts - bei Telefonaten ist er gesperrt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 19/42: Diesen Hörmodus der Link Buds Clip können wir gar nicht brauchen, weil der Klang dann noch schlechter wird. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 20/42: Auf dem Hauptbildschirm der Sony-App lassen sich einige ausgewählte Funktionen festtackern. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 21/42: In den Details zu den Hörmodi gibt es keine weiteren Einstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 22/42: Nur im Standard-Hörmodus ist der Equalizer für die Link Buds Clip nutzbar. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 23/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 24/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 25/42: Die Link Buds Clip unterstützen Bluetooth-Multipoint, in Telefonaten kann es aber Probleme geben. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 26/42: Hier kann die Blueetooth-Verbindung der Link Buds Clip konfiguriert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 27/42: Das ist eine kleine Verbesserung: Die weiteren Einstellungen der Link Buds Clip sind neuerdings auf dieser Seite zu finden und nicht mehr über mehrere Reiter verteilt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 28/42: Hier finden sich alle Einstellungen rund um den Klang. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 29/42: Wie auf dem Hauptbildschirm sind hier noch einmal die Bluetooth-Multipoint-Einstellungen zu finden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 30/42: Hier lässt sich die Bedienung der Link Buds Clip anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 31/42: In dieser Standardbelegung ist ein Dreifachtipp ohne Funktion. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 32/42: Die Anpassung der Lautstärke muss immer mit vier schnellen Tippern gemacht werden. Ändern lässt sich das nicht. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 33/42: Sony-typisch gibt es bei der Umbelegung der Sensorflächen nur Funktionsgruppen - eine Anpassung einzelner Befehle fehlt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 34/42: Bei der Standardeinstellung für die rechte Seite sind immerhin beide Befehle mit Funktionen belegt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 35/42: Auch für die rechte Seite kann die Art der Lautstärkeanpassung nicht verändert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 36/42: Sony erlaubt immer nur die Änderung der Sensorflächen nach Funktionsgruppen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 37/42: Diese Optionen stehen für die Quick-Access-Funktion zur Verfügung. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 38/42: Die Antipp-Empfindlichkeit lässt sich bei Bedarf anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 39/42: An anderer Stelle finden sich noch einmal Einstellungen rund um Quick Access. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 40/42: Im Systembereich finden sich die Einstellungen für Firmware-Updates. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 41/42: Firmware-Updates lassen sich bei Bedarf manuell installieren. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 42/42: Die Sprachansagen der Link Buds Clip können nicht abgeschaltet werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Die Bluetooth-Multipoint-Anbindung bei Sony ist schlechter als bei Huawei. Die Freeclip 2 verbinden sich mühelos auch während eines Telefonats mit einem zweiten Gerät. Bei den Link Buds Clip muss das Gespräch erst beendet werden, um eine zweite Verbindung aufzubauen.
Während Sony sonst bei Kopfhörerprodukten oft mit Komfortfunktionen glänzt, ist es bei den Link Buds Clip das Gegenteil. Da fehlen nicht nur Komfortfunktionen, die die Konkurrenz bietet, es wurden sogar Elemente gestrichen, die es bei Sonys Link Buds Open noch gab.
Der Link Buds Clip hat kein Speak-to-Chat und keine Hintergrundmusikeffekte. Letzteres soll nachgereicht werden. Wer aber jetzt die Link Buds Clip kauft, muss mindestens zwei Monate warten, falls der Termin im März 2026 eingehalten wird. Auch eine Ohrerkennung für die Musiksteuerung hat Sony gestrichen, während andere Sony-Produkte das durchaus haben – die Freeclip 2 etwa, wenngleich eingeschränkt.
Den praktischen Fallsensor der Freebuds 2 gibt es beim Sony-Produkt nicht. Gehässig könnte man sagen: Den braucht das Sony-Produkt nicht, weil man ohnehin nie vergisst, dass sich der Link Buds Clip am Ohr befindet. Falls der Sony-Clip an anderen Ohren angenehmer sitzt, tritt das Problem aber wieder auf.
Sony-App minimal verbessert
Sony hat die Oberfläche der Sound-Connect-App für Android und iOS erneut angepasst, so dass sie wieder übersichtlicher geworden ist. Die Sony-App ist schnell gestartet und benötigt weder eine GPS-Aktivierung noch ein Nutzerkonto. Wir können Updates bei Bedarf manuell einspielen und einiges am Kopfhörer konfigurieren.
Bild 1/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 2/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 3/42: In diesen vier Farben gibt es die Link Buds Clip. (Bild: Sony)
Bild 4/42: So werden die Link Buds Clip getragen. (Bild: Sony)
Bild 5/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 6/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 7/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 8/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 9/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 10/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 11/42: Die Steuerung der Link Buds Clip erfolgt durch Antippen auf den Steg. (Bild: Sony)
Bild 12/42: Die Link Buds Clip im Test (Bild: Sony)
Bild 13/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 14/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 15/42: Zu den Link Buds Clip gehört ein Ladeeui. (Bild: Sony)
Bild 16/42: Der Steg der Link Buds Clip sitzt unter Umständen sehr dicht am Ohr. (Bild: Sony)
Bild 17/42: Die Sony-App zeigt den Ladestand der Link Buds Clip einstellig an, für das Ladeetui gibt es die Info nur zweistellig. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 18/42: Dieser Hörmodus der Link Buds Clip eignet sich nur für Hörbücher und Podcasts - bei Telefonaten ist er gesperrt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 19/42: Diesen Hörmodus der Link Buds Clip können wir gar nicht brauchen, weil der Klang dann noch schlechter wird. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 20/42: Auf dem Hauptbildschirm der Sony-App lassen sich einige ausgewählte Funktionen festtackern. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 21/42: In den Details zu den Hörmodi gibt es keine weiteren Einstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 22/42: Nur im Standard-Hörmodus ist der Equalizer für die Link Buds Clip nutzbar. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 23/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 24/42: Im Equalizer gibt es ein paar Voreinstellungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 25/42: Die Link Buds Clip unterstützen Bluetooth-Multipoint, in Telefonaten kann es aber Probleme geben. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 26/42: Hier kann die Blueetooth-Verbindung der Link Buds Clip konfiguriert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 27/42: Das ist eine kleine Verbesserung: Die weiteren Einstellungen der Link Buds Clip sind neuerdings auf dieser Seite zu finden und nicht mehr über mehrere Reiter verteilt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 28/42: Hier finden sich alle Einstellungen rund um den Klang. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 29/42: Wie auf dem Hauptbildschirm sind hier noch einmal die Bluetooth-Multipoint-Einstellungen zu finden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 30/42: Hier lässt sich die Bedienung der Link Buds Clip anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 31/42: In dieser Standardbelegung ist ein Dreifachtipp ohne Funktion. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 32/42: Die Anpassung der Lautstärke muss immer mit vier schnellen Tippern gemacht werden. Ändern lässt sich das nicht. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 33/42: Sony-typisch gibt es bei der Umbelegung der Sensorflächen nur Funktionsgruppen - eine Anpassung einzelner Befehle fehlt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 34/42: Bei der Standardeinstellung für die rechte Seite sind immerhin beide Befehle mit Funktionen belegt. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 35/42: Auch für die rechte Seite kann die Art der Lautstärkeanpassung nicht verändert werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 36/42: Sony erlaubt immer nur die Änderung der Sensorflächen nach Funktionsgruppen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 37/42: Diese Optionen stehen für die Quick-Access-Funktion zur Verfügung. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 38/42: Die Antipp-Empfindlichkeit lässt sich bei Bedarf anpassen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 39/42: An anderer Stelle finden sich noch einmal Einstellungen rund um Quick Access. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 40/42: Im Systembereich finden sich die Einstellungen für Firmware-Updates. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 41/42: Firmware-Updates lassen sich bei Bedarf manuell installieren. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Bild 42/42: Die Sprachansagen der Link Buds Clip können nicht abgeschaltet werden. (Bild: Sony/Screenshot: Golem)
Die App zeigt den Ladestand der Kopfhörerakkus in Einerschritten an, das ist angenehm. Beim Ladeetui wird der Ladestand hingegen nur mit einer Genauigkeit von Zehnerschritten angezeigt.
Link Buds Clip mit langer Akkulaufzeit
Für die Link Buds Clip wird eine Akkulaufzeit bis zu neun Stunden genannt – so viel wie bei der Huawei-Konkurrenz. Nach drei Minuten Ladezeit sollen sie rund eine Stunde durchhalten. Das Ladeetui hat so große Reserven, dass wir die Kopfhörerakkus rund dreieinhalbmal aufladen können und eine Gesamtakkulaufzeit von 37 Stunden erreichen. Das ist ein ordentlicher Wert.
In Anbetracht der langen Akkulaufzeit von neun Stunden ist es verwunderlich, dass Sony den Link Buds Clip die nicht deaktivierbare Abschaltautomatik verpasst hat, die zu Problemen bei der Nutzung führen kann.
Das Ladeetui hat eine USB-C-Buchse, unterstützt allerdings im Unterschied zu den Freeclip 2 kein drahtloses Laden. Ein Ladekabel wird nicht mitgeliefert. Das Etui hat zwar eine angenehme Größe, ist aber vergleichsweise dich. Das Entnehmen und Ablegen der Clip-Kopfhörer gelingt gut.