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Sony: Kamerasensor für mondlose Nächte

Sony hat einen Bildsensor vorgestellt, der noch bei 0,005 Lux Farbbilder produziert. Damit sollen Fahrzeugkameras ausgerüstet werden, mit denen die Bordelektronik auch in dunkler Nacht die Umgebung erkennt. Das ist für Assistenzsysteme oder autonomes Fahren wichtig.
/ Andreas Donath
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Bild des IMX224MQV bei 0,005 Lux (Bild: Sony)
Bild des IMX224MQV bei 0,005 Lux Bild: Sony

Zum Fotografieren ist Sonys neuer Bildsensor IMX224MQV(öffnet im neuen Fenster) im 1/3-Zoll-Format nicht gedacht. Dafür ist seine Auflösung von 1,27 Megapixeln zu gering. Doch für den Automobilbereich ist dieser Kamerachip in CMOS-Technik genau richtig.

Mit einer enormen Lichtempfindlichkeit kann er Einzelfotos aufnehmen, auch wenn es draußen fast dunkel ist, der Mond nicht zu sehen ist und die Sterne von Wolken abgedunkelt sind.

Dem IMX224MQV sollen 0,005 Lux ausreichen, um noch Farbbilder produzieren zu können. Er arbeitet mit einer Serienbildgeschwindigkeit von 120 Bildern pro Sekunde im 10-Bit-Modus und 60 Bildern pro Sekunde im 12-Bit-Modus. Das gesamte Modul in BGA-Bauform(öffnet im neuen Fenster) benötigt eine Einbaufläche von 9 x 7,5 mm.

Die Serienfertigung soll im Dezember 2015 beginnen, derzeit wird die Produktion von Musterexemplaren vorbereitet.


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