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Sony IMX586: Smartphone-Sensor nimmt 48 Megapixel auf

Sonys neuer Smartphone-Bildsensor IMX586 kann Fotos mit 48 Megapixeln aufnehmen. In der Praxis dürften aber in vielen Fällen nur 12 Megapixel große Fotos entstehen.
/ Andreas Donath
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Sony IMX586 (Bild: Sony)
Sony IMX586 Bild: Sony

Bildsensoren für Smartphones werden wieder einmal leistungsfähiger: Sony stellte mit dem IMX586 einen CMOS-Sensor im 1/2-Zoll-Format vor, der bis zu 48 Megapixel aufnehmen kann. Die Kantenlänge der Sensorfläche liegt bei gerade einmal 6,4 x 4,8 mm.

Aufgrund des Quad-Bayer-Farbfilters kann der Sensor jeweils 2 x 2 nebeneinander liegende Pixel zu einem großen Pixel bündeln, so dass 12-Megapixel-Aufnahmen entstehen. Das erhöht die Lichtempfindlichkeit bei schlechter Beleuchtung. So wird auch beim Sensor des Huawei P20 Pro verfahren, der seine Auflösung von 40 Megapixeln durch Pixel-Binning auf 10 Megapixel reduziert. Bei Huawei und Sony sind auch Aufnahmen mit der vollen Pixelzahl möglich, beispielsweise bei guten Lichtverhältnissen.

Sony will die Fülle der erfassten Bilddaten auch für ein hochwertiges digitales Zoomen nutzen. Auch im Bereich Bewegtbilder ist der Sensor interessant. Er unterstützt die DCI-4K-Auflösung von 4.096 x 2.160 Bildpunkten mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde. Allerdings muss das Smartphone diese Datenmenge auch verarbeiten. Zudem können mit dem IMX586(öffnet im neuen Fenster) Full-HD-Aufnahmen mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde und 720p-Aufnahmen mit bis zu 480 Bildern pro Sekunde angefertigt werden.

Wie üblich ist nicht bekannt, ab wann der neue Sensor in einem Seriensmartphone genutzt wird.

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