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Sony: Eingeschränkte Verfügbarkeit der Playstation 5 erwartet

In den ersten Monaten kann Sony möglicherweise maximal sechs Millionen Exemplare der Playstation 5 für den Weltmarkt herstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Dualsense
Artwork des Dualsense (Bild: Sony)

Beim Verkaufsstart der Playstation 5 im Herbst 2020 müssen sich Spieler offenbar auf Wartezeiten und lange Schlangen vorbereiten. Jedenfalls berichtet Bloomberg mit Bezug auf anonyme Quellen, dass vom geplanten Produktionsbeginn bis Ende März 2021 voraussichtlich rund fünf bis sechs Millionen Exemplare der Konsole hergestellt werden können.

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Eine unmittelbar vergleichbare Zahl gibt es bei der Playstation 4 zwar nicht. Aber um wenigstens eine grobe Orientierung zu bieten: Sony hatte von der PS4 innerhalb eines Zeitraums von ungefähr einem Jahr weltweit rund 16 Millionen Exemplare verkauft - darunter 1,2 Millionen Geräte in Deutschland. Allerdings gab es auch beim Start der Playstation 4 teils Wartezeiten.

Die größte Herausforderung für Sony sind die Kosten, was zu einem hohen Preis führen müsste. Die PS4 kam für rund 400 US-Dollar in den Handel, bei der Playstation 5 müssten es aufgrund teurerer Komponenten eher 500 bis 550 US-Dollar (jeweils ohne Mehrwertsteuer) sein. Das dürfte aber am Markt kaum durchsetzbar sein - vor allem dann nicht, wenn Microsoft seine Xbox Series X günstiger anbietet.

Bloomberg zitiert einen Analysten, der davon ausgeht, dass beide Konsolen letztlich rund 450 US-Dollar kosten werden. Damit würde zumindest Sony zwar einen Verlust bei jedem Verkauf machen. Aber in der Spielebranche wäre das nicht ungewöhnlich - schließlich wird der eigentliche Profit später mit dem Verkauf von Spielen erzielt.

Tatsächlich habe die Firmenleitung von Sony sich laut Bloomberg entschieden, möglichst große Marktanteile zu erobern und notfalls eben auf kurzfristige Gewinne zu verzichten. Allzu hoch dürfen die natürlich nicht ausfallen, deshalb wohl auch die Begrenzung auf vorerst fünf bis sechs Millionen Exemplare.

Später dürfte die Playstation 5 durch günstigere Komponenten und optimierte Herstellungsverfahren mit niedrigeren Kosten produziert werden können. Gleichzeitig möchte Sony wohl auch im Jahresendgeschäft weiter auf den Verkauf der Playstation 4 und 4 Pro für neue Kunden setzen.

Eine größere Unbekannte gibt es bei den Spekulationen über die Preise: Noch ist nicht klar, ob Microsoft neben der Xbox Series X nicht doch eine zweite neue und günstigere Konsole anbietet.

Übrigens hat sich gerade der ehemalige hochrangige Xbox-Manager Albert Penello auf Twitter anerkennend über das Gamepad der PS5 geäußert und dabei gesagt, dass es beim Dualsense einige mutige und "teure" Designelemente gebe - gemeint sind offenbar die damit verbundenen Herstellungskosten.

Bloomberg schreibt auch, dass die Coronakrise für relativ wenig Probleme bei der Produktion der Playstation 5 sorge. Zwar gebe es gewisse Herausforderungen, weil etwa die Produktionsexperten von Sony nicht ohne weiteres zu den Fabriken in China reisen könnten, um die Einrichtung der Fließbänder zu überprüfen. Aber die meisten dieser Schwierigkeiten seien inzwischen gelöst.

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yumiko 17. Apr 2020

Du greifst jetzt Gerüchte auf, die scheinbar MS Fanbois in die Welt gesetzt haben...

Inori-Senpai 17. Apr 2020

Ich rede vom Msrkenwert und nicht der Marktkapitalisierung

norbertgriese 17. Apr 2020

Das ist schon mal eine Ansage. Da darf nix schiefgehen. Reihenweise verglühende Konsolen...

jmhk1103 17. Apr 2020

Das ist doch Eigenwerbung und Anreizschaffung in seiner reinsten Form. Ich würde dann am...

Garius 17. Apr 2020

Dein Ernst? Die PS3 war übelst subventioniert. Kein Wunder. Allein das BluRay Laufwerk...


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