Sony-DSLR: 102 Autofokuspunkte der A99 nur bei sechs Objektiven

Nach Angaben der Website Phoblographer können derzeit nur sechs Objektive von Sony das neue System mit seinen 102 Messpunkten nutzen. So können nur Besitzer der Objektive SAL2470Z, SAL2875, SAL50F14, SAL300F28GII, SAL70400G und SAL50050F4G davon profitieren. Alle anderen Objektive können nur das 19-Punkt-System einsetzen. Auf der deutschen Produktseite von Sony(öffnet im neuen Fenster) ist diese Einschränkung nicht zu erkennen.
Die zusätzlichen 102 Autofokuspunkte, die Sonys DSLR A99 besitzt, befinden sich auf dem Sensor und funktionieren nach dem Phasendetektionsverfahren. Dazu kommen noch 19 weitere Autofokuspunkte auf einem separaten Sensor.








Bei der SLT-A99(öffnet im neuen Fenster) setzt Sony keinen Schwingspiegel ein. Das Sucherbild ist zudem wie bei einer Systemkamera rein elektronisch angezeigt. Ein Großteil des einfallenden Lichtes, das auf den fest montierten Spiegel fällt, scheint durch ihn hindurch auf den dahinter liegenden Sensor. Der Spiegel wird auch dazu benutzt, das Licht zum klassischen Autofokusmodul zu leiten, das 19 Messpunkte besitzt. Auch auf dem Sensor hat Sony bei der A99 Fokusmesspunkte integriert – insgesamt 102 Stück. Sie sollen dafür sorgen, dass sich schnell bewegende Motive zuverlässig erfasst und im Schärfebereich gehalten werden können. Das klappt offensichtlich aber nur mit speziell dazu fähigen Objektiven. Sony will aber Firmware-Updates für weitere Objektive anbieten. Welche das sind und wann diese Updates erscheinen sollen, verriet der japanische Kamerahersteller bislang nicht.
Die Sony A99 soll ab November 2012 für 2.800 Euro in den Handel kommen.