Sony: Das Ende der Playstation Vita naht

Die letzten zwei Modelle der Playstation Vita werden in Japan nicht mehr ausgeliefert. Vor allem in Ostasien unterstützte Sony die Konsole noch mit teils schönen Sondermodellen weiter. Doch neue gibt es nicht mehr.

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Die PS Vita, hier das längst eingestellte OLED-Modell, wird nicht mehr produziert.
Die PS Vita, hier das längst eingestellte OLED-Modell, wird nicht mehr produziert. (Bild: Andreas Sebayang / Golem.de)

Für die beiden letzten Playstation-Vita-Modelle ist in Japan die Lieferung offiziell abgeschlossen worden. Zuletzt wurden noch die Modelle ZA11 (Schwarz) und ZA23 (Aquablau) angeboten. Wie Gematsu berichtet, wurde der Status vor ein paar Tagen geändert. Die beiden Modelle stammen noch aus dem Jahr 2013 respektive 2015. Neuere Modelle sind schon länger nicht mehr in der Auslieferung. Hierzu muss angemerkt werden, dass sich im ostasiatischen Raum und vor allem in Japan die Playstation Vita noch gut am Markt halten konnte. Vor allem gab es sehr viele unterschiedliche Farbvarianten, die es nie nach Europa geschafft haben.

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Mit dem Modell PCHJ-10031 hat Sony etwa 2017 eine hübsch bedruckte Special Edition für Minecraft-Spieler auf den Markt gebracht. Mitte 2018 gab es noch ein Days-of-Play-Paket, dass eine 32-GByte-Speicherkarte beinhaltete. Zwar ist in Japan das Verfügbarkeitsproblem der PS-Vita-Memory-Cards nicht ganz so groß wie in Europa, doch die Speicherkarten wurden immer wichtiger. Sony hat eine Liste aller PS-Vita-Modelle, die auch jeweils den Status der Auslieferung zeigt.

Die Playstation Vita startete zunächst als technisch ambitioniertes High-End-Spielehandheld. Die ersten Modelle waren bereits 2011 mit OLED-Panel erhältlich. Einige Vitas hatten sogar ein 3G-Modem, damit wirklich überall gespielt werden konnte. In den folgenden Jahren verschwanden aber sowohl das Modem als auch das OLED-Display. Ein Redesign der Konsole bot nur noch ein LC-Display und damit einen technischen Rückschritt.

Sony schaffte es nicht, in den wichtigen Märkten Europa und Nordamerika das Handheld erfolgreich auf dem Markt gegen Nintendos Spielehandheld zu positionieren. Hinzu kam, dass immer mehr Spieler auch auf ihrem Smartphone zockten, die mit jedem Jahr leistungsstärker wurden und durch Verträge oft eine Finanzierung über mehrere Jahre erlaubten. Die PS-Vita verblieb hingegen auf dem - wenn auch hohem - 2011er-Niveau und kostet noch heute in Japan rund 20.000 japanische Yen (ca. 160 Euro). Sony zugutehalten muss man, dass sie die Konsole immerhin mehr als sieben Jahre unterstützten.

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Der Spiele-Handheld-Markt war schon immer schwierig. Sonys Nachfolger der UM-Disc-basierten Playstation Portable überraschte durchaus einige Branchenkenner im Jahr 2011. Die große Zeit der Spielehandhelds, als Sega es noch mit dem Game Gear und Atari mit dem Lynx versuchte, war längst vorbei.

Noch ist sie nicht weg

Konsolen dürften vor allem in Japan noch eine Weile gut verfügbar sein. Golem.de konnte vor wenigen Wochen die Bestände in japanischen Filialen wie Bic Camera und Yodobashi begutachten. Vor allem bei der Spieleauswahl sieht es noch sehr gut aus, die Regale sind gut gefüllt. Konsolen waren aber schon merklich seltener anzutreffen. Vor allem die in knalligem Orange gehaltene PS Vita war kaum noch zu finden, obwohl sie früher fast überall zu sehen war.

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Hotohori 04. Mär 2019

Es muss ja kein Smartphone sein. Einfach eine Vita 2 mit aktueller Hardware und Android...

Hotohori 04. Mär 2019

Muss mich korrigieren: die Slim (LCD) Variante hab ich im Megapack damals für 99 Euro...

ahoihoi 04. Mär 2019

TheOffcialFlow arbeitet zur Zeit an einer Adrenaline-Version, die PSP-Spiele auf nativer...

nille02 04. Mär 2019

Nicht jeder Hersteller nutzt das. Einige Games Syncen Save Games auch nur über Facebook.



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