Abo
  • Services:
Anzeige
Playstation auf der Spielemesse E3
Playstation auf der Spielemesse E3 (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Dank Playstation 4: Sony macht wieder Gewinne

Playstation auf der Spielemesse E3
Playstation auf der Spielemesse E3 (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Die Playstation 4, der Bond-Film Spectre und ein Fokus auf teurere Smartphones haben Sony im vergangenen Quartal einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Erstmals seit langem erscheint sogar ein Jahresgewinn wahrscheinlich.

Dank der Playstation 4 und des letzten Bond-Films hat Sony im Ende Dezember 2015 abgeschlossenen Geschäftsquartal rund 120,1 Milliarden Yen (912 Millionen Euro) verdient - das ist ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz bewegte sich dagegen kaum. Er legte um 0,5 Prozent auf 2,58 Billionen Yen (19,6 Milliarden Euro) zu, wie Sony am Freitag mitteilte. Das lag vor allem am Umsatzrückgang im Handygeschäft und einer schwächeren Nachfrage anderer Smartphone-Hersteller nach Sonys Kameramodulen für ihre Geräte.

Anzeige

Während die Japaner ihre eigenen Smartphones nur schwer loswerden können, finden sich ihre Kameras unter anderem in Samsung-Geräten und in Apples iPhones. Jetzt bekommt Sony aber auch auf diesem Wege die Abschwächung der Smartphone-Nachfrage zu spüren. Der Quartalsumsatz der Bauteile-Sparte sank im Jahresvergleich um 12,6 Prozent auf 250 Milliarden Yen (1,9 Milliarden Euro) und es gab statt der gewohnten schwarzen Zahlen einen operativen Verlust von 11,7 Milliarden Yen (89 Millionen Euro).

Das Spielegeschäft mit der Playstation half, diesen Rückschlag wieder auszugleichen. Sony verkaufte zu Weihnachten 8,4 Millionen Geräte der neuen Playstation 4, fast ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz der Sparte stieg um 10,5 Prozent auf 587 Milliarden Yen (4,46 Milliarden Euro) und der operative Gewinn um 46 Prozent auf 40 Milliarden Yen (305 Millionen Euro).

Mit teuren Smartphones zum Erfolg

Bei eigenen Smartphones hatte Sony nach hohen Verlusten seine Strategie geändert. Die Japaner setzen nun vor allem auf teurere Modelle, auch wenn man dabei weniger Geräte verkauft. Diese Rechnung ging im vergangenen Quartal auf. Der Umsatz fiel zwar um 14,7 Prozent auf 384,5 Milliarden Yen (2,9 Milliarden Euro). Doch der operative Gewinn der Sparte sprang von 10,4 auf 24,1 Milliarden Yen (183 Millionen Euro) hoch.

Im Kino hatte Sony dank Spectre und Hotel Transsilvanien 2 keine Probleme. Der Umsatz wuchs um 27 Prozent auf 262,1 Milliarden Yen (knapp 2 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis wurde mit 20,4 Milliarden Yen (155 Millionen Euro) mehr als verdreifacht. Sony geht weiterhin davon aus, in dem noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahr die ersten schwarzen Zahlen nach drei Verlustjahren zu erzielen. Auch der schwache Yen trägt zu den besseren Ergebnissen bei.


eye home zur Startseite
nzone 30. Jan 2016

Es mag zwar in Deutschland und in Europa so sein, dass mehr Xperias im Umlauf sind, aber...

vulkman 29. Jan 2016

Jedes nicht, aber wenn man davon ausgeht, dass die PS4 genau so viel verkauft, wie die...

Trollversteher 29. Jan 2016

Wieso? Machen doch viele. Wird aber auch ziemlich kritisert - Stichwort "Samsung...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Siltronic AG, Burghausen
  2. Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH, Stuttgart
  3. consistec Engineering & Consulting GmbH, Saarbrücken
  4. Lahnpaper GmbH, Lahnstein


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)
  2. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)
  3. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...

Folgen Sie uns
       


  1. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  2. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  3. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  4. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  5. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  6. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  7. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  8. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  9. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an

  10. James Gosling

    Java-Erfinder wechselt zu Amazon Web Services



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Drillisch... sind das nicht die, die min. 1 Woche...

    Smile | 16:41

  2. Re: Es scheitert nicht an der Hardware sondern an...

    h31nz | 16:39

  3. Re: Pay to Win?

    Elgareth | 16:38

  4. Re: haben es ard und zdf denn mitterweile schon...

    Prinzeumel | 16:38

  5. Re: Java

    Evron | 16:37


  1. 16:10

  2. 15:22

  3. 14:59

  4. 14:30

  5. 14:20

  6. 13:36

  7. 13:20

  8. 12:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel