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Dank Playstation 4: Sony macht wieder Gewinne

Die Playstation 4 , der Bond-Film Spectre und ein Fokus auf teurere Smartphones haben Sony im vergangenen Quartal einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Erstmals seit langem erscheint sogar ein Jahresgewinn wahrscheinlich.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Playstation auf der Spielemesse E3 (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)
Playstation auf der Spielemesse E3 Bild: Kevork Djansezian/Getty Images

Dank der Playstation 4 und des letzten Bond-Films hat Sony(öffnet im neuen Fenster) im Ende Dezember 2015 abgeschlossenen Geschäftsquartal rund 120,1 Milliarden Yen (912 Millionen Euro) verdient – das ist ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz bewegte sich dagegen kaum. Er legte um 0,5 Prozent auf 2,58 Billionen Yen (19,6 Milliarden Euro) zu, wie Sony am Freitag mitteilte. Das lag vor allem am Umsatzrückgang im Handygeschäft und einer schwächeren Nachfrage anderer Smartphone-Hersteller nach Sonys Kameramodulen für ihre Geräte.

Sony stellt Spiele-Lineup für 2016 vor (Playstation 4)
Sony stellt Spiele-Lineup für 2016 vor (Playstation 4) (02:04)

Während die Japaner ihre eigenen Smartphones nur schwer loswerden können, finden sich ihre Kameras unter anderem in Samsung-Geräten und in Apples iPhones. Jetzt bekommt Sony aber auch auf diesem Wege die Abschwächung der Smartphone-Nachfrage zu spüren. Der Quartalsumsatz der Bauteile-Sparte sank im Jahresvergleich um 12,6 Prozent auf 250 Milliarden Yen (1,9 Milliarden Euro) und es gab statt der gewohnten schwarzen Zahlen einen operativen Verlust von 11,7 Milliarden Yen (89 Millionen Euro).

Das Spielegeschäft mit der Playstation half, diesen Rückschlag wieder auszugleichen. Sony verkaufte zu Weihnachten 8,4 Millionen Geräte der neuen Playstation 4, fast ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz der Sparte stieg um 10,5 Prozent auf 587 Milliarden Yen (4,46 Milliarden Euro) und der operative Gewinn um 46 Prozent auf 40 Milliarden Yen (305 Millionen Euro).

Mit teuren Smartphones zum Erfolg

Bei eigenen Smartphones hatte Sony nach hohen Verlusten seine Strategie geändert. Die Japaner setzen nun vor allem auf teurere Modelle, auch wenn man dabei weniger Geräte verkauft. Diese Rechnung ging im vergangenen Quartal auf. Der Umsatz fiel zwar um 14,7 Prozent auf 384,5 Milliarden Yen (2,9 Milliarden Euro). Doch der operative Gewinn der Sparte sprang von 10,4 auf 24,1 Milliarden Yen (183 Millionen Euro) hoch.

Im Kino hatte Sony dank Spectre und Hotel Transsilvanien 2 keine Probleme. Der Umsatz wuchs um 27 Prozent auf 262,1 Milliarden Yen (knapp 2 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis wurde mit 20,4 Milliarden Yen (155 Millionen Euro) mehr als verdreifacht. Sony geht weiterhin davon aus, in dem noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahr die ersten schwarzen Zahlen nach drei Verlustjahren zu erzielen. Auch der schwache Yen trägt zu den besseren Ergebnissen bei.


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