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Sony a7 IV: Es klappt mit der Sony Alpha 7 IV

Endlich ein Klappbildschirm! Wir fanden beim ersten Hands-on mit Sonys frischer spiegelloser Vollformatkamera noch mehr Neuerungen.
/ Martin Wolf
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Flexible Vollformatkamera: die Alpha 7 IV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Flexible Vollformatkamera: die Alpha 7 IV Bild: Martin Wolf/Golem.de

Von 24 auf 33 Megapixel Fotoauflösung - das ist der größte Sprung, den die Sony Alpha 7 IV vom Vorgängermodell macht. Die Serienbildgeschwindigkeit ist trotzdem mit 10 Bildern pro Sekunde noch sehr hoch, aber nun können dank schnellerem CFExpress-Kartenslot über 800 Fotos in Folge unkomprimiert geschossen werden.

Den Autofokus hat Sony ebenfalls verbessert: Wir fanden die Objektverfolgung - die jetzt sogar im Videomodus funktioniert - sehr stabil. Für Menschen, Tiere und speziell Vögel gibt es eigene Modi, die ebenfalls beim Filmen aktiviert werden können - das kann nicht einmal Sonys wesentlich teurere Alpha 1 .

Der Sensor wird in fünf Achsen stabilisiert und kann so bis über fünf Blendenstufen kompensieren, wenngleich hier der Abstand zur Vorgängerkamera geringer ausfällt.

Höhere Auflösung auch im Videomodus

Sony hat die erhöhte Prozessorgeschwindigkeit der Alpha 7 IV unter anderem genutzt, um höhere Bildgeschwindigkeiten und Auflösungen im Videomodus zu erreichen: 4K mit 60 fps mit 10 Bit Farbtiefe mit Sonys S-Log3 und 7K mit 30 fps sind jetzt möglich.

Bei der Bedienung fiel uns auf, dass das Wechseln vom Fotografieren zum Filmen durch einen kleinen Schalter unter dem Moduswahlrad erleichtert wird. Hier lässt sich ebenfalls schnell zur Zeitlupe und zum Zeitraffer wechseln. Bis zu 120 Bilder pro Sekunde in Full HD bei voller Autofokus-Funktionalität sind drin.

Allerdings gibt es im Videobereich auch Abstriche: Wir fanden den sogenannten Rolling-Shutter-Effekt recht ausgeprägt und die volle Bildrate kann nur mit 1,5-fachem Crop-Faktor erreicht werden.

Trotzdem ist die Alpha 7 IV sicherlich für eine Fotosession mit Videoanteilen sehr gut gerüstet, denn nach Aussagen eines Sony-Repräsentanten dauerte es beim Versuch, die Kamera durch Überhitzung abschalten zu lassen, mehr als 4 Stunden, bis die Aufnahme abbrach. Hier limitiert vermutlich eher der Akku.

Der ist zur Vorgängerin kompatibel und schafft 610 Bilder nach CIPA-Standard. Bei der Alpha 7 III waren es noch 710. Da die Kamera nicht nur per USB-C geladen werden kann, sondern sich auch mit einer Powerbank betreiben lässt, ist das vermutlich verschmerzbar.

Die sonstigen Anschlüsse sind mit Audio, Mikro-USB und HDMI Typ A solide ausgeführt und hinter spritzwassergeschützten Klappen an der linken Seite verborgen.

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Zeitgemäß hat Sony die Alpha 7 IV mit einem Webcam-Modus ausgestattet - statt komplizierter Lösungen per Software lässt sich die Kamera so an jedem Rechner betreiben.

Sony Alpha 7 IV - technische Daten
Auflösung Foto Bis zu 33 Megapixel
Auflösung Video Bis zu 7K
Aufnahmegeschwindigkeit Bis zu 10 Fotos pro Sekunde/120 fps in FullHD
Empfindlichkeit ISO 50-204800
Bildstabilisator 5-Achsen-IBIS
Speichermedien Dual SD/CFexpress A
Autofokus KI-Augenfokus Mensch, Tier, Vogel, 759-Punkte
Blitz nicht vorhanden
GPS nicht vorhanden
Verschlussgeschwindigkeit 30-1/8.000 Sek.
Auflösung EVF/Display 3,69 Mio / 1.03 Mio Pixel
Farbunterabtastung Bis zu 4:2:2 10-bit
Akkuleistung in Bildern (CIPA) 610
Akkuladung per USB ja
Anschlüsse Bluetooth, HDMI A, Kopfhörer, Mikrofon, USB 3.2, Micro-USB, WLAN 5 GHz
Objektivbajonett Sony E

Die Anbindung an Sonys Smartphone-App soll benutzerfreundlicher werden, das konnten wir allerdings noch nicht ausprobieren. Neben der Fernsteuerung und Fokussierung ist hier der direkte FTP-Transfer im Hintergrund erwähnenswert.

Sowohl der Sucher als auch der Klappbildschirm mit Touch-Funktion hinterließen bei uns einen sehr guten Eindruck.

Der Body von Sonys Alpha 7 IV soll ab Dezember zum Preis von 2.799 Euro lieferbar sein, Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Unter  diesem Link  stellen wir Rohmaterial aus der Kamera zum Download bereit.


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