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Sony: Absatz der Playstation 4 weiter stark

Die Playstation 4 bleibt offenbar ein Bestseller: Über 3,5 Millionen Geräte konnte Sony im letzten Geschäftsquartal verkaufen. Unter der Schwäche im Smartphone-Markt leidet der japanische Konzern aber weiterhin, und auch die Kamera-Sensoren waren zuletzt ein Problem.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Controller der Playstation 4 (Special Edition)
Controller der Playstation 4 (Special Edition) (Bild: Sony)

Der starke Yen und die Folgen von Erdbeben haben die Quartalsbilanz des japanischen Elektronikriesen Sony belastet. Wie das Unternehmen bekanntgab, sank der Gewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 74,3 Prozent auf 21,2 Milliarden Yen (182 Millionen Euro).

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Die Verkäufe der Spielekonsole Playstation 4 verbesserten sich auf 3,5 Millionen Geräte von 3 Millionen im Vorjahr. Damit hat Sony weltweit insgesamt rund 43,5 Millionen PS4 verkauft. Bis März 2017 - dann endet das Geschäftsjahr - sollen weitere 20 Millionen Käufer dazukommen, so zumindest das Ziel.

Die Umsätze der Games-Sparte stiegen trotz des Gegenwinds durch die ungünstigen Wechselkurse um 14,5 Prozent auf 330 Milliarden Yen (rund 2,84 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis wurde mit 44 Milliarden Yen (rund 382 Millionen Euro) gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.

Der Quartalsumsatz von Sony insgesamt verringerte sich trotz des Erfolgs der Playstation 4 zwischen April und Juni 2016 um 10,8 Prozent auf 1,6 Billionen Yen (13,9 Milliarden Euro). Einer der Gründe: Der Absatz von Bildsensoren war unter anderem durch Produktionsausfälle in Folge zweier großer Erdbeben auf der südjapanischen Hauptinsel Kyushu im April stark gesunken.

Außerdem macht Sony das Ende des rasanten Wachstums im Smartphone-Markt zu schaffen - die Bildsensoren stecken in den Smartphones vieler Hersteller und wurden in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze des Sony-Geschäfts. Jetzt fiel der Quartalsumsatz in der Sparte um fast 23 Prozent auf 144 Milliarden Yen (1,24 Milliarden Euro) und es gab einen operativen Verlust von 43,5 Milliarden Yen (373 Millionen Euro) statt eines Gewinns von 32,7 Milliarden Yen (rund 284 Millionen Euro) wie im Jahr zuvor.

Smartphones mit Minigewinn

Der Absatz der Sony-Smartphones fiel von 7,2 auf 3,1 Millionen Geräte. Da der Konzern konsequenter auf teurere Modelle setzt, schaffte die Sparte dennoch einen dünnen operativen Gewinn von 400 Millionen Yen (3,4 Millionen Euro). Bis Ende März 2017 will Sony weitere 19 Millionen Smartphones verkaufen.

Der Absatz von Fernsehern legte von 2,6 auf 2,7 Millionen Geräte zu. Die jahrelang verlustreiche Heimelektronik-Sparte schaffte einen operativen Gewinn von 20,2 Milliarden Yen (rund 1,75 Milliarden Euro). Im Kinogeschäft legte der Umsatz zwar unter anderem durch den Erfolg des Films zum Smartphone-Spiel Angry Birds zu. Allerdings führten deutlich höhere Marketing-Ausgaben zu einem operativen Minus von 10,6 Milliarden Yen (rund 921 Millionen Euro).

Prognose weiter positiv

Die Musiksparte trug einen operativen Gewinn von 15,9 Milliarden Yen (137 Millionen Euro) bei. Von ihrem Umsatz von 142 Milliarden Yen (rund 12,3 Milliarden Euro) kommen inzwischen 30,7 Milliarden Yen (264 Millionen Euro) aus dem Streaming-Geschäft mit Musik aus dem Netz.

Für das gesamte laufende Geschäftsjahr geht Sony weiter von einem Nettogewinn von 80 Milliarden Yen (rund 6,9 Milliarden Euro) aus. Die Umsatzprognose nahm der Konzern jedoch auf 7,4 Billionen Yen (64 Milliarden Euro) leicht zurück.



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Spiritogre 31. Jul 2016

Eigentlich war es eher das XBox Marketinggewäsch, dass die ehemaligen 360 Kunden in...

bark 29. Jul 2016

Nein er hat was negatives uber sony gelesen und war sofort persönlich davon angegrifen...

_j_b_ 29. Jul 2016

Anscheinend leidet nicht nur Sony sondern auch Golem unter stark schwankenden...


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