Sony A9: Bei dieser Vollformatkamera geht es nur um Geschwindigkeit

Sony hat eine neue Systemkamera mit Kleinbildsensor vorgestellt, die 20 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung macht, 4K-Videos dreht und 693 Autofokuspunkte hat. Auch beim Preis liegt sie weit oben.

Artikel veröffentlicht am ,
Sony A9
Sony A9 (Bild: Sony)

Die Sony A9 ist eine Vollformatkamera, deren mehrschichtiger CMOS-Sensor (35,6 x 23,8 mm) 24,2 Megapixel aufnimmt und Filme mit 4K drehen kann. Der beeindruckendste Wert ist jedoch die Serienbildgeschwindigkeit. Die A9 kann bei voller Auflösung mit 20 Bildern pro Sekunde arbeiten und bis zu 241 Rohdatenbilder zwischenspeichern, bis die Geschwindigkeit reduziert wird.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter (m/w/d) Hybrid Data Center
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Informatiker/in (m/w/d) als Web-Developer/in (m/w/d) (FH-Diplom / Bachelor / Fachinformatiker/in ... (m/w/d)
    Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayreuth, München
Detailsuche

Auf dem Sensor befinden sich 693 Phasendetektionspunkte für den Autofokus, dessen Werte 60 Mal pro Sekunde neu berechnet werden können. Der Sensor arbeitet im ISO-Bereich von 50 bis 204.800.

Der Sucher ist bei Sonys Kameras anders als bei einer klassischen DSLR nur elektronisch. Bei der A9 setzt Sony keinen Schwingspiegel ein. Das Sucherbild wird wie bei einer Systemkamera rein elektronisch angezeigt. Ein Großteil des einfallenden Lichtes, das auf den fest montierten Spiegel fällt, scheint durch ihn hindurch auf den dahinter liegenden Sensor. Der Spiegel wird auch dazu benutzt, das Licht zum klassischen Autofokusmodul zu leiten. Mit 3,69 Millionen Bildpunkten bietet der OLED-Sucher eine sehr hohe Auflösung. Auch während der Serienbildaufnahme mit 20 Bildern pro Sekunde wird er nicht ausgeschaltet - nicht einmal während der Belichtung. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein 3 Zoll (7,62 cm) großes Display mit Touchscreen (1,44 Millionen Bildpunkte), der wie bei der A6500 eine Fokussierung per Fingerzeig ermöglicht.

  • Sony A9 (Bild: Sony)
  • Sony A9 (Bild: Sony)
  • Sony A9 (Bild: Sony)
  • Sony A9 (Bild: Sony)
  • Sony A9 (Bild: Sony)
Sony A9 (Bild: Sony)

Die A9 arbeitet mit einer fünfachsigen Bildstabilisierung des Sensors und ist mit einem Ethernet-Port für Studiofotografen ausgerüstet. Das Kameragehäuse bietet Platz für zwei SD-Speicherkarten des Typs ​​UHS-II. Auch USB 2.0 sowie 802.11b/g/n, NFC und Bluetooth sind vorhanden.

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    9–13. Mai 2022, Virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Videobereich will Sony mit der A9 ebenfalls punkten. Die Kamera nimmt Videos in 4K auf, allerdings liest sie den gesamten Vollbildsensor aus, woraus eigentlich Aufnahmen in 6K entstehen, die auf 4K umgerechnet werden. Zudem lassen sich 1080p-Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde bei aktiviertem Autofokus drehen.

Die A9 misst 127 x 96 x 63 mm und wiegt 674 Gramm. Sie soll in Europa ab Juni 2017 für rund 5.300 Euro erhältlich sein. Sony hat parallel mit dem G Master 100-400mm f / 4.5-5.6 auch ein neues Teleobjektiv vorgestellt, das im Juli 2017 für rund 2.900 Euro auf den Markt kommen soll.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


vahandr 29. Apr 2017

Außerdem hat man mit dem elektronischen Sucher der a9 kein Blackout mehr zwischen den...

Pjörn 22. Apr 2017

Laut Sony hat die A9 einen On-Sensor PDAF und die Kamera hat natürlich keinen Spiegel...

Pitstain 20. Apr 2017

Die Frage, tolle und teure Kamera in welchen Format wird aufgezeichnet??? Ich hoffe hier...

zenker_bln 20. Apr 2017

Ich hab hier 'ne A7II, da rutscht nichts! Und halten tun die sich perfekt! Wen du was...

HansDampf14 20. Apr 2017

Der Lichtverlust bei SLT's ist sehr gering und in der Praxis nicht spürbar. Hatte vor...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Open Source
"Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
Artikel
  1. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

  2. Onlinekurse zu 3D-Visualisierung und Spieleprogrammierung
     
    Onlinekurse zu 3D-Visualisierung und Spieleprogrammierung

    3D-Visualiserung hat den Bereich des Game Developments längst hinter sich gelassen. Die Golem Akademie bietet sechs virtuelle Workshops zum Themenfeld.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
    Bundesservice Telekommunikation
    Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

    Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.
    Von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Palit RTX 3080 12GB 1.548,96€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • MindStar (u.a. 8GB DDR5-4800 89€) • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ • 4 Blu-rays für 22€ [Werbung]
    •  /