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Sony: 40 Millionen Playstation 4 verkauft

Der Laden brummt: Vor allem dank der Playstation 4 ist Sony wieder in die Gewinnzone gekommen. Probleme gibt es derzeit im Geschäft mit Smartphone-Kameras.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Controller der Playstation 4 (Bild: Sony)
Controller der Playstation 4 Bild: Sony

Sony hat nach einer Durststrecke wieder ein Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen(öffnet im neuen Fenster) geschafft. Obwohl es im Schlussquartal einen Verlust gab, verdiente der Elektronikriese in dem Ende März 2016 abgeschlossenen Finanzjahr noch 148 Milliarden Yen (rund 1,21 Milliarden Euro). Die Playstation 4 wird für Sony immer wichtiger, während das lange Zeit lukrative Geschäft mit Kamera-Sensoren unter der Flaute im Smartphone-Markt litt.

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Auf das Geschäft mit den Kamera-Modulen musste Sony zuletzt 59,6 Milliarden Yen (480 Millionen Euro) abschreiben - und das verhagelte auch die Zahlen der vergangenen drei Monate. Konzernweit gab es einen operativen Verlust von knapp 93 Milliarden Yen (757 Millionen Euro). Der Umsatz der Sparte mit den Kamera-Sensoren fiel um 15,5 Prozent auf 190 Milliarden Yen (1,55 Milliarden Euro).

Kamera-Module für Smartphones sind in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen und ertragreichen Säule des Sony-Geschäfts geworden. Sie stecken unter anderem in Geräten von Samsung und in Apples iPhones. Aber im ersten Quartal dieses Jahres wuchs der Markt nicht mehr, was auch Sony als Zulieferer zu spüren bekam. Mit eigenen Smartphones ist der japanische Konzern ohnehin nur noch ein kleiner Player.

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Im Spielegeschäft stieg der Quartalsumsatz dagegen um neun Prozent auf 315,5 Milliarden Yen (2,57 Milliarden Euro). Sony hat große Pläne für den Herbst: Dann kommt die Playstation VR auf den Markt. Außerdem gibt es sehr deutliche Hinweise auf eine Playstation 4K mit dem Projektnamen Neo - die allerdings offiziell noch nicht bestätigt ist. Sony verkaufte bisher über 40 Millionen Geräte von der PS4. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Absatz der Playstation 4 auf 17,7 Millionen Geräte - im Jahr davor waren es 14,8 Millionen gewesen.

Die Elektronik-Sparte, die in der Vergangenheit immer wieder für hohe Verluste gesorgt hatte, bekam Konzernchef Kazuo Hirai nach einer harten Sanierung auf Jahressicht in die schwarzen Zahlen. Sonys Geschäft mit Musik und Filmen hat sich schon länger als stabiler Gewinnbringer etabliert. Der Konzern wagte noch keine Prognose für das angebrochene Geschäftsjahr, da zunächst die Auswirkungen der kürzlichen Erdbebenkatastrophe im Südwesten Japans abgewogen werden müssten.


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