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Sony: 4,5 Millionen Playstation 5 verkauft

Trotz schlechter Verfügbarkeit und Lieferschwierigkeiten hat Sony mehrere Millionen PS 5 abgesetzt und seinen Gewinn deutlich gesteigert.
/ Sebastian Grüner und dpa
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Das Geschäft mit der Playstation 5 hilft Sony durch die Coronapandemie. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
Das Geschäft mit der Playstation 5 hilft Sony durch die Coronapandemie. Bild: Peter Steinlechner/Golem.de

Von der zum vergangenen Weihnachtsgeschäft erschienenen neuen Konsole Playstation 5 hat Sony 4,5 Millionen Geräte verkauft(öffnet im neuen Fenster). Das gab der japanische Elektronik-Hersteller bei der Vorstellung seiner Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2020 bekannt. Demnach wurden im abgelaufenen Quartal außerdem noch rund 1,4 Millionen Playstation 4 abgesetzt.

Kurz nach Weihnachten hieß es in einem Medienbericht bereits, dass Sony 3,4 Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft habe. Die Konsole ist seit dem 12. November 2020 in den USA und Japan sowie seit dem 19. November 2020 in Europa erhältlich. Die Nachfrage war jedoch so groß, dass die Playstation 5 kaum zu bekommen war. Dem Bericht zufolge wollte Sony die Produktionsmenge zusammen mit seinen Partnern AMD und TMSC erhöhen. AMD erwartet aber weiter eine Knappheit der Prozessoren für die Konsole.

Trotzdem kommt Sony vor allem dank des Geschäfts mit seiner Spielekonsole Playstation weiter gut durch die Coronapandemie. Im Weihnachtsquartal stieg der Umsatz um neun Prozent auf knapp 2,7 Billionen Yen (21,3 Milliarden Euro), wie der Elektronik-Konzern mitteilte(öffnet im neuen Fenster). Beim Gewinn gab es einen großen Sprung von 62 Prozent auf rund 372 Milliarden Yen (knapp 3 Milliarden Euro). Sony hob nach dem starken Abschneiden die Prognosen für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr entsprechend an.

Im Geschäft mit Filmen und TV-Sendungen machte Sony wegen der geschlossenen Kinos zwar weniger Umsatz, doch fielen dadurch auch die Marketing-Kosten für Kinostarts weg. Stattdesse stiegen in der Pandemie die Lizenzerlöse im TV-Geschäft und die Heimvideo-Verkäufe. Dadurch steigerte die Sparte ihr operatives Ergebnis. Der Elektronik-Bereich profitierte zugleich vom Verkauf teurerer Fernsehgeräte.


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