Komplette Systeme mit einfacher Installation
Beide Lautsprechersysteme sind komplett, Nutzer brauchen also keine weiteren Lautsprecher, um sie zu benutzen. Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass dies nicht möglich ist: Sowohl Sonos' Playbase als auch das Raumfeld Sounddeck sind netzwerkfähig und können drahtlos mit weiteren Speakern aus den jeweiligen Systemlinien verbunden werden. Die Lautsprechersysteme lassen sich so auch in bereits bestehende Multiroom-Lösungen einbinden. Bei der Erweiterung mit weiteren Lautsprechern gibt es zwischen Sonos und Raumfeld allerdings Unterschiede, die wir im Laufe des Tests beleuchten werden.
Für beide Geräte ist die Nutzung der App im Grunde unabdinglich, das Sounddeck kommt allerdings zusätzlich noch mit einer Fernbedienung - die es bei Sonos' Playbase nicht gibt. Dort können wir die Lautstärke allerdings nach einer kurzen Einrichtung über unsere Fernseherfernbedienung steuern, als Alternative zur App.
Einfache Einrichtung bei beiden Systemen
Ausgebaut sind beide Systeme schnell und unkompliziert: Nachdem wir die Kästen aus ihren Verpackungen befreit haben, mussten wir sie nur unter unseren Fernseher stellen und anschließen. Wobei "nur" bedeutet, sich besser von einer zweiten Person helfen zu lassen: Alleine ist es nur schwer möglich, einen schweren Fernseher anzuheben und das Lautsprechersystem darunterzuschieben. Mit 73 x 41 x 11 cm und 12 kg beim Sounddeck und 72 x 38 x 5,6 cm und 8,6 kg sind die beiden Geräte nicht unbedingt handlich.
Von den Anschlüssen her unterscheiden sich die Lautsprechersysteme deutlich. Sonos hat nach eigenen Angaben wegen der einfacheren Bedienbarkeit auf umfassende Anschlüsse verzichtet, an der Rückseite der Playbase befinden sich nur drei Buchsen: eine für den Netzstecker, eine für ein Ethernetkabel und ein optischer Eingang. Wir können unsere Audiogeräte also lediglich über ein optisches Kabel anschließen.
Nur eine Anschlussmöglichkeit bei der Playbase
Sonos' Grundgedanke für die Playbase ist, dass Nutzer alle ihre Geräte an den Fernseher anschließen und dessen Audiosignal über das optische Toslink-Kabel an das Lautsprechersystem anschließen. Das mag tatsächlich die einfachste Lösung sein, aber nicht die praktischste: Von vornherein werden ältere Fernseher ohne optischen Ausgang ausgeschlossen. Sonos verlässt sich schlicht darauf, dass jeder an der Playbase Interessierte einen entsprechenden Fernseher besitzt.
Teufel macht es bei seinem Raumfeld Sounddeck besser: Das Gerät hat neben dem Netzanschluss, einer Ethernet-Buchse und einem optischen Eingang (Toslink) zusätzlich noch einen HDMI-Eingang, einen Stereo-Cinch-Eingang und einen USB-Anschluss. Dadurch erweitert sich das Einsatzspektrum beträchtlich.
Teufel geht entsprechend auch nicht davon aus, dass alle Signale über den Fernseher laufen. So hat die mitgelieferte stabile Fernbedienung aus gebürstetem Aluminium auch drei Auswahlbuttons für verschiedene Eingänge: Aux, TV und Optical. Das macht den Betrieb unterschiedlicher Audioquellen weitaus einfacher als mit Sonos' Playbase, etwa wenn auch noch eine Stereoanlage über das Lautsprechersystem laufen soll.
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| Sonos Playbase vs. Raumfeld Sounddeck: Wuchtiger Wumms im Wohnzimmer | Unterschiede bei der nativen Streamingauswahl |










Ich habe insgesamt 4 Heos 1 Der Sound ist gut, die Ausstattung der letzten Serie genial...
Für 900 ¤? Naja... andererseits ist die Zielgruppe solcher Geräte eher eine ganz andere...
Hab auch etwas gegooglet und irgendwie ließt sich das so, als sind die wirklich überzeugt...
Ein Vergleich zur deutlich günstigeren Bose Solo 15 Serie II wäre schön die es in vielen...