Abo
  • IT-Karriere:

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.

Ein Test von veröffentlicht am
Sonos Move (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es gibt viele Bluetooth-Lautsprecher mit Akku auf dem Markt, aber das Move-Modell von Sonos ist viel mehr als das, denn es unterstützt im WLAN-Betrieb über 100 unterschiedliche Musikstreamingdienste und kann Musik über Airplay 2 abspielen oder sich mit anderen Airplay-2-fähigen Geräten verbinden. Zudem ist er ein smarter Lautsprecher, der mit der Stimme gesteuert werden kann - entweder über Alexa oder Google Assistant. Diese Möglichkeiten fehlen vielen anderen Bluetooth-Akku-Lautsprechern am Markt.

Der Move ist Sonos' erster Lautsprecher mit eingebautem Akku und Bluetooth-Zuspielung - und der US-Hersteller wagt sich in einen dritten neuen Bereich vor: Ein Lautsprecher, der robust genug für den Außeneinsatz ist. Nach Angaben von Sonos besitzt er die Schutzklasse IP56 und ist demnach gegen Regen, Spritzwasser, Stürze, Stöße und Staub geschützt.

Bei der Präsentation des Move hat Sonos eine Teststrecke aufgebaut: Hier wurde der Lautsprecher fallengelassen, ohne Schaden zu nehmen, in heißen Umgebungen und in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit verwendet, ohne dass es die Funktionen des Lautsprechers beeinträchtigt hätte.

  • Im ersten Teil haben wir uns die Bluetooth-Implementierung angeschaut, die doch mit einer entscheidenden Limitierung versehen ist.

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf

  • Im zweiten Teil haben wir uns den Klang des Move angehört und ihn dabei mit Apples Homepod im Blindtest verglichen, der vor allem im Tiefbassbereich eine Menge leistet.

  • Im dritten Teil haben wir getestet, wie lange der Akku im WLAN- sowie im Bluetooth-Modus sowie im Standby-Betrieb durchhält. Die von Sonos versprochenen Laufzeiten bei kontinuierlicher Musikwiedergabe konnten wir sogar übertreffen - bei einer vorbildlich kurzen Ladezeit. Bei der Standby-Nutzung mussten wir einigen Aufwand betreiben, um hier ein Messergebnis zu erhalten.

  • Der Move in seinen Einzelteilen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Move lässt sich bequem aus der Ladestation entnehmen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auch wieder absetzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind die Steuertasten des Move. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladeanschluss des Move - darüber befindet sich eine USB-C-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Move befinden sich der Einschalter und der Button, um zwischen Bluetooth und WLAN zu wechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Move (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
Auf der Oberseite sind die Steuertasten des Move. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

  • Im vierten Bereich geht es um die Funktionen als smarter Lautsprecher. Der Move kann wahlweise mit Alexa oder Google Assistant verwendet werden. In beiden Fällen gibt es nicht den vollen Funktionsumfang der digitalen Assistenten. Und ein Aspekt rund um digitale Assistenten hat uns so richtig geärgert. Außerdem gehen wir auf die Möglichkeiten von Airplay 2 ein.

  • Zum Schluss folgt unser Fazit.

Zum Lieferumfang des Move gehört eine passende Ladestation, die nicht bequemer zu nutzen sein könnte. Wir müssen den Lautsprecher nur in die Station stellen und schon wird der Akku geladen. Das Entnehmen ist ebenfalls sehr bequem: Einfach anheben. Die Station ist dabei nur ein Ring, der sich um den Lautsprecher legt. Der Ladering sollte sich auf einer möglichst ebenen Fläche befinden, etwa auf einem Regal oder einem Tisch. An der Unterkante hat der Lautsprecher passende Ladeanschlüsse und zudem ist die Unterseite gummiert, sodass der Lautsprecher immer sicher und rutschfrei steht.

Move kann bequem getragen werden

Auf der Rückseite des Move befindet sich eine Ausbuchtung, um den drei Kilo schweren Lautsprecher tragen zu können. Diese Ausbuchtung macht - wie das gesamte Gehäuse - einen sehr wertigen Eindruck. Wir müssen uns keine Sorgen machen, dass die Mulde das Gewicht nicht aushält und sie ist auch so gestaltet, dass wir den Lautsprecher sehr sicher transportieren können. Bequem können wir ihn mal auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten tragen. Falls die WLAN-Abdeckung reicht, stehen auch weiterhin alle Komfortfunktionen samt Sprachsteuerung bereit.

Abseits eines nutzbaren WLAN-Netzwerks kann der Lautsprecher im Bluetooth-Betrieb verwendet werden - eine Besonderheit im Sonos-Ökosystem. Die Umschaltung erfolgt bequem über eine Taste, eine Bluetooth-Verbindung ist schnell aufgebaut. Sobald der Bluetooth-Betrieb aktiviert ist, sind die WLAN-Funktionen ausgeschaltet, die Sonos-App kann dann nicht mehr auf den Lautsprecher zugreifen.

Bluetooth-Nutzung ohne Multiroom-Funktion

Der Move kann also nicht dazu genutzt werden, um über Bluetooth Musik auf mehreren Sonos-Lautsprechern im Multiroom-Betrieb abzuspielen. Es ist schade, dass Sonos sich dazu entschieden hat, den Bluetooth-Betriebsmodus nicht in das übrige Ökosystem einzubinden. Es wäre durchaus auch mal praktisch, Youtube-Inhalte über Bluetooth auf anderen Sonos-Lautsprechern abspielen zu können - das geht aber dann nur auf dem Move selbst. Zwei Move lassen sich zu einem Stereopaar verbinden, allerdings sehen wir kaum einen Einsatzzweck, bei dem wir zwei akkubetriebene Lautsprecher umhertragen wollen - die Stereonutzung ist eher für eine dauerhafte Installation gedacht - und dann braucht man eigentlich keinen eingebauten Akku.

Aufgrund des vergleichsweise hohen Gewichts wollen wir den Move nicht längere Zeit an dem Griff herumtragen. Wer also den Lautsprecher zum Park oder an den Strand mitnehmen will, wird ihn eher in einer Tasche transportieren. Das Gerät hat auf der Rückseite einen Power-Knopf, während andere smarte Lautsprecher von Sonos keinen solchen Schalter besitzen. Wir finden es praktisch, dass wir das Gerät bei Nichtbenutzung ausschalten können, ohne den Stecker ziehen zu müssen.

Wir haben den Move beim Klangtest gegen Apples Homepod antreten lassen, der bei ungefähr gleicher Größe ebenfalls ein automatisches Einmesssystem für die Anpassungen an die Klangeigenschaften im Raum hat.

Bei der Klangqualität kann Sonos noch aufholen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,49€
  2. (-70%) 5,99€
  3. 12,99€
  4. 69,99€ (Release am 25. Oktober)

sadan 19. Sep 2019 / Themenstart

Sonos baut weiter und weiter funktionen ab. Ich weis das der anwendungsfall ein ganz...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor

Rund 20 Jahre Erfahrung als Manager und Mitglied der Geschäftsleitung im internationalen Kontext sowie als Berater sind die Basis seiner Trainings. Der Diplom-Ingenieur Stefan Bayer hat als Mitarbeiter der ersten Stunde bei Amazon.de den Servicegedanken in der kompletten Supply Chain in Deutschland entscheidend mitgeprägt und bis zu 4.500 Menschen geführt. Er ist als Trainer und Coach spezialisiert auf die Begleitung von Führungskräften und Management-Teams sowie auf prozessorientierte Trainings.

Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

    •  /