• IT-Karriere:
  • Services:

Move kommt mit automatischem Trueplay

Die Mikrofone werden auch für das Sonos Einmesssystem Trueplay verwendet, das im Move in einer abgewandelten Form integriert wurde. Das klassische Trueplay benötigt ein iOS-Gerät zum Einmessen der Raumakustik. Beim Move gibt es ein automatisches Trueplay, das den Klang an die veränderten Raumbedingungen anpasst. Der Lautsprecher merkt, wenn er bewegt wurde und macht dann eine erneute Messung, um einen möglichst guten Klang liefern zu können.

Stellenmarkt
  1. Universität zu Köln, Köln
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Das automatische Trueplay bleibt dem Move vorbehalten, auf anderen Sonos-Lautsprechern mit eingebauten Mikrofonen bleibt es beim klassischen Trueplay. Auf Nachfrage von Golem.de erklärte Sonos, dass das klassische Trueplay etwas bessere Ergebnisse liefere als das automatische, auch wenn die Automatik sehr gut Dienste leiste. Daher sei nicht geplant, diese auf Geräte ohne eingebauten Akku zu bringen.

Der Akku im Move lässt sich über die Ladestation oder über einen USB-C-Anschluss erledigen. Mit einer Akkuladung soll der Lautsprecher bis zu 10 Stunden am Stück Musik abspielen können. Das sollte für die meisten Szenarien ausreichend sein. Nach Angaben des Herstellers gibt es einen speziellen Standby-Betrieb, mit dem der Lautsprecher ohne Nachladen bis zu fünf Tage verwendet werden kann. Sonos gibt an, dass der Akku vom Kunden ausgetauscht werden kann. Was ein Austauschakku kostet, ist noch nicht bekannt.

Verlängerte Akkulaufzeit im Standby-Betrieb

Der Standby-Betrieb kann durch Drücken des Einschalters aktiviert werden, der sich auf der Rückseite befindet. Dort befindet sich auch ein Button, um zwischen WLAN- und Bluetooth-Betrieb zu wechseln. Alle weiteren Steuerfunktionen sind auf der Oberseite zu finden. Über einen Sensorbereich kann die Musik unterbrochen oder fortgesetzt werden und die Lautstärke lässt sich damit verändern.

Zudem kann hier bei Bedarf auch das Mikrofon stummgeschaltet werden, damit Alexa oder Google Assistant nicht lauschen. Bei ausgeschaltetem Mikrofon ist zugleich das automatische Trueplay deaktiviert. Wer also einen der digitalen Assistenten deaktiviert, schaltet auch diese Funktion mit aus.

  • Der Move in seinen Einzelteilen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Move lässt sich bequem aus der Ladestation entnehmen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auch wieder absetzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind die Steuertasten des Move. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladeanschluss des Move und darüber befindet sich eine USB-C-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Move befinden sich der Einschalter und der Button, um zwischen Bluetooth und WLAN zu wechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Move (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
  • Move (Bild: Sonos)
Auf der Oberseite sind die Steuertasten des Move. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Sonos-Lautsprecher unterstützen als Besonderheit mehr als 100 unterschiedliche Musikstreamingdienste. Diese können im Multiroom-Audio-Betrieb mit anderen Sonos-Lautsprechern verbunden werden. Wie bei anderen aktuellen Sonos-Modellen ist Apples Airplay 2 integriert, um drahtlos Musik abzuspielen oder das Gerät mit Lautsprechern anderer Hersteller im Multiroom-Betrieb zu verwenden.

Sonos bringt den Move am 24. September für 400 Euro auf den Markt, er kann in Kürze im Onlineshop von Sonos vorbestellt werden. Zum Lieferumfang gehört die Ladestation für den Lautsprecher.

Fazit

Wer bereits ein Sonos-System besitzt und sich schon immer einen mobilen Lautsprecher gewünscht hat, wird sich über den Move freuen. Er bringt mehr Flexibilität für ein bestehendes Sonos-System. Wer nicht schon in jedem Raum einen Sonos-Lautsprecher hat, kann die Musik bequem in andere Räume bringen. Aber auch für den Außeneinsatz scheint der Move die richtigen Eigenschaften zu haben.

Wir finden es praktisch, dass der Lautsprecher gleich eine passende Ladestation hat. Denn es ist sehr fummelig, immer erst Kabel umstecken zu müssen, um den Akku zu laden oder den Lautsprecher mobil zu nutzen. Mit einer solchen Ladestation ist es besonders bequem, zwischen stationärer und mobiler Nutzung zu wechseln. Beim ersten Ausprobieren hat uns der Klang gut gefallen, die Höhen waren prägnant und auch der Bassbereich war angenehm stark ausgeprägt.

Nachtrag vom 13. Januar 2021

1,5 Jahre nach der Markteinführung des Move hat Sonos Angaben zur Möglichkeit eines Akkutauschs angegeben. So wird es einen Akkupack zum Preis von 80 Euro geben. Wer einen Move besitzt, soll den Akku so selbst tauschen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Sonos Move im Hands on: Toller smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb und Bluetooth
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. gratis (bis 29.04.)
  2. 41,99€
  3. 18,99€

E-Narr 06. Sep 2019

Für ein Heimkino brauchst du ja nicht zwingend einen Multiroom-Lautsprecher. Und wenn...


Folgen Sie uns
       


Govecs Elmoto Loop - Test

Das Elmoto Loop von Govecs wiegt nur 59 Kilogramm, hat einen guten Elektromotor und fährt sich ganz anders als ein klassischer E-Roller.

Govecs Elmoto Loop - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /