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Anschlussmöglichkeiten und Sonos-Besonderheiten

Die Beam hat nur einen HDMI-Anschluss, der die Protokolle ARC und CEC unterstützt. Sonos liefert gleich ein passendes HDMI-Kabel mit und legt auch einen HDMI-Toslink-Adapter bei, um alternativ ein optisches Kabel zu nutzen. Damit gibt es hier mehr Auswahl als bei der Playbar oder der Playbase von Sonos, die beide nur einen optischen Eingang bieten. Wenn der Fernseher die HDMI-Protokolle kennt, soll er sich auf Zuruf ein- oder ausschalten lassen. Das hatte bei uns noch nicht geklappt, obwohl der Fernseher ausdrücklich einen ARC-fähigen HDMI-Anschluss hat. Dieser Fehler kann mit dem Betastadium zusammenhängen.

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Problemlos ließ sich die Beam-Lautstärke mit den entsprechenden Tasten an der TV-Fernbedienung steuern, indem die Signale per HDMI an die Soundbar weitergereicht wurden. Denn Sonos liefert die Soundbar ganz ohne Fernbedienung aus und es erscheint uns auch sinnvoller, hier konsequent die Lautstärkeregelung über die TV-Fernbedienung zu erledigen.

Wenn wir die Beam mit einer optischen Verbindung an den Fernseher anschließen, kann die Soundbar die Codes der Fernbedienung lernen, so dass wir ebenfalls die Lautstärke der Beam an den entsprechenden Tasten auf der TV-Fernbedienung steuern können. Dazu müssen die Codes nur einmalig angelernt werden, das funktionierte reibungslos.

  • Smarte Soundbar Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Smarte Soundbar Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Sonos' Beam läuft mit Amazons Alexa. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind Tasten zur Musiksteuerung und zur Stummschaltung des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Beam hat eine Stoffummantelung (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der nach innen gewölbten Mulde sollen Reflexionen vom Fernseher gemindert werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Beam hat einen Stromanschluss, eine Ethernet-Buchse und einen HDMI-Anschluss. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Knopf auf der Rückseite wird zur Einrichtung benötigt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der Beam liefert Sonos einen HDMI-Toslink-Adapter mit. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der Beam liefert Sonos einen HDMI-Toslink-Adapter mit. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Auf der Oberseite sind Tasten zur Musiksteuerung und zur Stummschaltung des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Aufgrund der optischen Verbindung kann darüber auch ein Streaming-Gerät direkt angeschlossen werden. Dadurch haben wir die Beam-Soundbar auch mit einem Projektor nutzen können und erhielten problemlos die Tonausgabe darauf. Dafür muss das verwendete Streaming-Gerät mit einem solchen Anschluss versehen sein oder es muss ein HDMI-Konverter dazwischen geschaltet werden.

Diese Anschlussvariante hat allerdings im Unterschied zur Fernsehverbindung den Nachteil, dass die Verkabelung zur Beam für ein anderes Abspielgerät umgestöpselt werden muss. Wer aber vor allem ein Gerät zur Wiedergabe nutzt, wird hier im Vergleich zur Fernsehverbindung keine Unterschiede feststellen. Leider bietet Sonos keine Möglichkeit, ein HDMI-Signal durch die Soundbar durchzuschleifen. Das würde die Anbindung von Zuspielgeräten vereinfachen, wenn die Soundbar nicht direkt am Fernseher angeschlossen wird. Einen Ein-Ausschalter fehlt dem Gerät, wie es bei vielen smarten Lautsprechern der Fall ist.

Mulde und mattes Gehäuse sollen für Entspiegelung sorgen

Die Beam hat extra ein mattes Gehäuse, damit sich das Fernsehbild darin weniger stark spiegelt. Unterstützend hat die Oberseite eine Mulde, mit der Spiegelungen abgefangen werden sollen. Wenn die Soundbar direkt vor dem Fernseher steht, spiegelt sich das TV-Bild aber dennoch ziemlich stark. Bei einem glatten Gehäuse wären die Spiegelungen zweifelsohne deutlich stärker, aber ganz wegbekommen hat Sonos sie nicht. Hier bleibt im Zweifel nur als Lösung, die Soundbar anders aufzustellen.

  • Smarte Soundbar Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Smarte Soundbar Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Sonos' Beam läuft mit Amazons Alexa. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Oberseite sind Tasten zur Musiksteuerung und zur Stummschaltung des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Beam hat eine Stoffummantelung (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der nach innen gewölbten Mulde sollen Reflexionen vom Fernseher gemindert werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Beam hat einen Stromanschluss, eine Ethernet-Buchse und einen HDMI-Anschluss. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Knopf auf der Rückseite wird zur Einrichtung benötigt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der Beam liefert Sonos einen HDMI-Toslink-Adapter mit. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der Beam liefert Sonos einen HDMI-Toslink-Adapter mit. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beam von Sonos (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Mit der nach innen gewölbten Mulde sollen Reflexionen vom Fernseher gemindert werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Auf der Oberseite befinden sich die gleichen Steuertasten wie beim One. Wir können dort mit einem Tastendruck eine Wiedergabe pausieren oder fortsetzen sowie die Lautstärke anpassen. Zudem gibt es eine Taste, um das Mikrofon stummzuschalten. Die Mikrofonumschaltung ist nur direkt am Gerät möglich. Wenn Alexa aktiv ist, leuchtet eine LED auf, die allerdings weniger gut zu erkennen ist als etwa der helle Leuchtring der Echo-Lautsprecher. Auch die Beam gehört zu den wenigen smarten Lautsprechern am Markt, die nicht den Level der eingestellten Lautstärke mittels LEDs anzeigen.

Die Beam wird über eine App von Sonos eingerichtet und konfiguriert, die es für Android und iOS gibt. Die Einrichtung erfolgte problemlos, die Soundbar kann entweder über WLAN oder Ethernet-Kabel mit dem Netzwerk verbunden werden. Nur mit der iOS-App ist Trueplay verwendbar. Damit werden die akustischen Eigenschaften im Raum, also die Größe, Form oder Platzierung der Lautsprecher analysiert und der Klang wird optimiert.

Wer nur Android-Geräte besitzt, müsste sich für die Aktivierung von Trueplay ein iPhone oder iPad ausleihen. Sobald Trueplay eingerichtet ist, gibt es die entsprechende Option auch in der Android-App und kann hier bei Bedarf umgeschaltet werden. Sonos begründet die Fokussierung auf iOS-Geräte damit, dass hier weniger unterschiedliche Modelle gepflegt werden müssen. Offen ist derzeit, warum Sonos für die Raumeinmessung nicht einfach die in der Soundbar enthaltenen Mikrofone verwendet.

Nachtmodus und Sprachverbesserung als Komfortfunktionen

In der Sonos-App kann außerdem ein Nachtmodus und eine Funktion zur Sprachverbesserung eingeschaltet werden. Beide Modi verändern das Klangbild, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Bei aktivierter Sprachverbesserung werden die Dialoge verständlicher, was beim Ausprobieren gut funktionierte. Allerdings aufgrund der guten Stimmwiedergabe eigentlich nicht notwendig war. Im Nachtmodus werden leise Töne verstärkt und laute Passagen reduziert, um etwa bei Actionszenen ordentlich aufdrehen zu können, ohne die Nachbarn zu stören.

Über die Sonos-App können derzeit 58 Musikdienste genutzt werden; das neue Youtube Music ist noch nicht dabei. Auf Nachfrage nach einem Termin hat Sonos bisher keinen genannt. Ansonsten dürften aber alle wichtigen Musikstreaming-Plattformen vorhanden sein. Auf Zuruf funktionieren Amazon Music, Spotify und Deezer, so dass Nutzer nur das Album oder den Titel eines Liedes ansagen brauchen und schon spielt die Soundbar das ab. Alle übrigen Musikstreamingdienste können nur über das Smartphone aktiviert werden, so kann auf Zuruf immerhin die Musik unterbrochen oder fortgesetzt werden.

Eine direkte Zuspielung über Bluetooth oder Google Cast unterstützt Sonos generell nicht. Wer allerdings einen Android-TV-Fernseher besitzt oder einen Chromecast nutzt, kann diesen verwenden, um über Googles Cast-Protokoll Musik auf dem Beam abzuspielen. Somit wäre etwa über einen Umweg auch die Nutzung von Youtube Music möglich.

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superdachs 30. Jun 2018

Welche smarten Lautsprecher zum Musik hören gibt es denn? Ich kenne nur die üblichen Mono...

Anonymer Nutzer 29. Jun 2018

Keine Ahnung was du eigentlich willst. Wenn du etwas willst, das das "technisch mögliche...


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