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Die Arc von Sonos braucht ein anderes Anschlusskonzept

Hätte Sonos der Arc einfach mindestens einen HDMI-Eingang und einen entsprechenden HDMI-Ausgang verpasst, gäbe es die geschilderten Probleme nicht. Dann würde sowohl das gewünschte Streaminggerät als auch der Fernseher oder der Projektor an der Soundbar angeschlossen und diese könnte immer garantiert Dolby-Atmos-Klang ausgeben. Derzeit gibt es keinen Streaming-Dienst, der über die Sonos-App Dolby-Atmos-Klang ausgibt.

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Wir haben die Arc so gut es ging mit einer Beam verglichen, die freilich nur die Hälfte der Arc kostet und wesentlich schmaler ist. Statt 90 cm ist die Arc 1,2 Meter breit und liefert damit einen besseren Stereoeffekt. Das verhilft der Arc zu einem räumlicheren Klang, als es die Beam leisten kann. Allerdings bietet Sonos für beide Soundbars keine Möglichkeit, zusätzliche Seitenlautsprecher auf der Vorderseite einzubinden, um einen bestmöglichen Stereoeffekt zu erzielen.

Arc kann keine Beam mit Rücklautsprechern ersetzen

Wir haben die Arc zudem mit einer Beam und zwei passenden Rücklautsprechern verglichen. Mit der Beam und den beiden Rücklautsprechern sind deutlich intensivere Surround-Effekte zu bemerken, als wenn wir die Arc allein betreiben. Auch an dieser lassen sich problemlos zwei Rücklautsprecher betreiben. Dabei muss der Nutzer darauf achten, dass es zwei gleichartige Modelle sind, weil sich nur diese zu einem Paar verbinden lassen.

Wer hier die Soundbar besonders preisgünstig erweitern möchte, greift zu den Symfonisk-Regallautsprechern von Ikea (Test), die sich optimal in ein Sonos-Soundsystem integrieren lassen.

Auf der Arc sind Dialoge in Filmen deutlich besser zu verstehen. Während wir bei der Beam oftmals die Dialogverstärkung aktivieren mussten, war dies bei der Arc nicht erforderlich. Auch bei der Bassintensität leistet Arc mehr als die Beam - in Anbetracht des doppelten Preises für die Arc schlägt sich die Beam aber vergleichsweise gut.

Eingebaute Mikrofone für Sprachsteuerung

Auch in der Arc befinden sich Mikrofone, damit wahlweise Amazons Alexa oder der Google Assistant genutzt werden können. Auch weiterhin stehen allerdings nicht alle Alexa-Funktionen bereit, weil Amazon diese den eigenen Echo-Produkten vorbehält. Auch bei Google Assistant gibt es Einschränkungen, Unterstützung für Google Cast sowie Voice Match fehlen.

  • Arc-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Arc-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Arc-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Arc-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Arc-Soundbar mit Sonos Sub (Bild: Sonos)
  • Arc-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Arc-Soundbar mit Sonos Sub und zwei One-Lautsprechern als Rückkanäle (Bild: Sonos)
  • Set aus Arc-Soundbar, Sonos Sub und zwei One-Lautsprechern (Bild: Sonos)
Arc-Soundbar mit Sonos Sub und zwei One-Lautsprechern als Rückkanäle (Bild: Sonos)

Die Mikrofone lassen sich weiterhin nicht für eine True-Play-Einmessung verwenden. True Play ist ein System zur Messung der Raumakustik und verspricht einen besseren Klang. Für die Einmessung des Raums ist ein iOS-Gerät erforderlich, auf dem die Sonos-App läuft. Der Nutzer muss mit einem iPhone durch den Raum laufen, während die Lautsprecher Testtöne abspielen, die vom Smartphone-Mikrofon aufgenommen und von Sonos analysiert werden. Die True-Play-Einmessung ist mit Android-Geräten weiterhin nicht möglich. Wie die meisten anderen Sonos-Lautsprecher erlaubt die Arc keine Bluetooth-Zuspielung und unterstützt Airplay 2.

Sonos Arc Soundbar Elegante Premium Soundbar für mitreißenden Kino Sound - Mit Dolby Atmos, Apple AirPlay2, Alexa Sprachsteuerung & Google Assistant, schwarz

Sonos Arc: Verfügbarkeit und Preis

Die Arc läuft bereits mit dem neuen Sonos-Betriebssystem und es wird dafür eine neue App geben, die am 8. Juni 2020 erscheinen wird. Mit der bisherigen Sonos-App alias S1 kann die Arc nicht bedient werden. Durch die Einführung des neuen Betriebssystems kommt es zu einer Fragmentierung, falls ältere Sonos-Lautsprecher mit dem alten Betriebssystem weiterverwendet werden sollen. Für diese Lautsprecher wird es die neue Version nämlich nicht geben.

Auf der Sonos-Homepage kann die Arc-Soundbar zum Preis von 900 Euro vorbestellt werden, sie soll ab dem 10. Juni 2020 ausgeliefert werden. Das Gerät ist 100 Euro teurer als die Playbar und die Playbase, die beide langfristig aus dem Sonos-Sortiment verschwinden werden. Die Beam zum Preis von 350 Euro wird weiterhin angeboten.

Wer die Beam mit zwei Symfonisk-Regal-Modellen als Rücklautsprecher verwendet, zahlt dafür weniger als den Preis der Arc, nämlich 550 Euro. Sonos selbst bietet dies nicht als Set an und verweist auf seiner Webseite auch nicht auf die Symfonisk-Lautsprecher von Ikea.

Das meint der Autor dazu:

Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich Sonos bei der Arc für ein so umständliches Anschlusskonzept entschieden hat. Die Nutzung mit Projektoren samt Dolby-Atmos-Unterstützung wird ausgeschlossen, dabei sind sicherlich eher in Haushalten mit Projektor diejenigen zu finden, die bereit sind, viel Geld für eine Heimkinoanlage auszugeben. Der Preis für die Arc ist schon vergleichsweise hoch und da sollen auch alle Möglichkeiten ausgereizt werden können.

Nachtrag vom 5. Juni 2020, 8:52 Uhr

Wir haben von einem Leser den Hinweis erhalten, dass das auf HDMI-Switches spezialisierte Unternehmen Feintech an einem speziellen HDMI-Switch arbeitet, der dann auch mit der Arc-Soundbar Dolby-Atmos-Ton ausgeben soll. Der Artikel wurde an der entsprechenden Stelle ergänzt.

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 Sonos Arc: Die Dolby-Atmos-Soundbar hat ein Anschluss-Dilemma
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Trollversteher 08. Jun 2020

Davon hat er kein Wort geschrieben...

traxanos 06. Jun 2020

Und genau deshalb sollte eine Soundbar eben kein HDMI durch sich hindurch Schleifen. Das...

Frostwind 05. Jun 2020

Test, ja? Da steht "Erfahrungsbericht", aber es gibt keine eigenen Photos. Ich bin...

nightmar17 05. Jun 2020

Und nun? Mein Receiver ist ein Modell aus 2012/2013. Wenn man sich heute einen Receiver...

Mumu 05. Jun 2020

Firmen verdienen Geld, weil andere Firmen nur halbherzig entwickeln. Sonos ist keine...


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