Sonos Ace im Vergleichstest:Dieser ANC-Kopfhörer ist nicht einmal etwas für Sonos-Fans
Sonos ' erster Kopfhörer ist eine Enttäuschung. Er lässt sich nicht in eine Sonos-Umgebung integrieren, schneidet als Kopfhörer schlecht ab und sondert Störgeräusche ab, die uns an einen Produktfehler glauben lassen.
Sonos' erster ANC-Kopfhörer Ace im TestBild:
Martin Wolf/Golem.de
Bei Sonos denken viele an Lautsprecher. Nun hat die Firma mit dem Ace ihr erstes Kopfhörer-Produkt herausgebracht . Dass sich ausgerechnet der Kopfhörer nicht in ein Sonos-Lautsprechersystem integrieren lässt, ist eine Enttäuschung – überhaupt verhält er sich vorwiegend wie ein normaler Bluetooth-Kopfhörer.
Es gibt keine Möglichkeit, aus der Sonos-App bei Musikstreamingdiensten nach Titeln zu suchen und sie darüber auf dem Kopfhörer abzuspielen. Der Ace hat lediglich eine Funktion, die andere Sonos-Produkte erfordert, die aber aus unserer Sicht einen viel zu geringen Nutzwert liefert – aber dazu später mehr.
Wir haben den Ace vor allem mit Sonys aktuellem Oberklassemodell WH-1000XM5 verglichen, der für uns derzeit ganz klar der beste ANC-Kopfhörer am Markt ist: Er klingt gut, hat eine tolle Steuerung, sitzt sehr bequem, liefert eine vorzügliche Sprachqualität selbst in lauten Umgebungen und punktet mit vielen Komfortfunktionen.
Ace sitzt bequem, Sony siegt
Weitere Vergleichsprodukte sind die preiswerteren Sony-Kopfhörer WH-1000XM4 (g+) und Ult Wear . Das Ace-Modell ist mit einem Preis von 500 Euro deutlich teurer als die Sony-Modelle, die es für 300 Euro, 230 Euro oder 150 Euro gibt. Wie bei Bose erhalten Sonos-Kunden durch den hohen Preis nicht gleichzeitig auch eine bessere Leistung. Der erste Eindruck des Ace war positiv, im ausführlichen Test ist das nicht mehr haltbar.
Kommen wir zunächst zum Äußeren: Der Ace hat eine vergleichsweise dünne Bauform bei den Hörmuscheln und lässt sich, wie der WH-1000XM5, nicht falten, sondern nur eindrehen. Er hat Bügel aus Metall, beim Sony sind sie aus Kunststoff – beide lassen sich stufenlos verstellen. Sein Gewicht liegt bei 312 Gramm und ist damit etwa 60 Gramm höher als beim WH-1000XM5, was im Alltag jedoch nicht weiter auffällt.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Die Sonos-Kopfhörer sitzen angenehm und werden auch nach mehreren Stunden nicht unangenehm. Allerdings bildet sich auch beim Ace nach etwa einer Stunde bereits Schweiß unter den Polstern. Im direkten Vergleich fühlen wir uns unter der Sony-Konkurrenz wesentlich wohler.
Markierung der Hörmuscheln ist gut gedacht und schlecht gemacht
Sonos hat die beiden Hörmuscheln innen jeweils mit unterschiedlichen Farben versehen, um das korrekte Aufsetzen zu erleichtern. Leider zeigt sich im Alltag, dass es wenig hilft, denn die L-R-Markierungen müssten auffälliger sein, damit der Ansatz auch den gewünschten Erfolg liefert.
Eine Besonderheit bei den Kopfhörern: Die Ohrpolster an den Hörmuscheln lassen sich besonders bequem abnehmen und werden mittels Magnettechnik gehalten. Das soll den Wechsel der Ohrpolster erleichtern, falls sie verschlissen sind. Der Kopfhörer erfüllt keine IP-Schutzklasse, sollte also bei Regen vorsichtshalber nicht getragen werden – das gilt zwar für viele Konkurrenzgeräte ebenfalls, ist aber bei dem hohen Preis überraschend.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Die mitgelieferte Tasche für den Ace-Kopfhörer ist ähnlich groß wie beim WH-1000XM5, nur ein wenig dünner und nimmt damit entsprechend weniger Volumen ein. Deutlich kompakter sind die Taschen der beiden anderen genannten Sony-Kopfhörer, die sich platzsparend zusammenfalten lassen.
Gut gelöst: Die Firma liefert ein kleines Zusatzetui mit, das sich magnetisch innerhalb der Transporttasche befestigen lässt und beide Kabel aufnehmen kann. Allerdings ist es ein wenig mühsam, beide Kabel unterzubringen, weil der Öffnungsmechanismus etwas sonderbar ist. Dennoch ist der Ansatz geglückt und sorgt dafür, dass die Kabel nicht herumfliegen. Und wenn man die Kabel mal nicht braucht, braucht man nur das Etui aus der Transporttasche zu nehmen.
Die Steuerung des Ace-Kopfhörers gefällt uns gut, nervt aber mit einer unnötigen Eigenart.
Sonos macht tolle Ace-Steuerung zunichte
Viele ANC-Kopfhörer haben eine Mischung aus Sensor- und Tastensteuerung, so dass sich die Sensorbefehle mit herkömmlichen Handschuhen nicht nutzen lassen. Dieses Problem gibt es beim Ace nicht, Sonos setzt ausschließlich auf eine Tastensteuerung, alle Tasten lassen sich gut erfühlen und mit Handschuhen nutzen. Dabei müssen die Tasten recht tief gedrückt werden, so dass eine ungewollte Aktivierung verhindert wird.
Mit einem Schiebeschalter an der rechten Kopfhörermuschel wird die Lautstärke geregelt, allerdings unterlegt Sonos jede Lautstärkeänderung mit einem lästigen und unnötigen Betätigungston, weil die Steuerung mit dem Schiebeschalter eindeutig genug ist. Das nervt in Filmen, Hörbüchern, Podcasts und Telefonaten ungemein. Damit macht Sonos die Vorzüge der gelungenen Lautstärkeregelung wieder zunichte.
Der Schiebeschalter ist drückbar, um die Musik starten oder anhalten zu können. Auch Anrufe werden so entgegengenommen. Für den Titelsprung muss die Taste je nach Richtung zwei- oder dreimal betätigt werden. Das gelingt gut und fehlerfrei, ist allerdings nicht sonderlich intuitiv. Der Ace reiht sich in die Riege der ANC-Kopfhörer ein, die störenderweise keine Mikrofonsteuerung am Gerät erlauben.
Sprachsteuerung des Kopfhörers folgt später
Mit einem einfachen Tastendruck kann direkt zwischen dem ANC-Betrieb und dem Transparenzmodus gewechselt werden. Bei Bedarf lassen sich so auch beide abschalten, das ist wie bei der Sony-Konkurrenz erfreulicherweise anpassbar und gut umgesetzt. Anders als bei vielen Konkurrenzprodukten gibt es beim Sonos-Kopfhörer keinerlei Ansagen.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Irgendwann später soll sich der Ace auch mittels Sonos Voice Assistant mit der Stimme steuern lassen. Da stellt sich die Frage, wer in der Öffentlichkeit seinen Kopfhörer mit der Stimme bedienen möchte. Falls die Steuerung auf Zuruf möglich ist, brächte das zwar Komfort, aber auch mögliche Probleme: Andere in der Umgebung könnten sich einen Scherz daraus machen und fremde Kopfhörer steuern.
Sonos schafft bei der ANC-Leistung keine Spitzenwerte
Die rauscharme ANC-Technik im Ace liefert eine gute Geräuschunterdrückung, die bei der Leistung allerdings nicht die Top-Ergebnisse von Sony erreicht. In Flugzeugen liegen beide auf einem Niveau, aber bei allen anderen Geräuschkulissen schneidet der Ace deutlich schlechter ab.
An Baustellen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf der Straße, in Restaurants oder in Großraumbüros ist es mit dem WH-1000XM5 viel leiser als mit dem Ace. Der Ace eignet sich damit, anders als der WH-1000XM5, nicht dazu, möglichst viel Stille zu erzeugen. Bei diesen Vergleichen lief keine Musik, um die maximal mögliche ANC-Leistung ermitteln zu können.
ANC-Modus verhält sich sonderbar
Im Rahmen des Tests haben wir ein sehr sonderbares Verhalten bemerkt: Sobald wir den Kopf bewegen, schaltet sich der ANC-Modus immer wieder mal kurzzeitig aus und die Umgebungsgeräusche sind entsprechend lauter zu hören. Ein solches Verhalten kennen wir von keinem anderen ANC-Produkt am Markt. Wir hatten dieses Verhalten auf zwei unterschiedlichen Ace-Kopfhörern und haben versucht, es mit Einstellungen am Kopfhörer abzuschalten, aber ohne Erfolg.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
ANC-Kopfhörer sind prinzipbedingt anfällig für Windgeräusche und man merkt, dass Sonos zwar Maßnahmen gegen Windgeräusche getroffen hat, diese aber nicht ausreichen. Beim Ace pfeifen die Windgeräusche zwar gedämmt, sind allerdings dennoch als Störgeräusch ständig vorhanden, sobald wir die Sonos-Kopfhörer draußen benutzen. Das mindert den Musikgenuss erheblich und wir wollen die Ace draußen am liebsten gar nicht nutzen. Von der wirksamen Unterdrückung von Windgeräuschen der WH-1000XM5 und der Ult Wear ist das Sonos-Produkt ganz weit entfernt.
Abgesehen von der Windproblematik laufen wir mit den Sonos-Kopfhörern aber auch nicht gerne, denn sie gehören zu den wenigen Kopfhörern, die bei uns zu Schritthall führen.
Der Ace-Kopfhörer klingt gut – im Sitzen
Jedes Auftreten ist unter den Ace als lautes Bummern im Kopf zu hören. Das mindert den Musikgenuss deutlich. Besonders ungewöhnlich: Sind sowohl der ANC-Modus als auch der Transparenzbetrieb abgeschaltet, wird das Bummern im Kopf noch viel lauter. Dieser Schritthall muss nicht bei allen auftreten, es kann sein, dass andere davon nichts bemerken. In jedem Fall kennen wir diese Probleme bei der Sony-Konkurrenz nicht.
Der Sonos-Kopfhörer liefert ansonsten einen guten Klang, der auf dem Niveau der Sony-Oberklasse liegt. Beide liefern eine weite Klangbühne, arbeiten Details fein heraus und die Abstimmung zwischen Tiefen, Mitten und Höhen ist gelungen. Der WH-1000XM5 ist bei bassintensiver Musik leicht im Vorteil, der Ace ist etwas bassärmer. Die Klangbilder beider Kopfhörer liegen dennoch meist eng beieinander und in Anbetracht des hohen Preises für die Sonos-Kopfhörer hätten wir hier einen deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz erwartet.
Für Sonos besonders wichtig: Der Ace unterstützt Dolby Atmos respektive 3D-Klang, wenn die Musik in diesem Format vorliegt, was die Sony-Konkurrenz ebenfalls bietet. Zudem wird Head Tracking unterstützt, wie bei Sonys WH-1000XM5. Mit 3D-Klang gewinnt Musik an Räumlichkeit.
Die einzige Sonos-Spezialfunktion
Mit der Funktion Head Tracking dreht sich die Klangbühne im Kopfhörer abhängig davon, wo man hinschaut. Wir finden das selbst bei Filmen zwar als Funktion beeindruckend, mögen es in der Praxis allerdings nicht. Das Hörerlebnis fühlt sich für uns unnatürlich an, schließlich dienen Kopfhörer dazu, möglichst guten Ton auf beide Ohren zu bringen.
Im Zuge dessen greifen wir die einzige Sonos-Sonderfunktion auf, die der Ace hat: Von einer kompatiblen Sonos-Soundbar kann mit einem Knopfdruck zwischen Soundbar und Kopfhörer gewechselt werden. Das Ganze kann derzeit nur auf Apple-Geräten eingeschaltet und konfiguriert werden, in der Sonos-App für Android ist die Funktion Audio Swap noch nicht verfügbar.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Außerdem steht die Funktion derzeit nur für die Sonos-Soundbar Arc zur Verfügung. Später soll es die Funktion auch für die Soundbars Ray und Beam der ersten und zweiten Generation geben. Termine dafür nennt Sonos nicht. Aus Sicht von Sonos wird die Funktion benötigt, wenn eine andere Person beim Filmschauen eingeschlafen ist. Die Idee: Die Soundbar wird stummgeschaltet und die wache Person hört die Musik auf dem Kopfhörer weiter, um die andere Person nicht beim Schlafen zu stören.
Mit anderen Geräten ist das so ähnlich machbar
Nach unseren Erfahrungen wird damit genau das Gegenteil erreicht: Sobald der Ton abgeschaltet wird, wird die schlafende Person eigentlich immer geweckt, sobald die Tonberieselung weg ist. Aber selbst, wenn das nicht so wäre, vermittelt die Funktion den Eindruck, dass Sonos eine Lösung für ein Problem entwickelt, das für die meisten gar nicht existiert. Wer ein Streaminggerät oder Smart-TV mit Bluetooth besitzt, kann das Gleiche auch mit jedem anderen Bluetooth-Kopfhörer erreichen.
Die Sonos-Soundbar kann keinen Sound zusammen mit dem Kopfhörer abspielen und es lassen sich auch keine zwei Ace-Kopfhörer zugleich mit einer Soundbar verbinden. Falls also etwa Eltern die Kinder nicht stören und gemeinsam mit Kopfhörer einen Film schauen wollen, funktioniert das über eine Sonos-Soundbar nicht.
Irgendwann dieses Jahr soll die Funktion True Cinema freigeschaltet werden. Sonos gibt an, dass Surround-Ton dann in einer besonders guten Qualität im Kopfhörer landet. Hier vermittelt der Ace den Eindruck, dass das Produkt übereilt auf den Markt gebracht wurde, weil so viele Funktionen erst nachgeliefert werden und Käufer nicht den kompletten Funktionsumfang von Anfang an erhalten.
Trageerkennung arbeitet gut, hat aber eine Einschränkung
Der Ace-Kopfhörer hat eine für Oberklasseprodukte übliche Trageerkennung, die wie beim Sony-Modell sehr zuverlässig funktioniert: Wenn der Kopfhörer abgesetzt wird, pausiert die Musikwiedergabe, und sie läuft weiter, wenn der Kopfhörer wieder aufgesetzt wird. Allerdings darf der Ace nur maximal 30 Minuten herumliegen, dann schaltet sich der Kopfhörer komplett aus.
Denn unpraktischerweise schaltet die Trageerkennung immer auch eine Abschaltfunktion ein, die den Kopfhörer nach 30 Minuten Nichtnutzung komplett ausschaltet. Diese Probleme gibt es bei der Sony-Konkurrenz nicht. Immerhin ist das Zeitfenster des Ace länger als bei anderen Kopfhörern anderer Hersteller, die nur eine Absetzzeit von wenigen Minuten zulassen und die Trageerkennung damit in der Praxis stark einschränken.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Wir halten es für eine Fehlentscheidung, die Funktion der Trageerkennung mit einer Abschaltautomatik zu koppeln, denn bei einer anderen Funktion stört das noch viel mehr: Sonos nutzt als einer der wenigen Hersteller die Trageerkennung auch für Telefonate. Ein eingehender Anruf wird automatisch angenommen, sobald wir den Kopfhörer aufsetzen – und das funktioniert gut. Diese Funktion fehlt der Sony-Konkurrenz.
Allerdings ist die Ace-Umsetzung misslungen, weil der Kopfhörer eben nur maximal 30 Minuten herumliegen darf, dann schaltet er sich aus und die automatische Anrufannahme ist nicht mehr nutzbar. Immerhin ließe sich diese unsinnige Kopplung zweier Einstellungen mittels Software-Update beheben. Ob Sonos das machen wird, ist nicht bekannt.
Der Transparenzmodus des Ace ist nicht wettbewerbsfähig, dabei ist der möglicherweise entdeckte technische Fehler gar nicht mal der Hauptgrund dafür.
Ace-Transparenzmodus rauscht stark und ist windempfindlich
Schalten wir den Ace-Kopfhörer in den Transparenzmodus, ist sofort ein starkes, störendes Grundrauschen zu hören. Es wird zwar durch Musik üblicherweise übertönt, aber vor allem bei Filmen, Hörbüchern, Podcasts oder Telefonaten ist das störend. Dabei ist der Transparenzmodus nicht ganz natürlich, bestimmte Geräusche werden zu stark verstärkt, etwa in Zügen oder Bussen.
Im Transparenzmodus ist der Ace-Kopfhörer besonders windempfindlich: Wenn wir in einem Innenraum bei geschlossenen Fenstern umherlaufen, führt der Luftzug durch die Laufbewegung bereits zu Pfeifgeräuschen. Wenn wir den Kopfhörer draußen tragen, hören wir jeden Windzug als lautes Pfeifen im Kopfhörer.
Bei ausgeschalteter Musik sind Unterhaltungen mit anderen im Transparenzmodus gut zu verstehen, allerdings müssen wir die Musik immer selbst abschalten, es gibt hier keine Automatik. Im Vergleich zur Sony-Konkurrenz ist der Ace-Kopfhörer in dieser Disziplin eine Enttäuschung: Bei Sony ist der Transparenzmodus rauschfrei, gar nicht windempfindlich und klingt natürlicher.
Sonderbares Verhalten im Transparenzbetrieb
Außerdem gibt es bei Sony viele Komfortfunktionen, mit denen die Musik leiser gemacht oder angehalten wird, sobald der Transparenzmodus entweder durch die praktische Handauflegegeste oder auf Zuruf kurzzeitig aktiviert wird. All das bietet Sonos nicht und verzichtet auch auf die praktische Integration von Active Sense, die es bei Bose-Produkten gibt und die im Transparenzmodus laute Geräusche vermindert. Bei einem so teuren Kopfhörer hätten wir eine solche Funktion erwartet.
Bei unserem Ace-Testmuster ist im Transparenzmodus ein Störgeräusch auf der rechten Seite zu vernehmen, das sich wie ein Flirren oder Flattern anhört. Dieses Flirren war nur dann zu hören, wenn es etwa in Telefonaten, Podcasts oder Filmen Sprechpausen gab. Sobald es lauter wurde, wurde das Flirren übertönt. Nach Kontaktaufnahme mit Sonos hat uns der Hersteller freundlicherweise ein zweites Testmuster zur Verfügung gestellt.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Auch beim zweiten Modell gab es das Flirren und Flattern, es war deutlich leiser, aber weiterhin vorhanden – wieder nur auf der rechten Seite. Es tritt auf, sobald Musik abgespielt wird, die Lautstärke kann auf null eingestellt werden, um den Effekt besser wahrnehmen zu können. Wenn wir bei beiden Geräten Musik mittels Kabelverbindung abspielen, verschwindet das Flirrgeräusch.
Falls das Flirren bei allen oder zumindest vielen Ace-Produkten auftreten sollte, wäre es ärgerlich, wenn sich Sonos wieder so lange Zeit lässt, den Fehler zu beheben. Während unseres Tests gab es kein Firmware-Update, mit dem dieses Verhalten behoben wurde. In Telefonaten tritt das Flirrgeräusch nicht nur im Transparenzbetrieb, sondern auch im ANC-Modus auf. Das stört bei Telefonaten enorm, weil es durch Gespräche selten übertönt wird. Längere Telefonate sind damit für uns eine Zumutung.
Beim Telefonieren mit dem Ace sollte es still sein
Bei der Sprachqualität bei Telefonaten verhält sich das Sonos-Produkt wie viele andere Kopfhörer: Am besten wir machen beim Telefonieren nichts, was Geräusche verursacht und telefonieren nur in möglichst leisen Umgebungen. Man merkt, dass der Sonos-Kopfhörer eigentlich versucht, Umgebungsgeräusche zu unterdrücken, dadurch aber die Sprachqualität so verschlechtert, dass wir nicht mehr zu verstehen sind.
Es genügt schon eine lautere Tastatur, dass wir kaum noch zu verstehen sind; mit Geschirr sollten wir nicht hantieren, die Gegenseite hört es laut und versteht uns nur schwer. Immerhin ist ein laufender Wasserhahn nur sehr leise zu hören, allerdings führt das zu der erwähnten verschlechterten Sprachqualität, alles wird sehr dumpf.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Den gleichen Effekt verursacht ein vorbeifahrendes Auto, wenn wir die Straße entlang laufen. Aber auch Windgeräusche versucht der Sonos-Kopfhörer zu unterdrücken und wir sind dann sehr gedämpft zu verstehen, die Verständlichkeit leidet unmittelbar. Auch nicht schön: Laufen wir schneller, sind unsere Schritte für die andere Seite deutlich zu hören.
Damit nervt der Ace beim Telefonieren
Ein ganz anderes Bild liefert Sonys WH-1000XM5: Damit können wir sogar direkt vor einer lauten Baustelle telefonieren und die Gegenseite hört nichts davon. Vorbeifahrende Autos, Tastaturgeräusche, Geschirrgeklapper und andere Umgebungsgeräusche werden wirksam unterbunden und wir sind immer gut zu verstehen.
Auch bei den Bluetooth-Funktionen fällt das Sonos-Produkt mit einer Besonderheit unangenehm auf.
Bluetooth-Kopplung nicht mit allen Geräten möglich
Der Ace unterstützt Bluetooth 5.4 mit den Codecs SBC, AAC sowie aptX und aptX HD. Die Sony-Konkurrenz setzt bei HD-Codecs auf LDAC. Eine Änderung des Codes ist beim Ace nur möglich, wenn es das Zuspielgerät erlaubt; in der Sonos-App wird der verwendete Codec weder angezeigt noch kann er geändert werden. Das hat den Nachteil, dass sich die Akkulaufzeit nicht durch eine Codec-Änderung verlängern lässt, wenn das Zuspiel keine Anpassung erlaubt.
Wir wollten den Sonos-Kopfhörer mit einem DECT-Telefon von Gigaset verbinden, sind damit allerdings gescheitert. Am DECT-Telefon sollten wir eine PIN eingeben, die wir nicht kannten. Wir fragten bei Sonos nach, wie die PIN ist und warum eine PIN abgefragt wird, erhielten allerdings bis Redaktionsschluss keine Erklärung. Ein solches Problem gibt es mit Sony-Kopfhörern nicht. Gigaset(öffnet im neuen Fenster) selbst gibt an, dass es Kopfhörerhersteller gebe, die eine PIN erfragen und verweist zur Lösung des Problems an die Hersteller.
Der Sonos-Kopfhörer bietet marktüblich Bluetooth-Multipoint, um parallel mit bis zu zwei Geräten verbunden sein zu können. Unverständlicherweise ist Bluetooth-Multipoint standardmäßig abgeschaltet. Wenn wir es einschalten, können wir am Tablet einen Film auf dem Kopfhörer anhören und einen eingehenden Anruf am Smartphone mit dem Kopfhörer entgegennehmen.
Ace benötigt die aktuelle Sonos-App
Für den Einsatz des Ace wird die neue Sonos-App benötigt. Wer wegen der Einschränkungen mit der neuen Sonos-App noch die alte App-Version benutzt, hat keine Möglichkeit, auf einem Gerät parallel zur alten Version die neue Sonos-App zu installieren. Für langjährige Sonos-Kunden kann das ärgerlich sein.
Wer noch kein Sonos-System besitzt, wird im Unterschied zu vielen anderen Bluetooth-Kopfhörern einen Nachteil feststellen: Die Sonos-App lässt sich nur mit einem Benutzerkonto verwenden, das neben Vor- und Nachname eine gültige E-Mail-Adresse verlangt. Bei vielen anderen Herstellern lässt sich die zugehörige Kopfhörer-App ohne Nutzerkonto verwenden, etwa bei Sony.
Beim Verbinden mit dem Kopfhörer braucht die App zwingend aktivierte Standortdaten, bei der späteren Nutzung ist das nicht erforderlich. Etwas ungewöhnlich: Auch Updates lassen sich nur einspielen, wenn die Standortdaten aktiv sind. Bei Sony werden die Standortdaten nie zwingend benötigt.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
In der Sonos-App lassen sich Einstellungen der Kopfhörer vornehmen. So kann Bluetooth-Multipoint aktiviert werden, wir können die Trageerkennung und Anrufannahme bei Bedarf an- oder abschalten und die ANC-Taste lässt sich in Grenzen umbelegen. Zudem ist ein Equalizer vorhanden, der aber deutlich weniger Parameter und Voreinstellungen bietet als bei der Sony-Konkurrenz. Allgemein fällt auf, dass sich die Sony-Kopfhörer viel umfangreicher konfigurieren lassen als der Ace. Erfreulicherweise lassen sich Firmware-Updates beim Ace – wie auch bei Sony – bei Bedarf manuell vornehmen.
Gelungene Kabelnutzung des Ace
Der Ace-Kopfhörer erlaubt eine Kabelnutzung und nutzt dafür die USB-C-Buchse, die nicht nur zum Laden, sondern auch zum Musikhören verwendet wird. Sonos legt ein Ladekabel mit zwei USB-C-Steckern bei, ein passendes Netzteil wird nicht mitgeliefert. Wer also nur ein Netzteil mit großer USB-Buchse hat, kann das Ladekabel nicht ohne Weiteres nutzen. Zudem liegt ein USB-C-Kabel mit einer 3,5-mm-Klinkenbuchse auf der anderen Seite bei.
Vorbildlich: Wenn wir das USB-C-Kabel nutzen und mit eingeschalteten Kopfhörer Musik hören, sind alle Steuerelemente am Kopfhörer weiterhin nutzbar, also die Lautstärkeregelung und die Wiedergabesteuerung inklusive Titelsprung. Wenn wir den Kopfhörer an einer 3,5-mm-Buchse betreiben, ist immerhin die Lautstärkeregelung vorhanden – ein Pluspunkt im Vergleich zur Sony-Konkurrenz.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Die Musik lässt sich dann aber nicht anhalten und Sonos hat sich dafür einen höchst sonderbaren Workaround einfallen lassen: Wenn wir die Wiedergabe anhalten wollen, wird stattdessen die Lautstärke auf null gestellt, so dass wir vermuten, die Wiedergabe sei angehalten worden. Stattdessen läuft die Wiedergabe allerdings weiter: Bei einem Hörbuch ist das dann ärgerlich, weil wir später die passende Stelle finden müssen, wo wir aufgehört haben.
Angenehm: Wenn wir den Kopfhörer laden, kann er weiterhin genutzt werden. Die Sony-Modelle schalten sich beim Aufladen immer ab. In Anbetracht der langen Akkulaufzeit dürfte das in der Praxis immerhin nur selten ein Problem sein, unschön ist es dennoch.
Sonos-Kopfhörer liefert eine gute Akkulaufzeit
Sonos gibt für den Ace-Kopfhörer im ANC-Betrieb eine Akkulaufzeit von 30 Stunden an, ohne auf den Einfluss der genutzten Codecs einzugehen. In unseren Tests wurden die zugesicherten Werte mal übertroffen, mal unterboten. In unserem Testszenario musste dabei ständig die Geräuschkulisse wie von einer lauten Dunstabzugshaube reduziert werden.
Damit kamen wir bei Nutzung von aptX auf 31 Stunden und damit minimal mehr als zugesichert. Bei Nutzung von aptX HD verringert sich der Wert auf 29 Stunden. Entscheiden wir uns für AAC, kommen wir auf eine Akkulaufzeit von 31,5 Stunden. Das sind gute Werte, aber die Konkurrenz von Sony hält noch ein bisschen länger durch und Sony erlaubt in der App bei Bedarf eine Codec-Änderung, was in der Sonos-App fehlt. Positiv: Die Sonos-App zeigt den Akkuladestand des Kopfhörers in Einerschritten an.
Sonos Ace: Verfügbarkeit und Fazit
Sonos will den Kopfhörer Ace(öffnet im neuen Fenster) am 5. Juni 2024 zum Preis von 500 Euro auf den Markt bringen; er wird in den Farben Schwarz und Weiß angeboten. Der der Kopfhörer ist deutlich teurer als die Konkurrenz. Der für uns beste ANC-Kopfhörer am Markt ist weiterhin Sonys WH-1000XM5(öffnet im neuen Fenster) , den es derzeit für 300 Euro gibt. Aber auch Sonys Vorgängermodell WH-1000XM4(öffnet im neuen Fenster) oder Sonys neuer Ult Wear(öffnet im neuen Fenster) lassen den Ace weit hinter sich und kosten mit Straßenpreisen von 230 Euro und 150 Euro erheblich weniger als der Ace – den Ult Wear bekäme man zum Ace-Preis dreimal.
Fazit
Sonos hat mit seinem ersten Kopfhörer allenfalls ein mittelmäßiges Produkt im Sortiment. Der Ace erreicht in keiner Disziplin Spitzenwerte und weist viele Nachteile auf, die es auch bei ANC-Kopfhörern anderer Hersteller gibt: Dazu gehören Einschränkungen bei der Telefonqualität sowie im Außeneinsatz. Zusätzlich haben uns weitere Ace-spezifische Eigenheiten wie die eingeschränkte Bluetooth-Kompatibilität gestört.
Gegen die Sony-Konkurrenz hat der Ace keine Chance. Beim Klang liefert der Ace zwar gute Ergebnisse, kann Sonys WH-1000XM5 aber trotz des höheren Preises nicht übertrumpfen. Bei uns zeigt der Sonos-Kopfhörer sogar starken Schritthall, der bei der ANC-Abschaltung noch intensiver wird.
Die ANC-Leistung des Ace ist gut, aber deutlich schwächer als die Sony-Konkurrenz, die in vielen Alltagssituationen mehr Stille erzeugt und gegen Windgeräusche gefeit ist. Für die sonderbare kurzzeitige ANC-Abschaltung beim Ace haben wir keine Erklärung. Der Transparenzmodus im Ace ist leider so schlecht, dass wir ihn gar nicht nutzen wollen.
Bild 1/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 2/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 3/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 4/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 5/50: Ace im Alltag (Bild: Sonos)
Bild 6/50: Ace - die magnetisch befestigten Polster lassen sich abnehmen (Bild: Sonos)
Bild 7/50: Ace in zwei Farben (Bild: Sonos)
Bild 8/50: Ace mit allem Zubehör (Bild: Sonos)
Bild 9/50: Ace (Bild: Sonos)
Bild 10/50: Sonos Ace im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/50: Sonos Ace lässt sich nicht zusammenfalten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/50: Sonos Ace hat eine USB-C-Buchse zum Aufladen und Musikhören (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/50: Der Schiebeschalter zur Lautstärkeregulierung am Ace ist eigentlich gut gedacht, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/50: ... aber die unnötigen Betätigungstöne stören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/50: Die Ace-Hörpolster haben innen auf jeder Seite eine andere Farbe, das bringt im Alltag aber wenig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/50: Die Hörpolster am Ace lassen sich bequem lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/50: Die Hörpolster werden zuverlässig mit Magnetkraft gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/50: Ace zusammen mit der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/50: Ace in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/50: Die Ace-Tasche von außen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/50: Sonos Ace mit allem Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/50: Das Mini-Etui wird magnetisch in der Ace-Tasche gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/50: Der Öffnungsmechanismus des Mini-Etuis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/50: Die beiden Kabel passen in das Mini-Etui. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 37/50: Links Sonos Ace in der Tasche, rechts daneben der WH-1000XM4 in der Tasche (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 38/50: Links Tasche-Ace, rechts die deutlich kleinere Tasche des WH-1000XM4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 39/50: Ace nutzt die normale Sonos-App. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 40/50: Sonos erlaubt eine manuelle Update-Einspielung. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 41/50: Der Ace bietet ANC-Betrieb sowie ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 42/50: einen Transparenzmodus. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 43/50: Bei Bedarf lässt sich beides abschalten. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 44/50: Die Sonos-App zeigt den Akkustand genau in Einerschritten an. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 45/50: Die Einstellungen in der Sonos-App ... (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 46/50: ... sind auf einer Seite zu finden. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 47/50: Man muss scrollen, um alle Einstellungen zu sehen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 48/50: Der Ace-Equalizer hat weniger Optionen und keine Voreinstellungen, wie es Sony anbietet. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 49/50: Lediglich die Steuerung für den ANC-Betrieb lässt sich anpassen. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Bild 50/50: Die Ace-Trageerkennung ist durch die automatische Abschaltung nur eingeschränkt nutzbar - vor allem die eigentlich gut arbeitende Anrufannahme wird besonders gestört. (Bild: Sonos/Screenshot: Golem.de)
Eine der wenigen Besonderheiten des Ace ist die pfiffige Steuerung mittels Schiebeschalter, die allerdings bei der Umsetzung Schwächen offenbart und auch durch die fehlende Mikrofonabschaltung Punkte verliert. Wie bei den meisten anderen ANC-Kopfhörern dürfen wir mit dem Ace nur in möglichst ruhiger Umgebung telefonieren, sonst werden wir nicht verstanden. Die vorzügliche Sprachqualität in lauten Umgebungen des WH-1000XM5 bleibt ungeschlagen.
Ace bietet Bluetooth-Multipoint und eine gute Trageerkennung, die von Sonos unnötig eingeschränkt wird. Weitere Komfortfunktionen gibt es nicht. Hier setzt Sony mit seinen Oberklasse-Kopfhörern weiterhin den Maßstab. Der Ace sitzt zwar bequem, erreicht aber nicht ganz den Tragekomfort der Sony-Konkurrenz.
Die einzige Sonos-Spezialfunktion im Zusammenspiel mit einer Sonos-Soundbar arbeitet zwar zuverlässig, ist aber etwas, das mit anderen Geräten auf sehr ähnliche Weise umsetzbar ist. Abgesehen davon ist es für uns eine Lösung für ein Problem, das für die wenigsten Kunden überhaupt existieren dürfte. Es ist ärgerlich, dass Sonos zum Verkaufsstart nicht alle Ace-Funktionen zur Verfügung stellt.
Was stimmt mit dem Ace nicht?
Wir mussten in unserem Test ein zweites Testmuster bestellen, weil das Verhalten des ersten auf einen Defekt hinwies. Mittlerweile gehen wir eher davon aus, dass der Sonos-Kopfhörer ein Problem mit der Bluetooth-Zuspielung hat, was zu lästigen Nebengeräuschen führt und vor allem beim Telefonieren, Filmkonsum und Hören von Podcasts nervt. Auch das Verhalten im ANC-Betrieb ist ausgesprochen merkwürdig.
Falls dieses Verhalten bei vielen anderen oder gar allen Ace-Modellen auftritt, bleibt zu hoffen, dass Sonos dieses Fehlverhalten mit einem Firmware-Update behebt und sich dafür nicht wie bei den Soundbars fast drei Jahre Zeit lässt . Wer derzeit nach einem leistungsfähigem ANC-Kopfhörer mit tollem Klang, angenehmen Tragekomfort, hoher ANC-Leistung, gutem Transparenzmodus mit viel Komfortfunktionen und einer vorzüglichen Sprachqualität selbst in lauten Umgebungen sucht, greift am besten zum WH-1000XM5 von Sony, der auch die gesamte Bose-Konkurrenz deutlich hinter sich lässt.
Wer bei der Telefonie weniger Leistung erwartet, kann zum Vorgängermodell WH-1000XM4 (g+) oder zum neuen Ult Wear greifen, der bei geringeren Kosten zum Teil besser ist als der WH-1000XM4, aber einen etwas geringeren Funktionsumfang liefert. Den Ace schlägt der Ult Wear mühelos in allen wichtigen Disziplinen und er kostet nur ein Drittel des Sonos-Kopfhörers.
Ingo Pakalski hat in den vergangenen sechs Jahren schon viele Dutzend Kopfhörer pro Jahr getestet – ob In-Ears, Over-Ears oder Open-Ears. Nur sehr selten stößt er dabei auf Geräte, die er guten Gewissens empfehlen kann.
Als weiteres Problem wurde bekannt , dass sich der Akku im Ace-Kopfhörer nicht mit allen USB-Netzteilen aufladen lässt . Der Sonos-Support soll Kunden erklärt haben, es werde an einer Lösung für das Problem gearbeitet. In den Sonos-Foren gibt es keine Stellungnahme des Unternehmens.