Sono Motors: Bosch vernetzt den Sion
Sono Motors hat die Zusammenarbeit mit Bosch bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster), um etwa Car- und Ridesharing-Dienste sowie Powersharing zu organisieren. Powersharing bedeutet, dass ein Elektroauto ein anderes zumindest teilweise aufladen kann. Von Bosch soll neben der zentralen Steuereinheit des Sion mit Solarzellen eine softwarebasierte Lösung für die Vernetzung des Elektroautos kommen. Die Bosch Automotive Cloud Suite ist die Basis für diese Mobilitätsdienste.
Sono Motors will die Fahrzeuge so vielen Nutzern wie möglich zugänglich machen. "Private Fahrzeuge bleiben durchschnittlich 23 Stunden am Tag ungenutzt. Sie verschärfen die Problematik knappen innerstädtischen Parkraums und werden häufig von nur einer Person genutzt. Zentraler Bestandteil unseres Fahrzeugkonzepts sind deshalb die integrierten Mobilitätsfunktionen", sagte Technikchef Roberto Diesel.
Sono Motors gab zuletzt Continental als Zulieferer für das elektrische Antriebssystem des Sion sowie die Partnerschaft mit Elringklinger zur Batterieentwicklung und -produktion bekannt. Der Elektromotor soll ein Drehmoment von 290 Newtonmetern und eine Leistung von 163 PS (121 kW) aufweisen. Das 4,10 m lange Fahrzeug soll eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen.

Der Basispreis ohne Akku soll bei rund 16.000 Euro liegen. Dazu kommt der Akku mit 35 kWh auf Basis von 51-Ah-Zellen, der mindestens 9.500 Euro kosten soll, was den Preis für das Gesamtfahrzeug auf 25.500 Euro erhöht. Sono Motors strebt eine Reichweite von 250 km pro Akkuladung an. Die Produktion des Sion soll Ende 2019 beginnen.
Derzeit liegen dem Unternehmen nach eigenen Angaben rund 9.300 angezahlte Reservierungen für den Sion vor. Ende November 2018 waren es noch 8.900.
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