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Sonicwall-MFA-Bypass:
Warum gepatchte Sonicwall-VPNs die MFA weiter durchlassen

Auf vielen Sonicwall-Firewalls ist der Patch drin, die MFA aber weiter umgehbar. Sechs Schritte fehlen. Was Admins prüfen müssen.
/ Steffen Zahn
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Sonicwall-Firewalls stehen in vielen mittelständischen Netzen als Standard-VPN. (Bild: Kyraxys/Pixabay)
Sonicwall-Firewalls stehen in vielen mittelständischen Netzen als Standard-VPN. Bild: Kyraxys/Pixabay

Zwischen Februar und März 2026 hat das Sicherheitsteam von Reliaquest mehrere Einbrüche untersucht, bei denen die betroffenen Sonicwall-Firewalls auf den ersten Blick sauber aussahen. Die Firmware war aktuell, die Versionsprüfung bestand, das Gerät galt als gepatcht. Trotzdem meldeten sich Angreifer am SSL-VPN an, umgingen die Zwei-Faktor-Authentisierung lautlos und standen nach rund 30 Minuten auf einem internen Dateiserver. Die Forscher ordnen das mit mittlerer Konfidenz als erste bekannte Ausnutzung von CVE-2024-12802 ein.

Die Lücke erlaubt es, die Mehr-Faktor-Pflicht im Sonicwall-VPN zu umgehen. Das Problem ist aber nicht der Bug allein, sondern, dass der Firmware-Patch ihn auf der älteren Gen6-Hardware nicht vollständig schließt. Dort sind sechs zusätzliche Handgriffe nötig, die kein normaler Updateprozess erzwingt. Sonicwall-Firewalls stehen in vielen mittelständischen Netzen als Standard-VPN. Wir zeigen, wie der Bypass funktioniert, warum der Patch nicht reicht und was Admins jetzt prüfen müssen.

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