Abo
  • IT-Karriere:

Solid: WWW-Erfinder will neue, offene Plattform schaffen

Mit Solid sollen Nutzer ihre Daten mit anderen teilen können, ohne die Hoheit darüber an einen Konzern abgeben zu müssen. Nutzer sollen selbst entscheiden können, wer Zugriff auf die Daten erhält und welche Apps verwendet werden. Treibende Kraft hinter Solid ist WWW-Erfinder Tim Berners-Lee.

Artikel veröffentlicht am , /
Tim Berners-Lee
Tim Berners-Lee (Bild: Philippe Desmazes/AFP/Getty Images)

Der Direktor des World-Wide-Web-Konsortiums (W3C) und Erfinder des WWW, Tim Berners-Lee, hat in einem Blogpost eine neue Internetplattform vorgestellt. Bei Solid sollen Nutzer die Entscheidungsgewalt über die Verwendung ihrer Daten behalten und nicht an Konzerne wie Facebook oder Google abgeben.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin, Braunschweig
  2. ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden

Stattdessen werden die Daten auf eigenen Servern gespeichert. Der Nutzer entscheidet, wer auf die Daten zugreifen darf, was der Name widerspiegeln soll. Solid steht dabei als Abkürzung für social linked data. Solid soll dabei Funktionen eines sozialen Netzwerks übernehmen, aber auch die eines Hosting-Services für Dateien, wie beispielsweise Dropbox.

Umgesetzt werden soll das Solid-System dabei mit Hilfe bestehender Webstandards. Laut der Dokumentation auf Github soll Solid zunächst folgende konkrete Funktionen bieten: "Identitäts-, Authentifizierungs- und Anmeldeinformationen, Autorisierungs- und Berechtigungslisten, Kontaktverwaltung, Messaging und Benachrichtigungen, Feed-Aggregation und -Abonnement, Kommentare und Diskussionen" sowie später vieles mehr. Unterschiedliche Apps sollen dann per API auf diese Informationen zugreifen können. Nutzer sollen hierbei außerdem die Berechtigungen der Apps zum Zugriff auf die Informationen detailliert setzen und verwalten können.

Um Solid zu verwirklichen, hat Berners-Lee ein Sabbatjahr vom MIT genommen, seine Beteiligung an der Arbeit des W3C reduziert und das Unternehmen Inrupt gegründet. Inrupt ist dabei zunächst Hauptsponsor des Projekts und bietet zunächst auch eine kostenlose Solid-Server-Instanz an. Wie sich Inrupt langfristig finanzieren soll, ist dabei zunächst aber nicht ersichtlich.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€
  2. 5,95€
  3. 2,99€
  4. 2,69€

Anonymer Nutzer 25. Feb 2019

... der trog, das ist erneut das gegenteil von dezentral und wird damit die schweine...

RicoBrassers 04. Okt 2018

Wobei man da aber sagen muss: 1) Der Staat hat die Daten des Personalausweises schon. 2...

FreiGeistler 03. Okt 2018

Facebook, Marketingunternehmen, schon vergessen? Da gehen die Fotos der heissen Lisa...

Ach 02. Okt 2018

Ich könnte mir das auch als eine Zusatzleistung des Providers vorstellen, mit der er...

Ach 02. Okt 2018

Wer das bezahlt ist eine komische Frage. Konkreter müsste man fragen, von wem das...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

Noise Cancelling Headphones 700 im Test: Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus
Noise Cancelling Headphones 700 im Test
Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Bose schafft mit seinen neuen Noise Cancelling Headphones 700 eine fast so gute Geräuschreduzierung wie Sony und ist in manchen Punkten sogar besser. Die Kopfhörer haben uns beim Testen aber auch mal genervt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bose Frames im Test Sonnenbrille mit Musik
  2. Noise Cancelling Headphones 700 ANC-Kopfhörer von Bose versprechen tollen Klang
  3. Frames Boses Audio-Sonnenbrille kommt für 230 Euro nach Deutschland

    •  /