Solid State Drive: WD hat eigenen SSD-Controller entwickelt

In den neuen NVMe-SSDs von Western Digital steckt ein selbst designter Controller, wie eines der Datenblätter verrät. Bisherige Flash-Drives von WD verwenden vorrangig Controller von Herstellern wie Marvell.

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SN720/SN520-SSDs
SN720/SN520-SSDs (Bild: Western Digital)

Western Digital hat zwei neue SSD-Serien angekündigt, die SN720 und die SN520. Beide sind nicht für Endkunden, sondern für OEM-Partner gedacht, welche die Flash-Drives etwa in Notebooks verbauen. Beide Familien nutzen PCIe Gen3 und das NVMe-Protokoll, spannender ist der Controller: Western Digital spricht von einer vertikalen Plattform, was üblicherweise bedeutet, dass Hardware und Software aus einer Hand stammen.

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Bisherige Client-SSDs wie die WD Black (Test) oder die WD Blue verwenden Western Digitals eigenen planaren NAND-Flash-Speicher und einen Controller von Marvell. Allerdings hat Western Digital vor einigen Monaten mit Esperanto einen Entwickler von RISC-V übernommen und kündigte unter anderem eigene SSD-Controller mit solchen CPU-Kernen an. Ein Blick in das Datenblatt der SN720 zeigt, dass Western Digital tatsächlich eine voll integrierte Lösung mit selbst entwickeltem Controller verwendet ('fully integrated solution that includes an in-house controller').

Die Leistung der SN720 mit PCIe Gen3 x4 liegt bei bis zu 3,4 GByte pro Sekunde lesend und bis zu 2,8 GByte pro Sekunde schreibend - beides ist sehr hoch. Allerdings wird der Flash-Speicher, 3D-NAND mit 3 Bit pro Zelle (TLC), im SLC-Modus mit einem Bit pro Zelle angesprochen. Wie hoch die Geschwindigkeit ohne diesen Puffer ausfällt, gibt Western Digital aber nicht an.

Ein eigener Controller ermöglicht eine bessere Abstimmung von Hardware und Software, was Effizienz und Leistung verbessern kann. Neben Western Digital verwendet vor allem Samsung selbst entwickelte Steuerchips für seine SSDs. Intel wiederum nutzt eigene Controller, setzt aber auch solche von Silicon Motion ein. Weitere Hersteller sind Marvell und Phison.

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