Solarflow: Zendure bringt Speicherakkus für Balkonkraftwerke

Der Hersteller von Akkustationen und Solarpanels Zendure(öffnet im neuen Fenster) hat mit Solarflow ein System vorgestellt, mit dem Besitzer von Balkonkraftwerken nicht genutzte Energie speichern können. Diese kann dann beispielsweise nachts verwendet werden, statt tagsüber ungenutzt in das Stromnetz eingespeist zu werden.
Das Solarflow-System besteht aus einer Steuerungsanlage mit maximal 800 Watt Ausgangsleistung, die zwischen die Solarpanels und den Wechselrichter geschaltet wird. An den Hub werden MC4-Stecker angeschlossen, die normalerweise für die Verbindung zwischen Solarpanels und Wechselrichtern verwendet werden.
An den Hub werden Akkus angeschlossen, die die nicht genutzte Energie speichern. Ein einzelner Akku hat eine Kapazität von 960 Wh, bis zu vier Akkus lassen sich gleichzeitig verwenden. Diese haben dann eine Gesamtkapazität von 3.840 Wh, was Zendure zufolge für den nächtlichen Energiebedarf einer kleinen Familie ausreicht.
Akkus lassen sich ohne Kabel verbinden
Werden mehrere Akkus verwendet, lassen diese sich ohne zusätzliche Kabel miteinander verbinden. Dazu werden die Batterien einfach übereinandergestellt. Sowohl die Akkus als auch der Hub sind nach IP65 vor Wasser und Staub geschützt und können entsprechend auch draußen aufgebaut werden – etwas auf einem Balkon.
Der Hub kann über Bluetooth mit einem Smartphone kommunizieren. Nutzer können den Ladestand der Akkus über eine App überprüfen und den Hub steuern.
Zendure zufolge ist Solarflow mit den gängigen Balkonkraftwerken auf dem Markt kompatibel. Der Hersteller verkauft das System als Komplettset mit Solarpanel für den Balkon und Wechselrichter, aber auch nur die Akkus und den Hub. Dies ist für Interessenten praktisch, die bereits ein Balkonkraftwerk besitzen. Zu Preisen hat sich Zendure noch nicht geäußert, der Vorverkauf soll Mitte April 2023 starten.



