Akkus laden im Outback

Um dennoch fahren zu können, haben die Teams ihre Fahrzeuge mit Akkus ausgestattet, die sie unterwegs laden konnten. Jede Ladung fließt in die Wertung ein. "Sobald man den Stecker in die Steckdose steckt, wird die komplette Nominalkapazität der Batterie als verbrauchte Energie gewertet", sagt er. "Wir haben eine relativ große Batterie gewählt, wollten die eigentlich deutlich seltener laden. Aber aufgrund der Wetterbedingungen ist es doch so, dass wir sie jeden Abend laden."

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Geladen wurde nicht sehr ökologisch korrekt: Die Teams hatten Generatoren dabei. "Das ist nicht wirklich schön", sagt Spychalski. "Normalerweise ist man im Outback im Nirgendwo und alles ist still. Jetzt muss man zwei bis drei Stündchen den Generator laufen lassen."

Solarautos sollen praktikabel werden

Die World Solar Challenge wird seit 1987 ausgetragen und findet seit 1999 alle zwei Jahre statt. Gefahren wird auf öffentlichen Straßen. Anfangs ein reines Rennen, gibt es seit 2013 die Cruise Class für Fahrzeuge, die eher auf Praktikabilität als auf Racing ausgelegt sind. Benannt wurde die Klasse nach dem Bochumer Solarauto Bo Cruiser.

Ihre Idee sei, Solarautos seriennäher zu bauen. "Klar ist, und das sieht man auch hier in Australien: Ein solar-autarkes Auto im Alltag wird Schwierigkeiten haben. Aber je nachdem, wie man das designt und wo das Autos steht - logischerweise nicht in der Garage -, kann eine Anzahl Quadratmeter Solarzellen auf dem Dach eine gewisse Unterstützung bringen", erklärt Spychalski. "Letztlich geht es bei diesem Wettbewerb nicht darum, ein Solarauto zu bauen, sondern zunächst einmal ein sehr energiearmes Auto zu bauen, sonst kann ich mit Solarenergie gar nichts machen."

Das Team aus Delft gewinnt die Challenger Class

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Die Challenger Class hat das Team der Universität Delft mit dem Auto Nuna 9 gewonnen. Die Niederländer, die bereits Anfang des Jahrtausends mehrfach hintereinander erfolgreich waren, erreichten Adelaide am Donnerstag, mit einem Vorsprung von zwei Stunden auf den Zweitplatzierten, dem University of Michigan Solar Car Team. Auf Platz drei landete das Punch Powertrain Solar Team aus Belgien.

Für die Aachener lief es weniger gut: Sie verpassten den drittletzten Kontrollpunkt in Cooper Pedy um zehn Minuten und schieden aus. Sie beenden die Durchquerung Australiens in der Adventure Class, die in der World Solar Challenge außer Konkurrenz mitfährt.

Der Sieger in der Cruiser Class - aller Voraussicht nach das Team aus Eindhoven - wird am Sonntagabend Ortszeit Adelaide bekannt gegeben.

Nachtrag vom 16. Oktober 2017

Das Bochumer Team hat in der Cruiser Class den zweiten Platz erreicht. Sieger wurde das Team aus Eindhoven. Das Bochumer Auto Blue Cruiser galt zwar als schönstes Fahrzeug im Feld, anders als in den Vorjahren wurde in diesem Jahr jedoch kein eigener Preis für das Design verliehen.

Beinahe wären die Bochumer um ihren zweiten Platz gekommen: 500 Meter vor dem Ziel fiel ein Motorcontroller aus. Das Solarauto schaffte es nur mit letzter Kraft über die Ziellinie.

Die Motorcontroller, die die Elektromotoren in den Rädern mit Strom versorgen, hatten mehrfach Probleme bei dem Rennen bereitet. Erstmals aufgetreten waren sie bei den Testfahrten und hätten beinahe die Teilnahme des Blue Cruiser an der World Solar Challenge verhindert. Hilfe gab es vom Team aus Cambridge: Nachdem es selbst wegen eines Unfalls bei den Testfahrten ausfiel, stellte es den Bochumern die benötigten Ersatzteile zur Verfügung.

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 World Solar Challenge: Regen in Australien verdirbt Solarrennern den Spaß
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